Bewegungsbilanz 45/46

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Freitag musste ich ein paar kleine Besorgungen in der Innenstadt machen und bemühte das E-Bike. Bei zunächst nur Regen, später Schneeregen, kam ich mir schon recht heroisch vor. In der morgendlichen Eile hatte ich meine guten Handschuhe nicht gefunden, und so schmerzten die Finger wegen der Kälte ordentlich. Aber letztlich war die Aktion nicht unangenehm genug, mich davon abzubringen, weiter daran zu arbeiten, auf das Auto zu verzichten. Schwimmen fand statt! Letztlich schaffte ich mehr als einen Kilometer, denn die Kinder kamen gut alleine zurecht. Der Ehemann durfte sich derweil den Hintern in einer Konferenz platt sitzen.

Samstag begann nicht gut: Beim Aufwachen drehte sich der Raum! Es dauerte eine ganze Weile bis ich mich aufstehen traute. Etwas tapsig zwei Stockwerke tiefer in der Küche bestätigte der Blick auf die Glühweinflasche: Der war nicht Schuld am Schwindel! Donnerstag eine halbe Tasse, Freitag eine Tasse. Mehr fehlte nicht! Nach einiger Zeit realisierte ich deutliche Nackenschmerzen. Normalerweise kraule ich, aber Freitag war ich sehr viel, recht schnell Brust geschwommen, weil so viel im Bad los war. Ausweichen ist bei Freistil deutlich schwieriger. Dabei hatte wohl der Nacken gelitten. Also verbrachte ich den Vormittag erst einmal mit Rotkohl kochen, Notfall-Toastbrot (für den Tiefkühler) backen und Pizzateig vorbereiten bevor ich mich an einen Lauf wagte. 7 km wurden es dann, zum Glück ohne weiteren Schwindel und ein fauler Nachmittag schloss sich an.

Sonntag war bewegungstechnisch wieder gar nicht gut. Nach dem Gottesdienst stand ich mir noch 2 Stunden die Füße auf einem Empfang platt und nach dem Mittagessen rief der Schreibtisch. Vielleicht wäre noch ein kleiner Lauf irgendwann drin gewesen, aber der Schweinehund hat gewonnen.

Montag war ein ganz normaler Arbeitstag mit sehr kurzem Lauf (4,5 km) am Abend bei dem ich aber halb erfror.

Dienstag kam die Quittung für das Durchfrieren: Der Hals kratzte wieder und die Nase lief. Da ich eine Gitarre zur Schule zu transportieren hatte, fiel das Radfahren flach, ich nahm das Auto und die Schrittstatistik litt natürlich darunter.

Mittwoch war fies nass, aber ich radelte zur Arbeit. In zwei Hohlstunden machte ich einen kleinen Spaziergang und sorgte so für Ausgleich zum „Taxidienst“ am Nachmittag und der Hockerei bei Proben und Vortragsabend.

Donnerstag konnte ich nicht Laufen gehen. Mit der Erkältung war mir das zu heikel. Zwar weist die Grafik oben den Tag noch orange aus, aber am Abend hatte ich dann doch über 14.000 Schritte und damit das Wochenziel geschafft.

Wirklich zufrieden bin ich diese Woche nicht, weil ich das Gesamtziel (Durchschnitt 10.000 Schritte) nur ganz knapp erreicht habe. Andererseits haben es mir das Wetter, die Termine und mein Körper nicht gerade leicht gemacht. Den fehlenden Stressausgleich durch Bewegung habe ich leider mit Essen kompensiert *Augenroll*. Doppelt blöd also. Aber ich schaue nach vorne.

 

2016: 1343 km gelaufen,16 km geschwommen, 510 km mit dem E-Bike, 57,05 kg

 

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  1. Mhm … Wenn ich mir das so ansehe … Du solltest freundlichere Farben für die Kategorien vergeben. Vielleicht Lindgrün, Grasgrün und Mintgrün. 🙂 *hustet aber mal solidarisch mit*

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