Archiv für den Monat Mai 2016

52 Wochen – Teil 13

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Mein Süßer hat für ein gemeinsames Selfie gesorgt. Ich habe in unserer Wohnküche mal wieder die Perspektive gewechselt und mal so getan, als würde ich auf unserem Kühlschrank sitzen. Ursprünglich wollte ich da auch rauf, habe aber dann festgestellt, dass ich erst meine ganzen Mehlsorten würde abräumen oder die Leiter aus dem Keller holen müssen. Für beides war ich zu faul. Und ich war auch zu faul, das unscharfe Bild durch ein schärferes zu ersetzen. Denn trotz Sonntag war ein arbeitsreicher Tag: Reisegepäck verräumen, Bettwäsche waschen, faktisch zwei Mal kochen, Brot backen, Wohnküche gründlich saugen, reichlich Abspülen, Toiletten und Waschbecken putzen, die Kinder zur Grundreinigung ihrer selbst nötigen usw. Nicht nehmen ließ ich mir aber einen 10km-Lauf und einen Spaziergang mit den drei Kindern auf einen nahegelegenen Aussichtspunkt. Als Belohnung durften die Kinder einen Film sehen. Um das richtige Kinofeeling zu erzeugen, wurde der Raum teilweise verdunkelt. Und nun ist die Brut ins Bett gescheucht, ich sitze im Sessel und es läuft Dank Zeilenende eine Folge „Eureka“. Leider habe ich mir beim Lauf dummerweise die Schultern leicht angesengt, so dass mein Wohlbefinden etwas beeinträchtigt ist. Aber ich kühle mal mit einem Eis am Stil *g*. Hoffentlich ist es Biggy heute nicht zu warm geworden.

 

 

100 Läufe

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Ich kann zwar nicht gegen meine bessere Hälfte Solera anstinken, aber in 100 Läufen habe ich dieses Jahr immerhin schon 842 km in 86 Stunden und 57 Minuten zurückgelegt. Und – ein kleiner Seitenhieb muss sein – das waren alles Frischluftkilometer. Dass die Durchschnittsgeschwindigkeit deutlich niedriger ist als letztes Jahr, liegt vor allem daran, dass ich sehr oft ganz früh morgens laufe. Da komme ich einfach noch nicht ins Tempo. Naja, die Reservekalorien, die meine Bauchmuskeln verstecken, sind vermutlich auch schuld.

 

Lauf 99

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Heute war ne Menge Wasser in der Luft. Kurz gab es ein kleines Lichtschauspiel als die Sonne das Ellwanger Schloss und die Wallfahrtskirche auf dem Schönenberg illuminierte. Mit meiner popeligen Handykamera war das aber leider schwer einzufangen.

 

2016: 829,6 km gelaufen

 

Geschenkkorb

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In Kürze besuchen wir für ein paar Tage einen alten Freund und seine Familie. Da ich selbst Staubfänger und Hinstellsel nicht besonders schätze, werden wir als Geschenk Essbares in haltbarer Form (schöne Nudeln, Kekse usw.) mitbringen. Dafür entstand heute aus Zeitungspapier dieser Korb:

Sollten die Gastgeber keine Verwendung für den Korb finden, lässt er sich ohne schlechtes Gewissen problemlos in der Papiertonne entsorgen. Die Müllbeseitigung wurde dann einfach nur etwas aufgeschoben.

Nebenbei tat mir diese quasi überflüssige Bastelei mal sehr gut. Und ich wollte immer schon wissen, wie man eine Korb flicht, was ich hiermit erfolgreich ausprobiert habe.

 

52 Wochen – Teil 12

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Heute gibt es für das Marinsche das „Dizzy-Bild“ nochmal in Groß. Abgelichtet aus einer für mich nicht unüblichem Position des Abends. Da versuche ich nämlich oft meine Rückenwirbel zur Kooperation zu bewegen – sprich dafür zu sorgen, dass sie sich so bewegen können wie sie es sollen. Dazu kommen die Unterschenkel auf das Sofa und der Rücken flach auf den Boden. Oft knackt es da schon einfach nur durch das schön flach machen das erste Mal. Dann nehme ich die Arme über den Kopf – eventuell kracht es da auch gleich nochmal – und spätestens wenn ich dann die Bauchmuskeln anspanne, den Kopf Richtung Knie bewege und dabei den Rücken abrolle, löst sich eine kleine Blockade. Manchmal auch nicht – dann versuche ich es nochmal mit den Armen vor der Brust, die Unterarme aneinandergelegt. Heute hat leider alles nix geholfen. Es war wohl beim Spazieren einfach zu kalt und ich hab mich zu sehr verkrampft, auch wenn ich auf dem Selfie nicht so aussehe. Könnte eine ungemütliche Nacht werden. Aber jetzt entspanne ich mich mal ganz nerdig bei „Babylon 5“ – da hab ich ein paar Folgen tatsächlich noch nicht gesehen…

 

Körbchen für die Blumenkinder

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Eine Hochzeit steht an und unsere drei Kinder dürfen zusammen mit zwei weiteren Kindern Blumen streuen. Vom Brautpaar wurde ein einheitliches Design für die Körbchen gewünscht und ich war zu geizig welche zu kaufen. Also warf ich das „Recyclinghirn“ und Google an und raus kam dann folgendes:

Man nehme: alte Zeitungen, Pappe, Klebestift und Flüssigkleber, Zirkel, Schere, Schaschlikspieß, 13 Wäscheklammern, ein Blumenübertopf.

1. Zeitungen in einzelne Blätter teilen und diese vierteln.

2. Zeitungen in Streifen schneiden.

3. Die Streifen mit Hilfe des Spießes aufrollen und das Ende mit Hilfe des Klebestifts festkleben. Ich habe pro Körbchen etwa 40 solche Streifen gebraucht.

4. Mit Hilfe des Zirkels zwei Kreise ausschneiden. Auf einen davon mit Flüssigkleber eine „Uhr zeichnen“.

5. Zwölf Streifen mit den dicken Enden aufkleben. Noch zwei weitere, diese aber mit dem dünnen Ende, schräg dazwischen kleben. Anschließend den zweiten Pappkreis mit ordentlich Kleber aufkleben. Das Ganze mit dem Blumentopf beschweren.

6. Die „Strahlen“ am Blumentopf festklammern, die Flechtstreifen mit einer weiteren Klammer am Körbboden fixieren.

7. Nun einfach mit den beiden Streifen zu Flechten beginnen. Wenn die Streifen zu kurz werden einfach neue Streifen anstecken.

8. Wenn das Körbchen hoch genug ist die Flechtstreifen einfach auslaufen lassen oder einflechten.

9. Die senkrechten Streifen miteinander verschränken und einschlingen. Bei diesem Schritt habe ich das zweite Foto vergessen.

10. Drei Streifen miteinander wie einen Zopf verflechten, drei freilassen und die drei gegenüberliegenden ebenso. Die freien Streifen in die Korbwand einflechten.

11. Zuletzt die beiden Zöpfe zum Henkel mit einem eingefädelten Streifen umwinden.

12. Der letzte Schritt das Färben mit Acrylfarbe steht noch aus, da ich von der Braut noch Rückmeldung bezüglich des Farbwunsches brauche. Ich finde allerdings, dass die Körbchen auch so nett aussehen.