Urlaubstag

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Im Schlaf muss ich heute beschlossen haben, dass ich einen Urlaubstag nehme. So kroch ich dekadent spät aus dem Bett (7.30 Uhr) und nach ein klein wenig Herumräumen in der Küche um die Wartezeit nach der Schilddrüsentablette zu überbrücken gab es einen kleinen Kaffee.

Nur ein kleines Tässchen

 

Nachdem ich den Mann leider zur Arbeit verabschiedet und ein wenig im Wohnzimmer aufgeräumt hatte und die Kinder mit Kakao versorgt waren, wurden die Holzvorräte aufgefüllt und die Temperatur des Wohnbereichs von frostigen 16 durch ein Feuerchen im Ofen auf gemütliche 20 Grad erhöht. Es folgte das eigentliche Frühstück: Haferflocken, Amaranthpops, Quinoapops, Apfel, Banane, Kokoschips, Korinthen, Walnüsse, Naturjoghurt.

Von diesem Müsli kann ich grade nicht genug bekommen.

Nach dem Saugen gab es eine Runde Yoga und eine Pilates. Hierzu kombiniere ich jeweils eine 5-Minuten-App mit einigen obligatorischen Übungen, die ich versuche täglich zu machen (Planke, Sonnengruß).

Dann gönnte ich mir ein paar Reihen Stricken bei einem Hörbuch.

Für ein Kochbuch, das ein alter Freund zur Hochzeit bekommen soll, machte ich heute den Probedurchlauf mit Fotos, damit das Gericht dann auch wirklich so funktioniert, wie ich mir das vorstelle. Von den Vorbereitungen bekam ich schon wieder so Hunger, dass ein schneller Tomatensüppchen zur Überbrückung her musste. Hierzu wurde nur etwas Tomatenpüree mir Salzgemüse mit heißem Wasser aufgegossen.

Das schnelle Süppchen

Als mein Süßer mir die Nachricht schickte, dass er mit der Arbeit fertig sei, ging es aus eigentliche Kochen. Die Kinder bekamen statt des Risottos, das sie absolut nicht mögen, Fischstäbchen, Kohlrabi und „Chips“ (5mm dicke Kartoffelscheiben auf einem Backblech mit Olivenöl bestrichen und gesalzen bei Umluft 200 °C ca. 40 Minuten).

Aber was ist ein leckeres Essen ohne Aperitif?

Ein Sherry in Ehren...

 

Zutaten für das Fischrisotto

Gelungen!

Zum Nachmittagskäffchen gab es drei Kekse.

Ups, das waren mal drei Kekse...

Und dann schien die Sonne so frech auf das Sofa, wo ich meinen Mittagsschlaf halten durfte.

Blick aus meinem Wohnzimmerfenster

Da packte mich dann doch die Lauflust und es ging 12 gaaaaanz langsame Kilometer die Hausstrecke entlang.

Man vergleiche die Aussicht mit den letzten Läufen.

Die armen Schafe waren völlig irritiert wegen Motorsägengeräuschen und blökten wie verrückt.

Ausklingen lass ich den Genießertag, den ich einfach mal ganz dringend nötig hatte, weil meine Grundmotivation unterirdisch geworden war, sicher mit einem Gläschen Rotwein…

2016: 367 km gelaufen, 10 km geschwommen, 4,3 kg bis W

 

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