Vorarbeiten

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Grundsätzlich macht das Laufen schon Spaß. Aber ich muss zugeben, dass mir die Tatsache es mal wieder geschafft zu haben und den inneren Schweinehund besiegt zu haben, deutlich mehr Befriedigung bringt als das Laufgefühl an sich. Im Grunde bin ich immer froh, wenn es rum ist.

Heute tat mir beispielsweise beim Aufwachen morgens schon wieder alles mögliche weh: Der Rücken, die Finger- und Handgelenke, die Füße. Ich wollte schon nicht aus dem Bett, wie soll man da dann Laufen. Aber Kneifen gibt es nicht! Also schlüpfte ich gleich in die Sportklamotten, dann kam ich gar nicht erst richtig in Versuchung, den Lauf mal ausfallen zu lassen. Nachdem meine Jüngste eh in den Kindergarten muss und ich das Auto so wenig wie möglich benutze, schließt sich an einem arbeitsfreien Morgen das Laufen relativ logisch an.

Meistens fällt mir das Laufen so nach zwei bis drei Kilometermetern leichter – logisch, dann bin ich richtig warm. Aber das dumme an meiner Laufstrecke, so schön sie ansonsten ist, besteht darin, dass sie nach 2,5 km auf einen Weg führt, der aktuell völlig verschneit und verharrscht ist. Ohne Spikes ist das blöd. Es geht, ist aber wirklich unbequem. Ja, und Laufen mit Spikes auf Asphalt ist auch doof. Also hab ich die Wahl die Dinger zwischendrin ab und später wieder dran zu machen oder sie halt wegzulassen. Letztlich ist das irgendwie alles doof. Also geht nur es so oder so hinter sich bringen oder es sein lassen – was ja keine echte Option ist.

Ich kann gar nicht sagen wie ich mich heute gefreut habe in unseren Hof einzulaufen!

Was es mir noch ein bisschen schwerer gemacht hatte, war die längere Laufpause als sonst. Normalerweise laufe ich bedingt durch Arbeit und Familie ganz regelmäßig Samstag, Montag und Donnerstag. Nur diese Woche wollte ich mir unbedingt den Montag mit so wenigen Terminen und Verpflichtungen wie möglich gönnen – einmal im Jahr darf man sich feiern 😉

Aber den üblichen Lauf hab ich nicht gestrichen, sondern vorverlegt! Ich war also Sonntag schon unterwegs. Für den Urlaub hab ich auch schon einen Plan, wie ich nicht Laufen muss, wenn wir wegfahren, mein Pensum, das Jahresziel zu erreichen, aber trotzdem schaffe. Ich muss sagen, mir schmeckt es auch auf Feiern deutlich besser, wenn ich die Tage vorher auf das eine oder andere verzichte.

Theoretisch muss ich jeden Tag ca. 4,1 km laufen, damit ich am Ende die 1500km in 2015 schaffe. Bis heute müssten es 176km sein. Aber auch hier denk ich mir, lieber vorher bissle was wegschaffen, bevor ich mich dann, wenn ich doch mal krank werde, furchtbar ärgere und hinterher alles aufholen muss.

In diesem Sinne: 19 Läufe, 190,2 km

(Schwimmen ist nix dazu gekommen, weil das Töchterchen im Schwimmkurs nicht auf Mami verzichten wollte. Aber das Schwimmen ist ja eh nur Zugabe. Dafür hab ich aber bisschen Yoga gemacht.)

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