52 Wochen – Teil 20

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Seit 20 Wochen gebe ich einen Einblick in mein Leben in Form von Bildern meines Wohnzimmers (oder des Ortes, der in der jeweiligen Woche sehr wichtig war). Manchmal ist auch ein Selfie dabei.

Heute ein detaillierterer Blick auf die Musikecke und damit ein sehr persönlicher Blick in Vergangenheit und Zukunft:

  • Mein braves Klavier, das ich mir vor 18 Jahren zur bestandenen Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule kaufte. Darauf die Noten der Klavierbegleitung für meine kleine Tochter.
  • Der Notenständer aus dem Holz einer Ulme aus meinem Heimatdorf mit den Geigennoten der Töchter.
  • Mein Cello, das ich 1995 bekam und auf dem vor mir niemand anderer gespielt hatte, weil es am Tag des Kaufs erst fertig geworden war.
  • Die Achtelgeige der kleinen und die Viertelgeige der großen Tochter.
  • Das Gitarrengigbag des Sohnes.
  • Der Geigenhalter für meine Geige, die ich vor 13 Jahren bei einer Haushaltsauflösung erbeutete und die aber grade in ihrem Kasten liegt, weil sie auf eine unumgängliche Reperatur wartet.
  • Eine Guiro und eine Shékere, die wir vor 15 Jahren auf Studienreise auf Kuba kauften.
  • Ein Horn aus Peru, das meine Schwester meinem Mann von dort mitbrachte.
  • Ein Didgeridoo, das ich auf dem Afrikafestival (?!) in Würzburg erstand.
  • Ein Rainmaker, der irgendwann in den 90ern von meiner Mutter in einem Weltladen (vermutlich in Ingolstadt) erstanden wurde.
  • Das selbst gebaute Notenregal.
  • Ein Lebensbaum, den mir meine Cellodozentin zur standesamtlichen Hochzeit schenkte.
  • Ein Choelestin, den uns ein Freund zur kirchlichen Hochzeit schenkte.
  • Ein versteinerter Ammonit aus einem Steinbruch 500 Meter Luftlinie von unserem Haus entfernt, den ein Freund gefunden und bearbeitet hat.
  • Ein Familienfoto aus dem Jahr 2014, ein Bild der Kinder aus diesem Sommer und ein Bild meiner Eltern.
  • Ganz versteckt in der Ecke die diesjährige „Osterkerze im Glas“.
  • Dekohühner, die die beiden großen Kinder im Hort gefertigt haben.
  • Die Schultüte für meine kleine Tochter.

Das Projekt:

Initiator: Zeilenende

Partizipanten: Solera, Marinsche, Wili, Gertrud

 

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  1. Pingback: Woche 52 Projekt….5. Woche – gertrud trenkelbach blog

  2. Ich finde es wunderbar in so einem kleinen privaten „Museum“ zu wohnen….offensichtlich alles Dinge mit Geschichte und somit mit Herzblut versehen….

    Ich selbst habe vor ein paar Jahren mein ganzes Hab und Gut verloren….bis auf sechs Kartons mit wichtigen Dingen und zwei Wäschewannen voll der ( nötigsten ) Wäsche. Musste also wieder ganz von vorn anfangen…

    Man sagt man soll sein Herz nicht zu sehr an materielles hängen….und doch ist es so wertvoll auf Dinge zu schauen, die Geschichten erzählen….

  3. Pingback: 52 Wochen (20): Intellektuell « Zeilenendes Sammelsurium

  4. Und Eureka … 😉

    Aber ernsthaft, das war ein … merkwürdiges Gefühl, das Bild zu sehen und die Liste dazu zu lesen. Danke für diesen doch wirklich privaten Einblick, denn das ist er, auch wenn es „nur Dinge“ sind. In dem, was wir sammeln und womit wir uns umgeben, sagt auch etwas über uns selbst aus. Und ich kannte bislang noch niemanden, der ein Didgeridoo sein Eigen nennt.

    Und um mit einem Detail zu enden: Der Partnerlook mit Hut deiner Eltern sieht formidabel aus.

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