Archiv für den Monat Februar 2016

Ab in die Pfanne: Reste

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Pfannkuchen von gestern, einsames Salatherz, das letzte Zwiebelchen, eine Dose gehackte Tomaten, bisschen Gorgonzola, ein Schuss Worcestersauce, Pfeffer, Salzgemüse.

 

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Februarläufe

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Februar 2014: 11 Läufe, 59 km, ø 7'07''

Februar 2015: 13 Läufe, 118 km, ø 6'13''

Februar 2016: 22 Läufe, 183 km, ø 6'06''

Auch wenn der Monat ja dieses Jahr einen Tag mehr hatte, ist trotzdem eine gewisse Steigerung über die Jahre zu erkennen 😉

2016: 373,2 km gelaufen, 10 km geschwommen, x,xx kg bis W (wird heute verschwiegen)

Zeilenendes Projekt: Woche 1

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Lieber Zeilenende, ich bin dabei!

Von mir gibt es einen sonntäglichen Blick von unserem Sessel in den Raum. Man erkennt unschwer gewaschene Putzlumpen und Schwämme und beachte die Wäscheklammern. Außerdem hängen die von Schlamm befreiten Jacken der Töchter auf dem Hemdenständer. Rechts ist Solera zu erkennen, der gerade versucht sich wieder aus dem Sofa zu befreien, in das ihn das mittlere Kind geworfen hat. Dort hat ihn dann der Mittagsschlaf einfach übermannt. Cello und Klavier sind aktuell mehr Deko- als Nutzobjekte, leider.

 

Urlaubstag

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Im Schlaf muss ich heute beschlossen haben, dass ich einen Urlaubstag nehme. So kroch ich dekadent spät aus dem Bett (7.30 Uhr) und nach ein klein wenig Herumräumen in der Küche um die Wartezeit nach der Schilddrüsentablette zu überbrücken gab es einen kleinen Kaffee.

Nur ein kleines Tässchen

 

Nachdem ich den Mann leider zur Arbeit verabschiedet und ein wenig im Wohnzimmer aufgeräumt hatte und die Kinder mit Kakao versorgt waren, wurden die Holzvorräte aufgefüllt und die Temperatur des Wohnbereichs von frostigen 16 durch ein Feuerchen im Ofen auf gemütliche 20 Grad erhöht. Es folgte das eigentliche Frühstück: Haferflocken, Amaranthpops, Quinoapops, Apfel, Banane, Kokoschips, Korinthen, Walnüsse, Naturjoghurt.

Von diesem Müsli kann ich grade nicht genug bekommen.

Nach dem Saugen gab es eine Runde Yoga und eine Pilates. Hierzu kombiniere ich jeweils eine 5-Minuten-App mit einigen obligatorischen Übungen, die ich versuche täglich zu machen (Planke, Sonnengruß).

Dann gönnte ich mir ein paar Reihen Stricken bei einem Hörbuch.

Für ein Kochbuch, das ein alter Freund zur Hochzeit bekommen soll, machte ich heute den Probedurchlauf mit Fotos, damit das Gericht dann auch wirklich so funktioniert, wie ich mir das vorstelle. Von den Vorbereitungen bekam ich schon wieder so Hunger, dass ein schneller Tomatensüppchen zur Überbrückung her musste. Hierzu wurde nur etwas Tomatenpüree mir Salzgemüse mit heißem Wasser aufgegossen.

Das schnelle Süppchen

Als mein Süßer mir die Nachricht schickte, dass er mit der Arbeit fertig sei, ging es aus eigentliche Kochen. Die Kinder bekamen statt des Risottos, das sie absolut nicht mögen, Fischstäbchen, Kohlrabi und „Chips“ (5mm dicke Kartoffelscheiben auf einem Backblech mit Olivenöl bestrichen und gesalzen bei Umluft 200 °C ca. 40 Minuten).

Aber was ist ein leckeres Essen ohne Aperitif?

Ein Sherry in Ehren...

 

Zutaten für das Fischrisotto

Gelungen!

Zum Nachmittagskäffchen gab es drei Kekse.

Ups, das waren mal drei Kekse...

Und dann schien die Sonne so frech auf das Sofa, wo ich meinen Mittagsschlaf halten durfte.

Blick aus meinem Wohnzimmerfenster

Da packte mich dann doch die Lauflust und es ging 12 gaaaaanz langsame Kilometer die Hausstrecke entlang.

Man vergleiche die Aussicht mit den letzten Läufen.

Die armen Schafe waren völlig irritiert wegen Motorsägengeräuschen und blökten wie verrückt.

Ausklingen lass ich den Genießertag, den ich einfach mal ganz dringend nötig hatte, weil meine Grundmotivation unterirdisch geworden war, sicher mit einem Gläschen Rotwein…

2016: 367 km gelaufen, 10 km geschwommen, 4,3 kg bis W

 

Lauf 41 – schwarzer Hund, weißer Hund

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Ich hasse ihn! Diesen fiesen, miesen schwarzen Kläffer. Jedes einzelne Mal, wenn wir uns bei einem meiner Läufe begegnen, bellt und knurrt mich dieses Vieh an und springt auf mich zu. Der Besitzer hält ihn zwar eng an der Leine und schreit jedes Mal „Nein“, aber – sorry – das hilft so auch nichts. Bei der Erziehung dieses Vierbeiners hat er kläglich versagt.

Ganz anders das kleine weiße Hundchen, das mir immer ein Lächeln aufs Gesicht zaubert, wenn es da angetrottet kommt. Es guckt nicht mal nach mir. Ich bin einfach uninteressant. Herrlich!

Die Aussicht (eine Auerochsenweide) von gestern, heute in Weiß:

2016: 348,6 km gelaufen, 9 km geschwommen, 4,25 kg bis W

 

Lauf 40 – Sonne und Schatten

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Heute musste ich morgens statt zu Laufen dringend noch ein paar Tonsatzhefte korrigieren. Allerdings ergab sich nach dem Unterricht auf Kosten des Wochenmarktbesuchs die Chance auf einen Lauf, die ich dann ergriff, da ich ohnehin nicht dazu gekommen war, einen neuen Wochenfutterplan zu erstellen.

Mein leckeres Frühstück sorgte heute für ein wirklich angenehmes Laufgefühl ohne Magenknurren: Banane, Apfel, Naturjoghurt, Korinthen, Kokosflocken, Haferflocken, Amaranthpops, Quinoapops. Da guckten einige Kollegen in der Pause recht neidisch 😉

Beim Lauf war es zwar recht frostig und es graupelte teilweise vor sich hin, aber dafür waren die Lichtverhältnisse sehr schick. Wie immer konnte ich das auf den Fotos nicht wirklich einfangen.

Das Mittagessen fiel dann eher spartanisch aus, weil ich für die Kids noch einen Nuss-Biskuit gebacken habe. Hierzu leider kein Foto – haben die Vielfraße schon vernichtet.

2016: 340,6 km gelaufen, 9 km geschwommen, 4,4 kg bis W (ja, ich trete auf der Stelle, hab aber vom Pilates ordentlich Muskelkater an den Rippen)