Archiv des Autors: Multicolorina

Jakobsbank 10

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Ein Jahr lang fotografiere ich bei jeder Gelegenheit eine Bank am Rand meiner Joggingstrecke.

Ins Leben gerufen hat die Aktion Zeilenende und viele machen mit!

Zunächst das winterliche Foto von heute.

Vor ein paar Tagen entstanden noch folgende Varianten:

Aus einiger Entfernung

Von oben/hinten

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Jakobsbank 9

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155 Bilder gibt es mittlerweile von der Bank am Rand meiner üblichen Joggingstrecke. Heute konnte ich kein ganz neues machen, da es mir zu gefährlich war, durch den Wald zu laufen. Aber das Bild für den heutigen Beitrag ist vom vergangenen Freitag, also trotzdem sehr aktuell. Im Vergleich zu den umgebenden Wäldern ist die Hecke dort sogar noch recht grün. Die Buchen haben schon fast ihr ganzes Laub verloren.

Ins Leben gerufen hat die Aktion Zeilenende. Und viele machen mit!

Bewegung und Ernährung KW 43

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In den letzten Wochen gelang es mir recht gut, das Laufen trotz sehr vieler Termine in die Tagesabläufe zu integrieren. Bin ich früher sehr strickt morgens gelaufen, so mache ich es inzwischen sehr von Wetter, Stundenplan und vor allem von meiner Tagsform abhängig wann ich losziehe. Ich setze mir beim Loslaufen immer ein Minimalziel und dann schaue ich, wie sich die Füße anfühlen. Sind sie gar zu schwer, bleibt es beim kürzeren Lauf. Bin ich fit, sind es derzeit maximal 13 km. 

Heute wird es den 292. Lauf in diesem Kalenderjahr geben. Der Kilometerzähler steht auf 2620 km. Eigentlich sollte ich schwer zufrieden mit mir sein.

Mit meinem Liebsten, solera1847, kann ich aber natürlich nicht mithalten. Manchmal ärgert es mich das sehr. Er ist ein Mann, deutlich größer als ich und bewegt sich auch noch deutlich mehr als ich. Er hat allerdings auch keine Grunderkrankung, die ihn ausbremst.

Meine Autoimmunerkrankung (Hashimoto) beschert mir zur Zeit Wassereinlagerungen, Schmerzen vor allem in den Unterschenkeln, Schwindel, Konzentrationsprobleme („Watte im Hirn“) und viele Tage erscheinen mir als eine Aneinanderreihung von Tritten in den Allerwertesten, die ich mir geben muss, um überhaupt das Nötigste für Familie und Arbeit zu leisten. 

Diese permanente Selbstdisziplinierung führt dazu, dass ich abends dann die Kontrolle über mein Essen verliere und in letzter Zeit gab es wieder oft Schokolade in unterschiedlichsten Formen statt Trockenobst, Gouda statt Magerquark und Salzstangen statt selbstgemachtem Popcorn. 

Die Waage zeigt folglich nach oben. Noch ist es im Monatsdurchschnitt höchstens ein Kilogramm vom diesjährigen Tiefststand, aber ärgerlich ist es trotzdem und trägt auch nicht zum allgemeinen Wohlbefinden meinerseits bei. Und noch mehr will ich auf keinen Fall zunehmen.

Ich bin mir noch nicht sicher, wie ich aus dem aktuellen Tief herauskomme. Ruhe und Entspannung wären sicher hilfreich, sind aber gar nicht so einfach zu bekommen. 

Oft schon habe ich überlegt, das Laufen ausfallen zu lassen. Aber die Zeit an der frischen Luft, ganz ohne andere Menschen tut ja gut. Der Kreislauf kommt richtig in Schwung und Kalorien werden natürlich auch verbrannt. Das gleiche gilt für die Fahrten mit dem Pedelec zur Arbeit (Jahreskilometerstand: 1439 km). Das Schwimmen läuft ohnehin auf Sparflamme (nur 28,5 km in 2017). Und das abendliche Seriengucken mit meinem Mann (aktuell sind wir im „MacGyver-Fieber“) kostest mich zwar sicher einige Minuten Schlaf, aber ist eben auch Zeit als Paar ohne die Kinder. Fertigessen, wie Tiefkühlpizza statt selbstgemachter oder Pommes statt Rosmarinkartoffeln würden zwar viel Zeit bei Zubereitung und Abwasch sparen, aber in Sachen Wertigkeit und Sättigung würde das ja auch gar nichts bringen. Dummerweise kommt jetzt auch noch die Lebkuchen- und Plätzchenzeit.

Nun, es bleibt mir ja nichts anderes übrig, als mich jeden Tag neu allen Herausforderungen zu stellen. Also packe ich es für heute mal wieder an…


2017: 2620 km gelaufen, 1439 im mit dem Pedelec, 28,5 km geschwommen, BMI 19,3, Körperfettanteil laut Waage 18,7%

Jakobsbank 8

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Ein Jahr lang mache ich fast jedes Mal, wenn ich den Ort passiere, ein Bild von der Bank am Jakobsweg. 138 Bilder sind es bis jetzt. 

Ins Leben gerufen hat die Aktion Zeilenende. Und viele machen mit!

Das neueste Bild der Jakobsbank: Die Hagebutten sind schön rot und hinter der Bank hat sich auch schon das erste rote Laub eingeschlichen.

Ein paar Zahlen zwischendurch

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Stand vor zwei Tagen an meiner Joggingstrecke.


Inzwischen bin ich dieses Kalenderjahr mehr als 2000 km gelaufen. Der heutige Zählerstand in Sachen Joggen lautet 2078,3 km. Erreicht habe ich diese stattliche Zahl in 238 Läufen. Der vergangene August mit 334,9 km in 31 Läufen war mein bisheriger Rekordmonat.

Beim Schwimmen sieht es dieses Jahr mau aus. Da bin ich bei 20 km auf 17 Einheiten verteilt hängen geblieben. Allerdings haben meine Töchter bald wieder Training und dann werde ich mich sicher wieder öfter ins Wasser begeben.

Mit meinem Pedelec habe ich nicht ganz so viele Kilometer zurückgelegt, wie mir vorgenommen hatte, aber immerhin sind es auch schon 1002,5km. Da ich nun meinen neuen Stundenplan kenne und auf jeden Fall vier Tage die Woche arbeiten werde und somit auch mindestens vier Mal wöchentlich den Weg zur Schule und zurück einplanen kann, wird mein Pedelec aber wohl etwas öfter als bisher Auslauf bekommen. Das brave Tierchen hat seinen Checkup gerade gut überstanden und nagelneue, unplattbare Reifen spendiert bekommen. Sie sind flüsterleise und machen Lust kräftig in die Pedale zu treten.

Meine Schrittzählerapp ist jetzt seit etwas über einem Jahr aktiv und (die Läufe mit eingerechnet und auch ein Teil der Fahrten mit dem Rad wird da wohl irgendwie erkannt) ich komme auf eine Durchschnitt von 17.450 Schritten pro Tag. Ich kann also mit Recht behaupten, mich ausreichend zu bewegen.

Für mein Gewicht errechne ich mir immer monatlich einen Durchschnitt, weil das tägliche Wiegen zu vielen Schwanken unterworfen ist. Die Veränderungen der letzten vier Monate sind minimal: 49,31 kg, 49,04 kg, 48,78 kg, 49,02 kg. Bei einer durchschnittlichen Kalorienaufnahme von 2300 kcal kann niemand behaupten, ich würde zu wenig essen und da ich das Gewicht auch wirklich halte, ist da nun alles bestens. Ich fühle mich mit meinem Körper rundum wohl. Kleine Zipperlein, wie mal ein blockierter Wirbel oder Migräne sind alles, was mich plagen.

Die letzten Monate waren sehr lehrreich in Sachen Selbstwirksamkeit. Da ich bei meinem Körper meine (realistischen!) Ziele so gut erreichen konnte und mit mir als Famlienlogistikerin auch recht zufrieden bin, kann ich mich nun einem weiteren Bereich in Sachen Selbstoptimierung widmen. Da ich aber gelernt habe, dass ich solche Projekte am besten einfach anfange und erst darüber rede, wenn sie schon erfolgreich am Laufen sind, werde ich hier erstmal nichts weiter drüber schreiben. Das kommt dann später.

Hüpfte mir heute vor die Füße.

Jakobsbank 7

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Huch, diesmal hab ich es total verpeilt, meinen Beitrag rechtzeitig fertig zu machen. Und zwar ausnahmsweise nicht, weil ich zu viel zu tun gehabt hätte, sondern weil ich es unglaublich genieße, endlich mal fast nichts zu müssen, sondern alles nur zu dürfen. Erst nächsten Montag bekomme ich meinen neuen Stundenplan und bis dahin bereite ich nur Kleinigkeiten für die Schule vor. Das führt dazu, dass ich viele Dinge anpacke, die im Alltag keinen Platz haben. Aktuell bin ich noch beim Aufräumen und Ausmisten eines Kellerraums. Und dabei bin ich unglaublich entspannt. Die sonst übliche to-do-Liste auf dem iPhone, ohne die ich normalerweise keinen Tag überstehe, öffne ich aktuell nur alle paar Tage. So vergesse ich schon mal was.

Immerhin ist noch August, wenn dieser Beitrag online geht.

Die Aktion ins Leben gerufen hat Zeilenende und viele machen mit!

Ein Jahr lang fotografiere ich eine Feldwegbank. Da der Weg als Teil des Jakobswegs ausgewiesen ist und neben der Bank ein Steinhaufen, wie ihn Pilger hinterlassen, steht, habe ich die Bank kurzerhand „Jakobsbank“ genannt.

Spannend wäre es eigentlich, die Leute, die ich auf der Bank so sitzen sehe, zu fotografieren, aber mir ist auf meinen Läufen meist nicht zum Reden zu Mute und schließlich müsste ich ja das Einverständnis der Leute einholen. Sonntag juckte es mich besonders, die drei Damen in ihren besten Jahren abzulichten, die es sich nach einem heftigen Unwetter mit einer Flasche Sekt gemütlich gemacht hatten.

Aber statt dessen gibt es einen Sonnenuntergang mit leicht veränderter Perspektive zu den vorherigen Bildern. Die Handykamera ist für die Lichtverhältnisse natürlich nicht optimal, aber mir gefällt das Bild trotzdem.