Archiv für den Monat Dezember 2016

182 Läufe in 2016 und so geht es 2017 weiter

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Geschafft! Der Schweinehund wurde in den letzten Stunden des Jahres noch einmal besiegt und die 1500 km wurden voll gemacht. Die letzten beiden 10-km-Läufe passten gut zum Ferienprogramm, deshalb zog ich sie durch, aber ich war kurz davor einfach eine ungerade Zahl stehen zu lassen.

Zu Beginn des Jahres sah es so aus, als könnte ich locker 2000 km oder mehr schaffen, aber irgendwann reichte einfach die Energie nicht mehr. Jeden Morgen vor 5.00 Uhr aus dem Bett und bei jedem Wetter langweilig durchs Wohngebiet traben – da war die Motivation einfach nicht ausreichend. Interessantere Strecken bei Tageslicht ließen sich dann familienlogistisch in der Regel nur zwei bis dreimal pro Woche realisieren.

Mit dem täglichen Lauf kam auch der größere Hunger und so tat sich auf der Waage nichts. Nein, das stimmt nicht mal. Ich habe leicht zugenommen. Das motivierte dann schon gleich gar nicht. Vom fehlenden Schlaf fange ich nicht an. Der Sport fühlte sich bald nur noch wie ein weiterer Stressfaktor an, von denen mein Alltag so schon genug bereit hält.

Man sieht, dass mir ab Juni die Puste ausging.

Seit gut drei Monaten fahre ich nun eine andere Strategie. Ich habe mich für's erste von irgendwelchen ehrgeizigen sportlichen Zielen verabschiedet. Bewegung jeglicher Art zählt. Ich will gesund und in Form bleiben. Tut sich da was zum Positiven – um so besser! Gibt es immerhin keine Bewegung ins Negative – auch gut!

November und Dezember mit Fitnesstracker dokumentiert. Ich bin der Meinung, mich ausreichend bewegt zu haben!

Eine Schrittzählerapp (siehe Bewegungsbilanzen) und ein geerbtes Polar-Loop-Band haben mich die letzten Wochen bestärkt, dass ich ausreichend herumzapple. Ich sehe für mich persönlich keinen Sinn darin mehr zu machen. Ganz ehrlich gesagt, gucke ich lieber noch ein paar Löcher in die Luft, komponiere neue Musik, handarbeite, frische das Italienisch auf usw. als die Laufschuhe mehr abzunutzen. Ich bin Multicolorina und nicht Joggerina. Der Fitnesstracker wird übrigens an den Couch-Potato-Sohn weitergereicht.

 

Und was ist nun mit 2017? Vorsätze? Nur kein Stress…

 

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Bewegungsbilanz KW 51/52

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Letzte Wochenbilanz des Jahres!

Freitag

Böser Rücken! 10 km geschlichen.

Samstag

Trotz Erledigung vieler Punkte im Vorfeld blieb noch genug für den Heiligen Abend, aber für grün reichte es nicht.

Sonntag

6,7 km ganz früh morgens standen vier Stunden Autofahrt gegenüber. Dank eines kleinen Spaziergangs sehr gute Festtagsbilanz.

Montag

Zur Tradition geworden ist am zweiten Weihnachtsfeiertag der Gang vom Elternhaus zum etwa 6 km entfernten Restaurant. Da die Oma krank im Bett lag, mussten unsere drei Kinder mit uns und dem Opa laufen, was zeitweilig für großen Unmut sorgte. Für den Rückweg wurden aber freie Plätze in den Autos der Verwandtschaft genutzt. Das und der freie Zugriff auf den Süßkram war den Kids dann durchaus Trost.

Dienstag

Ich hatte die Laufklamotten eingepackt, aber konnte mich einfach nicht überwinden. Statt dessen hat mein Onkel, der Optikermeister ist, meine Augen mal durchgecheckt. Es ist nun klar, warum Kleider flicken so anstrengend geworden ist. Meine Augen können die ererbte Weitsichtigkeit (mein Dad, seine Eltern und alle seine Brüder, sowie auch meine Mutter sind weitsichtig) nun nicht mehr so gut kompensieren, weil sie in die Jahre kommen. Aber das Problem ist immer noch so gering, dass man zwar mit ner Brille was machen könnte, aber für die paar Gelegenheiten, sollte es vorerst reichen, wenn ich die Socken nur bei gutem Licht stopfe und es einfach bleiben lasse, wenn ich müde bin. Für dem normalen Alltag brauche ich keine Sehhilfe.

Mittwoch

Der Schweinehund gewann. Aber nur beim Laufen. Die Legohöhle des Sohnes wurde ausgemistet. Es fühlte sich abends an wie 25.000 Schritte. Es waren aber leider nur gut 5.600. Naja.

Donnerstag

Langer Lauf mit mehr als 13 km. Spaziergang mit der Familie.

2016: 1480 km gelaufen, 16 km gschwommen, 700 km mit dem E-Bike, Gewicht aktuell 56,85 kg.

Bin gespannt, ob ich den Schweinehund überreden kann, die 1500 beim Laufen voll zu machen.

 

Ich kann auch unordentlich!

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Die letzten Jahre:

Dieses Jahr:

Alle Versuche mit den Weihnachtsvorbereitungen rechtzeitig zu beginnen scheiterten dieses Jahr. Der Plan war gut, aber es war einfach zu viel, was noch oben drauf kam. Und so sprang ich über meinen Schatten und verhunzte das Schwarz-Weiß-Gebäck bei vollem Bewusstsein. Nein, stimmt gar nicht, bei etwa 0,6 Glühwein-Promille.

 

Bewegungsbilanz KW 50/51

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Freitag

10-km-Lauf vom Donnerstag nachgeholt, kein Schwimmen wegen Krippenspiel- und Sternsingervorbereitung, statt dessen Turnbeutelrettung per Bike.

App sagt 29.907 Schritte oder 20,8 km. Ja, hat sich auch so angefühlt.

Samstag

Logistische Unterstützung für das Christkind, Cellonotdienst gespielt, Kinder zu Frischluft genötigt.

Sonntag

10-km-Lauf, an den Rest des Tages kann ich mich gar nicht mehr recht erinnern. War wohl schon im Autopilotmodus für die folgenden Tage.

Montag

Leider mit dem Auto zur Schule wegen Instrumententransport, aber der Stresspegel war enorm. Arbeit bis 16.30 Uhr, dann sofort ab in die Grundschule: Weihnachtsfeierwahnsinn erster Teil.

Dienstag

Arbeit bis 15.40 Uhr, ein Stündchen zuhause, dann Grundschulweihnachtsfeierwahnsinn zweiter Teil. Ich wollte noch einmal um den Block laufen, aber konnte mich 20 Uhr wieder zuhause einfach nicht mehr aufraffen.

Mittwoch

Schon wieder mit dem Auto zur Arbeit, wegen Instrumententransport. Proben bis 12 Uhr, Essen machen, Weihnachtskarten im Akkord schreiben, Kind 2 zur Aufführung bringen, Kind 3 zur Geigenstunde. MIST! Kindergeburtstag verschwitzt, Kind 3 zum Geburtstag, Karten zur Post, Dusche, Abholung Kind 3 organisieren, Kind 2 von Aufführung holen und zur Geigenstunde bringen, Gitarrennoten für Kind 1 abholen, Kind 1 schnappen und zum Schulkonzert bringen, Uraufführung dirigieren (geglückt!), Chor begleiten (fast ungeübt – auch geglückt!), 1.000.000 böse Blicke auf über 100 zappelige Unterstufenschüler schicken, damit sie die restlichen 1,5 Stunden Konzert nicht sabotieren. Jetzt hab ich etliche Falten mehr und erst mal keine bösen Blicke mehr übrig. Nach dem Konzert abbauen und völlig übermüdetes Kind 1 ins Bett stecken.

Die Schrittbilanz bildet den Stressfaktor nicht annähernd ab…

Donnerstag

Nur übliche Familienlogistik. Wobei, ist am 24.12. nicht noch ein Termin, der Schatten wirft? Stimmt, Kind hat Geburtstag…

Bilanz: Mir reicht's!

2016: 1447 km gelaufen, 16 km geschwommen, 693 km mit dem E-Bike, Gewicht aktuell 56,6 kg.

 

52 Wochen – Teil 43

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Selfie im Musikvorbereitungsraum. Es gibt dort eine Heizung. Sie geht auch. Aber irgendein Schlaumeier dreht die immer ab. Und wenn ich dann eine Hohlstunde habe, in der ich vorbereiten muss, reicht die Zeit natürlich nicht, den Raum aufzuheizen. Also bin ich nach 45 Minuten halb durchgefroren und nach einer Doppelstunde ganz. Ich überlege außerdem, ob ich mir einen Peltor (Gehörschutz) anschaffe, den ich dann beim Vorbereiten tragen kann, wenn mir aus den beiden angrenzenden Räumen laute Musik entgegenschallt. Ich vermute Konzentration wird überschätzt. Aber ich muss das Positive herausstellen: Der Raum hat ein Fenster! Der Architekt hat es noch nachträglich in die Pläne eingefügt, nachdem mein Kollege ihm glaubhaft versichern konnte, dass ein Vorbereitungsraum zum Unterricht vorbereiten genutzt wird.

(Dieser Text entstand schon vor zwei Wochen.)

Nun noch das Update: Da ich unbedingt mehr und effektiver in der Schule arbeiten muss, um nicht ständig an meine Grenzen zu kommen, habe ich nach einer Lösung für das Arbeitsplatzproblem gesucht und ich habe einen Unterrichtsraum gefunden, der in meinen Hohlstunden zwar offiziell teilweise belegt ist, tatsächlich aber leer steht. Er liegt zwischen Treppenhaus und Lehrerbibliothek. Dort ist es also weitgehend still. Außerdem ist der Kopierraum, das Lehrerzimmer sowie die Lehrertoilette so nahe, dass ich mir nicht die Haken ablaufen muss. Die Heizung funktioniert und einen Laptop kann ich mir bei Bedarf aus einem anderen Unterrichtsraum holen. So lässt es sich vernünftig arbeiten.

Das Projekt:

Initiator: Zeilenende

Partizipanten: Solera, Marinsche, Wili, Gertrud, Trienchen