Archiv für den Monat März 2017

Lauf 80

Standard

Heute habe ich die 500-km-Marke im Laufen geknackt! 80 Läufe in 88 Tagen find ich auch nicht schlecht 😉

 

Advertisements

52 Wochen Klassik – Teil 7

Standard

Antonin Dvoraks „Slawische Tänze“ habe ich als 10jährige kennengelernt. Damals war ich Teil eines Kinderballetts, das eine Version der „Schneekönigin“ von Andersen aufführte. Ich tanzte die Hauptrolle, die Gerda, die ihren Kai sucht. Viele, viele Proben gingen den Aufführungen voraus und am Ende kannte ich die Musik auswendig.

Das Stück das ich ausgewählt habe (Op. 46, Nr. 5), wurde damals eigentlich nur als Applausmusik verwendet. Wahrscheinlich gefiel es mir aber so besonders gut, weil es an der Stelle kam, wo alle Anspannung abfallen durfte. Egal ob man vorher alle Schritte richtig ausgeführt hatte, jetzt durfte man sich über den Beifall freuen.

Meine persönliche Beziehung zum Stück hat also inhaltlich gar nichts mit der eigentlichen Musik zu tun. Aber darauf kommt es mir auch nicht an 😉

Was mir allerdings, als ich mich später mal mit Dvorak beschäftigt habe, gefallen hat, war der Grundgedanke Folklore in Kunstmusik zu überführen. Diese Bestrebung der „Nationalen Schulen“ des 19./20. Jahrhunderts hat mir immer imponiert.

Hier geht es zur vollständigen Apple-Playlist.

 

Ein Jahr in zwölf Bildern 2

Standard

Etwas grüner ist es um die „Jakobsbank“ geworden. Der Steinhaufen wurde umgeworfen. Ganz nebenbei sind noch 16 Bilder entstanden, denn ich mache jedesmal ein Bild wenn ich an der Stelle vorbeikomme. Aber die anderen Bildchen gibt es erst am Ende des Jahres zu sehen 😉

Der liebe Initiator dieses Projekts, Zeilenende, verlinkt zu den anderen Teilnehmern.
Alle Beiträge gibt es unter diesem Tag.

 

Bewegungsbilanz KW 12

Standard

Schrittziele erfüllt!

Sonntag

Ich zwang mich ein bisschen zu einem Lauf über 7,5 km, aber war dann sehr froh, den geschafft zu haben, weil der Rest des Tages wenig befriedigend verlief (zu viel Arbeit, zu wenig Zeit).

Montag

6 km am Morgen waren drin und ich fuhr mit dem Rad zur Arbeit. Dort begann schon am Vormittag das Gerenne für unseren Tag der offenen Tür. Selten war der so anstrengend gewesen. Die Schrittzahl des Tages spricht Bände.

Dienstag

Ich war vom Vortag noch megaplatt, riss mich aber zusammen und lief 6 km. Das Pedelec wurde auch wieder bewegt.

Mittwoch

Das Aufstehen fiel schwer. Der Wecker klingelte, ich schaute auf die Uhr, blinzelte, und – schwupp – hatte ich 10 Minuten einfach „verloren“. Die Zeit fehlte dann und so lief ich nur gut 4 km. Mit dem Pedelec ging es zum Unterricht und abends dann noch einmal zu einem Vortrag, den ich halten musste.

Donnerstag

Das Schweinehundchen aus dem Bett zu werfen gelang mir nur dadurch, dass ich ihm klar machte, dass es am frühen Morgen nur 6 km laufen musste, wohingegen ausgeruht ein 10-km Lauf anstünde. Den Rest des Tages musste das arme Kerlchen, dann auch nicht mehr viel laufen. Energiesparmodus.

Freitag

Aufstehen? – Liegenbleiben? – Aufstehen? – Liegenbleiben! Ich lief dann 7,6 km nachdem ich das kleine Kind auf den Schulweg gebracht hatte. Die Beine waren ganz schön schwer. Die Woche war bisher einfach sehr anstrengend gewesen. Trotzdem war ich dann noch mit den Kindern im Hallenbad und schaffte einen Kilometer. Motivation war eine Portion Popcorn, die ich mir am Abend gönnen wollte.

Samstag

Ich hatte mir Ausschlafen und einen langen Lauf (weil abends Pizza!) vorgenommen. Und so blieb ich bis nach 7 Uhr im Bett und fror dann 13,4 km lang. Der Wind war fies! Kurz ging es mit dem Pedelec noch ein paar Besorgungen machen.

Fazit: Es war eine sehr arbeitsreiche Woche und doch habe ich meine Läufe absolviert. Die einfache Rechnung „mehr Sport“=“mehr Essen“ motivierte mich. Ohne die zusätzliche Bewegung hätte ich auf so leckere Sachen wie getrocknete Ananas oder geröstete Erdnüsse verzichten müssen um das Kaloriendefizit aufrecht zu erhalten. Auf der Waage und im Spiegel sehe ich echte Erfolge und das tut einfach nur gut!

2017: 472,8 km gelaufen, 322 km mit dem Pedelec, 8 km geschwommen, – 4,8 kg Unterschied zum Startgewicht

 

52 Wochen Klassik – Teil 6

Standard

Oh je, grade komm ich nicht recht zum Bloggen. Viel zu spät kommt der sechste Beitrag in der Reihe.

Das Stück stammt von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Es handelt sich um das „Lied ohne Worte“ Op. 62, 6. Bekannt ist es auch als „Frühlingslied“. Kennengelernt habe ich es über ein Arrangement für Orchester auf einer CD meiner Eltern. Original wurde es aber für Klavier geschrieben und gegen Ende meiner Schulzeit habe ich es dann auch mal gespielt. In meiner Playlist ist nun eine Version für Klavier und Violine, arrangiert von Fritz Kreisler.

 

Hier geht es zur vollständigen Apple-Playlist.

 

Bewegungsbilanz KW 10 (mit Futterbilanz)

Standard

Sonntag

Ich gönnte mir einen 10 km-Lauf bevor ich mich dem üblichen Sonntags-Arbeitsberg widmete.

Montag

Der 6 km-Lauf am Morgen brachte mich etwas in Zeitnot vor dem Frühstück, aber er fühlte sich recht gut an. Mit dem Pedelec ging es dann zweimal zur Arbeit und wieder zurück (Loch im Stundenplan).

Dienstag

Ich schaffte wieder den 6 km-Lauf vor dem Frühstück und es ging mit dem Pedelec zur Arbeit.

Mittwoch

Ich hatte Frühaufsicht in der Schule, was ein Losradeln um spätestens 7 Uhr erforderte. Da war es mir morgens zu stressig noch zu laufen. Als der letzte Termin des Tages erledigt war, gab es einen relativ flotten 7,5 km- Lauf.

Donnerstag

Exkurs: Am Vorabend hatte ich um 21.30 Uhr eine WhatsApp bekommen: Läusalarm in der Klasse des mittleren Kindes! Also gab es keinen Lauf am frühen Morgen. Statt dessen kämmte ich dem Kind mit Pflegespülung und Läusekamm vorschriftsgemäß die Haare aus. Es gab keine verdächtigen Objekte. Allerdings klebte ein winziges Etwas an einem Haar des kleinen Kindes. Mangels guter Beleuchtung war nicht zu identifizieren, ob es nun eine Nisse war. Somit blieb nur die Möglichkeit auch noch dieses Kind auszukämmen, denn schließlich wäre es unverantwortlich ein Kind mit Läusverdacht einfach zur Schule zu schicken. Aber auch hier gab es keine weiteren Funde. Das verdächtige Ding untersuchte ich später noch mit dem kleinen Mikroskop, das uns mein Vater vererbt hat, und es wurde als „vermutlich Klebstoff, sicher keine Nisse“ identifiziert. Die Töchter wurden dann mit dem Auto von mir zur Schule gefahren und kamen doch noch 2 Minuten zu spät. Hups!

Nach dieser lästigen Episode musste ich mir was gönnen! 13,4 km bei perfektem Laufwetter! Ein Kind wurde dann noch per Pedes vom Hort abgeholt und eines von der Bushaltestelle. Zusammen mit dem Wocheneinkauf und etwas Hausputz konnte sich die Schrittzahl sehen lassen.

Freitag

Ich legte 10,2 km bei bestem Laufwetter zurück. Ein Kind wurde zu Fuß von der Schule abgeholt und ein paar Einkäufe in der Stadt gaben noch ein paar Schritte oben drauf. Leider konnten wir nicht ins Hallenbad, allerdings war lieber Besuch eine schöne Alternative.

Samstag

Auf der Waage traute ich meinen Augen kaum (siehe unten). Leider war das Wetter nicht so schick. Aber ein schönes Hörbuch konnte mich zu 7 km motivieren. Mit den Töchtern gab eines einen kleinen Ausflug mittels ÖPNV in die Innenstadt und ansonsten nur Hausarbeit.

Fazit: Das war eine sehr, sehr gute Woche! Ich lief viele Kilometer und einige davon auch endlich deutlich schneller.

Und nun noch das…

Futter-Fazit: Wow! Die Kalorienzählerei ist weder so lästig, wie ich befürchtet hatte, noch quält mich der Hunger. Ich ersetze so oft Nahrungsmittel durch solche, die einfach eine geringere Energiedichte haben, dass ich mich immer satt essen kann. Es kam sogar vor, dass ich noch Kilokalorien auf dem Konto übrig hatte und einfach nichts mehr essen wollte. Meinen Proteinbedarf kann ich mit Linsen, Magerquark, Hüttenkäse usw. prima decken und im Moment kann ich auch kleine Mengen Trockenobst als Süßigkeit essen, ohne dass ich Bauchschmerzen bekomme. Und auch ein paar Schluck Rotwein passen noch abends in die Bilanz! Wie cool ist das denn?!

2017: 421 km gelaufen, 267,2 km mit dem Pedelec, 7 km geschwommen, – 4,3 kg Unterschied zum Ausgangsgewicht (nur noch 2,5 kg bis Wunschgewicht!).