52 Wochen – Teil 3

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Heute ist das Wohnzimmer ein Krankenlager. Ich kam gerade von meinem 52ten Lauf zurück, suchte im Eiltempo die Zutaten für die Dampfnudeln zusammen und war schon auf dem Weg in die Dusche um mich für den Kirchgang aufzuhübschen, als mich das jüngste Kind aus nur halb geöffneten Augen quer über den Frühstückstisch ansah und meinte, es hätte Halsschmerzen. Die mütterlichen Alarmglocken schrillten, das Thermometer wurde bemüht und ordentlich Fieber wurde festgestellt. Da habe ich wohl die Gesundheit meiner Kinder etwas zu laut herausposaunt. Morgen werde ich erst mal mit der Tochter zum Arzt müssen, da Grippe und Scharlach herumgehen.

Außerdem sieht man auf dem Bild meine gold-schwarze Nähkiste, denn aktuell grinsen mich beim Wäscheaufhängen ständig kleine Löcher an. Das liegt aber nicht an Motten, sondern daran dass die entsprechenden Kleidungsstücke ihren Zenit leider deutlich überschritten haben. Ich versuche unseren Klamottenfundus übersichtlich zu halten, was zur häufigen Benutzung der einzelnen Stücke führt. Sind diese dann schon gebraucht erworben oder vom Geschwisterkind geerbt, bleiben die Löcher früher oder später nicht aus. Nun ja, es wird einfach Zeit für die Frühjahrsgarderobe. Weniger Stoff – weniger Löcher.

Die angefangene Socke soll rasch fertig werden, denn ich brauche im Strickkorb Platz für das Baumwollgarn für das Sommertop, das ich mir in den Kopf gesetzt habe. Tragen will ich Socke dann aber gefälligst erst im Herbst. Ich will Wärme, Sonne und Grün!

 

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