52 Wochen Klassik – Teil 7

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Antonin Dvoraks „Slawische Tänze“ habe ich als 10jährige kennengelernt. Damals war ich Teil eines Kinderballetts, das eine Version der „Schneekönigin“ von Andersen aufführte. Ich tanzte die Hauptrolle, die Gerda, die ihren Kai sucht. Viele, viele Proben gingen den Aufführungen voraus und am Ende kannte ich die Musik auswendig.

Das Stück das ich ausgewählt habe (Op. 46, Nr. 5), wurde damals eigentlich nur als Applausmusik verwendet. Wahrscheinlich gefiel es mir aber so besonders gut, weil es an der Stelle kam, wo alle Anspannung abfallen durfte. Egal ob man vorher alle Schritte richtig ausgeführt hatte, jetzt durfte man sich über den Beifall freuen.

Meine persönliche Beziehung zum Stück hat also inhaltlich gar nichts mit der eigentlichen Musik zu tun. Aber darauf kommt es mir auch nicht an 😉

Was mir allerdings, als ich mich später mal mit Dvorak beschäftigt habe, gefallen hat, war der Grundgedanke Folklore in Kunstmusik zu überführen. Diese Bestrebung der „Nationalen Schulen“ des 19./20. Jahrhunderts hat mir immer imponiert.

Hier geht es zur vollständigen Apple-Playlist.

 

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  1. Da bin ich auch mit dabei, auch wenn ich den notorischen … der achte ist es, der bei keinem populären Klassik-Konzert fehlen darf, gell? … den jedenfalls mag ich gar nicht mal so gern. Der fünfzehnte hingegen … Und danach können wir dann zu Brahms und Bartok weitertanzen. 🙂

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