Erziehung braucht Liebe und Zeit

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Ich bin mit drei wunderbaren Kindern gesegnet. Und meine Midi ist zudem mit einem feurigen Temperament ausgestattet. Sie fordert meine erzieherischen Fähigkeiten stets aufs neue heraus.

Sie dreht aus nichtigen Anlässen manchmal völlig durch. Sie schreit und brüllt dann so sehr, dass sich Mini schon mal aus lauter Schreck versteckt und mir die Ohren klingeln.

Das einzige was zuverlässig hilft: Sie so lange toben lassen, bis sie sich in den Arm nehmen lässt. Ich sage ihr, dass ich sie liebe und frage das zornende Kind immer wieder, ob ich näher kommen darf und irgendwann bricht der Damm. Dann weint Midi sich in meinen Armen aus. Schließlich versiegen die Tränen und sie reflektiert ganz von selbst ihr Verhalten, erklärt mir endlich warum sie ausgeflippt ist.

Aber es ist gar nicht so leicht, den Lärm auszuhalten und geduldig zu sein. Vor allem unter Termindruck habe ich manchmal das Gefühl, dass es mich innerlich zerreißt. Und so manches Mal reißt er dann tatsächlich der berüchtigte Geduldsfaden. Allerdings tut es mir natürlich sofort leid. Laut werden nützt so gut wie gar nichts. Und so wird dann auch eine Entschuldigung fällig, wenn ich mich nicht im Griff hatte.

Was sehr oft hilft, ist sich in der angespannten Situation noch einmal bewusst zu machen, wen man da vor sich hat. Es ist das Kind, das man über alles liebt, das man fit machen möchte für das Leben. Um das zu erreichen muss man sich (Durchatmen, Nachdenken) und dem Kind Zeit geben, immer wieder aufs Neue.

 

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