Archiv für den Monat November 2015

Shortbread

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Zwei Leidenschaften haben mein Mann und ich von einer Schottlandreise mitgebracht: Hin und wieder einen winzigen Schluck sehr guten Whiskys zu trinken und Shortbread zu futtern.

Letzteres selbst fabriziert und modifiziert:

250g Butter

150g Zucker

1 TL Salz

400g Mehl

(gehackte Mandeln)

Zutaten verkneten. Der Teig bleibt recht bröselig, deshalb ist es etwas kniffelig oder eher langwierig daraus kleine Kügelchen zu formen. Die kommen auf ein Blech und werden dann leicht platt gedrückt. Bei 180 °C bei Umluft backen bis sie anfangen leicht braun zu werden.

Ich finde die Nuggets ja zu Bergkäse herrlich!

 

 

Salzgebäck

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Was ich so tagsüber esse, ist relativ ausgewogen. Abends, kaum sind die Kinder im Bett, wandere ich an die Schublade mit den Süßigkeiten und Knabbereien – und hab verloren. Das ist normalerweise nicht wirklich schlimm, wenn ich brav laufen gehe und Frau Hashimoto Ruhe gibt. Ohne Sport und mit zickigem Immunsystem (es sollte sich mal mehr um die Viren und weniger um die körpereigenen Zellen kümmern…) klettert die Waage kontinuierlich nach oben. Das gefällt mir nicht!

Eine Zeit lang habe ich ja brav Käse und Trockenobst gefuttert und das hat ganz gut funktioniert. Leider vertrag ich die Fructose nicht mehr so gut, so dass ich das mit dem Obst habe einschlafen lassen. Einfach nix essen, sobald Big Bang/Star Trek oder ähnliches läuft geht nicht. Das schaff ich nicht. Ein bisschen Wohlfühlfuttern, wenn endlich die „Mama/Papazeit“ angebrochen ist, das brauche ich einfach.

So und langes Geschreibsel – kurzer Sinn – neue Taktik: Kabbereien selber machen. Dann weiß ich immer wie viel Arbeit das gemacht hat, esse hoffentlich etwas andächtiger und dosierter. Und zudem ist das Eigenknabberzeug natürlich frei von unnützen Zusatzstoffen.

Teig:

250 g Butter

400 g Mehl (heute Typ 1050)

Ein Becher saure Sahne

1 TL Salz

nach Wunsch Gewürze (Kümmel, Kreuzkümmel, Paprika, Pfeffer, Chili) und/oder geriebener Hartkäse (z.B. Parmesan)

Alles miteinander verkneten. Dann auf bemehlter Arbeitsfläche ausrollen. Vom Küchenmädchen in Streifen schneiden lassen und dann entweder noch schicker gestalten oder gleich ab aufs Blech. Im neuen Ofen bei Umluft 160 °C bis es leicht dunkel wird.

 

 

 

Frische Luft und Sonne…

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… können doch nicht schaden?

Und die Laufschuhe tänzelten heute morgen schon vor der Haustüre. Die mussten dringend Gassi gehen.

Ich hab es schlicht nicht mehr ausgehalten und bin eine kleine Runde Joggen gewesen. Aber ich war brav und bin nur so schnell gelaufen, dass es mir im Schatten nicht zu kalt wurde.

5,11 km

7°C

33

32'29″

 

Blätter alle ab

 

Bewegungsdrang

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Nein, leider, ich bin nicht wieder fit. Das Virus will sich nicht verscheuchen lassen. Der Hals tut immer noch weh. Joggen kommt also noch nicht in Frage.

Aber statt mich gleich an den Schreibtisch zu setzen, habe ich den Gang zum Kinderzentrum mal eben um ein paar Kilometer Spazierengehen ausgedehnt. Darauf einen Salbeitee!

 

Martinsgänsle

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Schnell in der Mittagspause für das mittlerweile obligatorische Musikschulpicknick gezaubert.

Die Kinder essen in Hort und Kindergarten noch zu Mittag, während ich normalerweise Schwimmen gehe (leider bin ich immer noch nicht wieder fit, eine Bindehautentzündung gab es jetzt noch oben drauf). Nach dem Abholen vom Kinderzentrum ist keine Zeit noch einmal nach Hause zu fahren bevor der Geigenunterricht der Mädchen beginnt. Der Große muss schon in der Musikschule Hausaufgaben machen, weil er es sonst nicht pünktlich zum Ministrantentreffen schafft. Und obwohl das Essen im Kinderzentrum nicht übel ist, ist mit das erste, was ich nach dem Abholen zu hören bekomme, ein dreistimmiges „Ich hab Hunger!“. Also wird die übrige Viertelstunde nun seit einigen Wochen mit einem Snack überbrückt. Und heute hab ich mich dann halt statt in den Badeanzug in die Küchenschürze geworfen.

Süßer Quark-Öl-Teig

 

Vorsprung schrumpft

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Leider, leider hat mich irgendein Virus angefallen. Es hat sich in meinem Hals breit gemacht. Fiese Schluckbeschwerden, Reizhusten. Meine Kernfamilienmitglieder haben mich aber auch wochenlang mit ihren Bazillen beschenkt.

Mittwoch war ich zuletzt unterwegs und hoffte, dass der sich ankündigende Infekt durch den Lauf das Weite suchen würde, wie das oft passiert. Aber leider war das nichts. Die letzten Wochen waren wohl insgesamt zu turbulent. Da mein Schwager bei einer Erkältung letztes Jahr fast drauf gegangen wäre (Lungenenzündung, Endokarditis, letztlich dann Spenderherzklappe), bin ich nicht mehr leichtsinnig und kuriere den Hals lieber aus bevor ich wieder loslege. Ich will neben dem Virus ja nicht noch irgendwelchen Bakterien Angriffsfläche bieten. Dadurch ist mein Jahresziel zwar noch nicht gefährdet, aber der rausgelaufenen Vorsprung ist auf unter 100 km geschrumpft. Immerhin gut, dass ich den überhaupt habe.

Und auch gut, dass ich merke, dass mir das Laufen, so schwer es mir an manchen Tagen fällt mich aufzuraffen, richtig fehlt, wenn ich es nicht schaffe.

Der Blick durchs Haus löst zusätzlich leichte Fluchtinstinkte aus. Ich sollte Aufräumen und Saubermachen auch zu meinen Hobbys erklären. Beim Sport hat das ja funktioniert. Seither macht das Laufen mehr Spaß.

2015: 1379 km gelaufen