52 Wochen – Teil 16

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Er hat sich's ausgedacht: Zeilenende

Mit dabei sind: EsMarinscheKocht, Solera1847, Gertrud Trenkelbach, Wili

 

 

Diese Woche kein Selfie, sondern wieder das Wohnzimmer als Stillleben:

Eine Yogamatte, diverse Instrumente, ein Patchworktäschchen, eine Kleiderhülle, eine Picknickdecke, eine Wolldecke, ein Kissen, eine Jacke. Im Hintergrund die obligatorische Wäsche.

Gestern war die Hochzeit eines alten Freundes. Vor der erwarteten Völlerei stand das tägliche Sportprogramm an. Im üblichen Aufbruchschaos hatte ich vergessen, die Matte wegzuräumen.

Mein Mann, unsere Kinder und ich waren alle musikalisch gefordert, deshalb sind die Instrumente zu sehen und auch das Täschchen in dem die Schulterstützen der Geigen stecken (wer baut Geigenkästen, in die die Stützen nicht rein passen?). Hier fehlte heute morgen die Zeit sie statt nur aus dem Auto auch gleich an ihre Plätze zu stellen, denn das Fest der Kirchengemeinde stand auf dem Plan. Aus dem selben Grund wurde die Yogamatte auch heute nicht aus dem Weg geschafft.

Das Sportprogramm fiel wegen einer fiesen Migräneattacke, die mich gestern – auf der Hochzeit – ereilte, aus. Schade um das leckere Essen.

Die Kleiderhülle enthielt natürlich gestern noch die festliche Kleidung. Die erste Probe war für 10 Uhr angesetzt, der Gottesdienst war um 12. Da war klar, dass das Aufbrezeln des Nachwuchses an den Ort des Geschehens verlegt werden musste. Andernfalls wären die weißen Lackschühchen der Blumenmädels sicher schlammbedeckt gewesen, bevor sie zur Geltung hätten kommen können. Das Wetter war dem Brautpaar leider nicht sehr gewogen.

Die Decke, Picknickdecke und das Kissen waren gedacht, den Kindern zu ermöglichen, sich in eine Ecke zu legen, falls sie müde würden. Tatsächlich hätte ich mich gerne darauf gelegt, weil mir so elend war und die Kinder tanzten fast bis Mitternacht.

Nun die Hochzeit ist vorbei. Ich bin immer noch nicht ganz wieder auf der Höhe. Dank des Festes ist natürlich wieder viel Arbeit liegen geblieben – so auch die Wäsche. Und damit ich nicht ganz verzweifle ob des Arbeitsberges, muss ich jetzt dringend mit dem Schreiben aufhören und zumindest mit irgendetwas anfangen…

 

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  1. Pingback: 52 Wochen (16) – Bartomäus Zeilenende « Zeilenendes Sammelsurium

  2. So gut, wie du eigentlich immer organisiert bist, finde ich deine sonntäglichen Bilder ja manchmal beruhigend. Ich finde, es sieht auch gar nicht so schlimm aus. Die Familie ist von einem Fest zurück, alle sind noch erschöpft. Bei uns würde es wüster aussehen als bei euch.
    Da man ja dennoch nicht auf morgen verschieben soll, was man heute erledigen kann, schlage ich deshalb vor, du kontrollierst die Decke mal sehr intensiv auf Löcher, breitest sie aus, testest ihre Kuscheltauglichkeit, … 🙂

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