52 Wochen Klassik – Teil 2

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Diese Woche springen wir rund 500 Jahre in die Vergangenheit. Der franko-flämische Komponist des Stückes „El Grillo“ ist Josquin Des Préz (auch Josquin Desprez, Jossequin Lebloitte oder latinisiert Josquinus Pratensis), einer der bekanntesten Vertreter der (Früh)renaissance. Von der Form her ist das Stück eine Frottola, eine Vorform des Madrigals, eines weltlichen mehrstimmigen Gesangsstücks.

Zum ersten Mal ist mir das Stück in meiner Schulzeit im Leistungskurs Musik begegnet. Begeistert haben wir das humorvolle Stück gesungen.

Passend zu meiner kurzen Reise nach Italien am Wochenende (Vorbereitung einer Schulpartnerschaft für Schüleraustausche) ist das Lied in italienischer Sprache. Die Übersetzung hab ich selbst verbrochen. Da ich leider nur mal vor zwanzig Jahren zwei Kurse an der Uni belegt hatte, bitte ich um Korrektur, falls ich was falsch interpretiert habe.

El Grillo

El grillo è buon cantore

Che tienne longo verso.

Ma non fa come gli altri uccelli:

Come li han cantato un poco

Van’ de fatto in altro loco.

Sempre el grillo sta pur saldo.

Quando la maggior’ è’l caldo

Alhor canta sol’ per amore.

„Die Grille ist eine gute Sängerin, welche ihre Verse lange aushält. Aber dabei macht sie es nicht wie die anderen Vögel, die, wenn sie ein wenig gesungen haben, losziehen um es an einem anderen Ort zu tun. Die Grille bleibt immer fest an ihrem Platz. Wenn die Hitze am größten ist, dann singt sie einfach aus Liebe.“

Hier geht es zur vollständigen Apple-Playlist.

 

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