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Ernährung

Platzmangel

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Wir sollten uns dringend einen eigenen Gemüsekühlschrank zulegen! Die fotografierte Menge „Buntzeug“ – ich finde Grünzeug trifft es einfach nicht! – reicht keine Woche. Einen mäusesicheren Gemüseschrank für den Keller zu bauen, wäre natürlich auch eine Idee. Aber dafür bräucht ich Zeit. Ständig einkaufengehen kostet aber auch ne Menge Zeit…

Sollte gekühlt werden.

 

Das kann in den kühlen Kellerflur.

 

Futterbilanz KW 46/47

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Wem macht man in Sachen Ernährung am meisten was vor?

Sich selbst!

Deshalb mal für ein Woche ein Ernährungstagebuch in Bildern.

Bei Start wog ich 56,85 kg bei 1,62 m, am Ende 56,75 kg bei 1,62 m. Ich bin also weder in Höhe noch in Breite geschrumpft oder gewachsen. Erstere Erkenntnis ist natürlich lächerlich trivial, zweitere eigentlich auch, denn es ist offensichtlich, woher meine Bauchspeckreserve kommt. Ohne Süß-und Knabberkram und Alkohol wäre ich bestimmt binnen kurzer Zeit ein paar Kilo leichter. Wenn ich mir die Bildchen von meinem Essen und meinen Bauch so ansehe und mir meinen Alltagsstress vor Augen führe, dann weiß ich jedoch, dass ich im Moment auf meine Seelentröster gar nicht verzichten will, sondern mir lieber genüsslich das Bäuchlein reibe. Da ich durchaus Muskelmasse besitze und insgesamt völlig normalgewichtig bin, wäre eine Selbstkasteiung (als solche würde ich den Verzicht jedenfalls empfinden) nur dadurch begründet einem äußerlichen Schönheitsideal entsprechen zu wollen. Und das wiederum ist mir aktuell ein viel zu oberflächlicher Grund.

Ich werde zusehen, noch etwas mehr Gemüse zu verarbeiten. Das sieht wirklich auf den Bildern deutlich leckerer aus, als der Süßkram. Und Ansonsten werde ich für mich weiter dokumentieren, was ich esse, aber weitere Blockbeiträge erspare ich mir und euch. Die Bewegungsbilanzen werde ich allerdings fortführen. Weniger Bewegung würde bei der Ernährung langfristig auf jeden Fall miese Folgen haben, die es dann doch zu vermeiden gilt.

Freitag

Getränke: Latte Macchiato XXL, Salbei-Tee mit Honig, Filterkaffee mit Milch, noch ein Filterkaffee mit Milch, Heidelbeerwein-Orangensaft-Punsch, Wasser

Reste-Mittagessen: Apfel-Rotkohl (selbst gemacht, Wedges, Bohnen, Kartoffelpuffer

Abendessen: Tomate, Roggenmischbrot (Bio, selbst gebacken), Käsefondue

Seelenfutter: Kartoffelchips und Schoko-Kokos-Flocken

Samstag

Getränke: Latte Macchiato XXL, Filterkaffee mit Milch, noch eine Latte Macchiato XXL (als Lohn für den Lauf bei ströhmendem Regen und Gegenwind), Bratapfel-Punsch, Wasser

Mittagessen: Roggenmischbrot (selbst gebacken) mit (Bio)Butter, (Bio)Frischkäse, (Bio)Leberwurst, Griebenschmalz, gebratener Fenchel

Ups, da hab ich vor dem Foto losgefuttert, aber die Größe der Brotscheibe mit Frischkäse lässt sich am linken Nachbarn rekonstruieren.

Nachtisch: Paprika

Abendessen: Eigenbau-Pizza

Seelenfutter: Schoko-Bananen-Walnusskuchen

Seelenfutter: Erdnüsse, geröstet, gesalzen

Sonntag

Getränke: Latte Macchiato XXL, Salbeitee mit Honig, Filterkaffee mit Milch, ein großer Schluck Talisker, noch ein Filterkaffee mit Milch, etwas Bratapfel-Punsch, Wasser

Mittagessen: Käse-Champion-Pfannkuchen mit Weißkraut mit Zwiebeln (gebraten, Kümmel, Sojasoße)

Abendessen: Roggenmischbrot mit (Bio)Frischkäse, Griebenschmalz, (Bio)Leberwurst, (Bio)Butter, Cocktailtomaten, Karotten-Pastinaken-Steckrübe gebraten

Seelenfutter: Bergkäse

Seelenfutter: Schoko-Kokos-Flocken

Seelenfutter: Erdnüsse

Montag

Getränke: Latte Macchiato XXL, Fenchel-Anis-Kümmel-Tee, Filterkaffee mit Milch, Wasser

Vesper: Käsestängli (selbst gebacken), Rote-Beete aus dem Glas (zu faul zum Selbermachen), Flädlesuppe (Pfannkuchen von gestern, Salzgemüse, heißes Wasser drüber)

Abendessen: Nudeln, Lachs-Sahne-Soße

Seelenfutter: Bergkäse

Seelenfutter: Erdnüsse
Seelenfutter: Schoko-Kokos-Flocken

Dienstag

Getränke: Latte Macchiato XXL, Salbeitee mit Honig, Filterkaffee mit Milch, reichlich Bratapfelpunsch (Huch!), Wasser

Vesper: Tomaten, Käsestängli, Nudelsalat mit Apfel, Essiggurke, Erbsen und Karotten aus der Dose, Mayo

Abendessen: Rosmarinkartöffelchen, Bärlauch-Irgendwasveganes-Würstchen, Paprika

Seelenfutter: Bergkäse

Seelenfutter: Erdnüsse

Seelenfutter: Schoko-Kokosflocken

Seelenfutter: Kekse, ohje…zur Mitte der Woche steigt der Stress

Mittwoch

Getränke: Latte Macchiato XXL, Salbeitee mit Honig, Filterkaffee mit Milch, etwas Bratapfelpunsch, Wasser

Vesper: Weizenbrot (selbst gebacken) mit (Bio) Leberwurst vom Hällischen Landschwein und Essiggurke

Mittagessen: Käsebrötchen mit Tomate, Ei, Mayo

Abendessen erster Teil: gebratenes Weißkraut mit Zwiebeln, Kümmel Sojasoße und Kidneybohnen

Abendessen zweiter Teil: Butterbrezel, Bergkäse
Seelenfutter: Schokokekse (Widerstand ist zwecklos)
Seelenfutter: Erdnüsse, geröstet, gesalzen – auf dem Stresshöhepunkt der Woche angekommen

Donnerstag

Getränke: Latte Macchiato XXL, Salbeitee mit Honig, etwas Bratapfelpunsch, Filterkaffee mit Milch, noch etwas Punsch, Wasser

 

Mittagessen: Huch – Foto vergessen! Es waren eine Karotte, eine halbe Pastinake, ein Stück Steckrübe, Ein großer Champignon gebraten mit einem Rest Nudeln von Montag.

Nachtisch: Da sich kein rechtes Sättigungsgefühle einstellen wollte, Milchreis mit Zimt und Zucker (von letztem Freitag, der musste dringend weg)

 

Abendessen: Schupfnudeln (Eigenbau, sehr kartoffelig) mit Sauerkraut und (Bio)-Speck
Seelenfutter: Kekse. Die hab ich übrigens wegen der Dose drum herum gekauft. Für die Weihnachtsbäckerei wollte ich noch eine haben. Ich sah dann eine Dose ohne Inhalt und eine mit, die beide gleich groß waren und den gleichen Preis hatten. Tja…

Seelenfutter: Maiswaffeln mit viel Kunst und Wunder (die gönnte ich mir beim Blick auf die Schrittendbilanz des Tages: 24.113)

 

Wohlfühlmittagessen

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Nach dem Frühstück das passende zu Mittag: Salat und dreierlei Brot.

Tomatenbrot (Weizen, Hefeteig, Tomatenmark, Oregano, Basilikum, Salz),

Quarkbrot (Dinkelvollkorn, Quark, Salz, Brotgewürz, Honig, Backpulver) und

Bananenbrot (Dinkelvollkorn, Ei, Nüsse, Zimt, Äpfel, Bananen, Backpulver).

Und dazu Butter, Ziegenkäse, Obazda, Frischkäse.

 

 

Ab in die Dose – Reissalat

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Heute war es mal wieder soweit. Da keine Ausrede verfügbar war, durfte ich den Tag neben drei Stunden Autofahrt am Rand eines Hockeyspielfeldes verbringen. Immerhin hat die Mannschaft der Tochter heute, zum ersten Mal seit das Kind mitspielt, Spiele gewonnen. Und dann waren es auch gleich drei von vier. Es tut sich was!

Da ich nicht scharf auf die käufliche Verpflegung bei so einem Turnier bin, packte ich ein schönes großes Müsli und einen Salat ein. Letzterer war gemacht aus: Chinakohl, Basmatireis, Bergkäse, Ananas, Essig, Öl, Pfeffer. Sehr lecker!

 

Laufen ist grade sehr Pflichtveranstaltung. Ein Fuß tut zwar beim Laufen selbst nicht, aber dann den Rest des Tages weh. Ich hab keine Ahnung, was ich da wieder angestellt habe. Und Schlafmangel macht das nicht besser. Aber noch bin ich im Schnitt.

2016: 51 Läufe, 432,1 km gelaufen, 10 km geschwommen

(Zum Gewicht äußere ich mich erst wieder, wenn sich da was in die richtige Richtung getan hat!)

 

Lauf 33 – Stolpervogel

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Wenn man um fünf Uhr zum Laufen aufsteht und abends Viertel vor elf vom Elternabend der Erstkommunion nach Hause kommt, dann braucht man sich nicht wundern, wenn man am nächsten Tag um fünf mit einem Brummschädel aus dem Schlafzimmer wankt. Immerhin habe ich heute besser aufgepasst und meine drei Runden ohne ungeplante Umwege absolviert. Allerdings hab ich es kaum geschafft meine Füße ordentlich vom Boden zu heben. Es waren sechs Kilometer voller Schlurfen und Stolpern. Von der Zeit reden wir nicht – ist mir auch eigentlich egal, weil ich einfach nur froh bin, den Lauf durchgezogen zu haben.

Ich versuche zusätzlich zum Laufen nun täglich ein paar Minuten Yoga und Pilates einzubauen – Stichwort „Kleinvieh“.

Essentechnisch war ich gestern sehr diszipliniert. Da fiel dann auch die Befriedigung des kleinen Hungers mit Käse und Studentenfutter vor dem Schlafengehen nicht ins Gewicht. Und was mich daran besonders freut: Anscheinend toleriere ich Fruchtzucker wieder etwas besser, denn die Rosinen sind bislang noch weitgehend folgenlos! Juhu!

Mein Bild zum heutigen Tage zeigt ein paar Tulpen, die es nicht abwarten können. Ich bin ja mal gespannt, wann es tatsächlich Frühling wird. Ich kann mich durchaus an Ostern mit Schnee erinnern.

2016: 283 km gelaufen, 7 km geschwommen, 4,05 kg bis W

 

Lauf 29 – Klonk – Fastenzeit

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Heute lockte Sonnenschein zum Lauf und brachte Sekundärniederschlag mit sich. Es klatschte reichlich Schneematsch von den Bäumen herunter, so dass ich ziemlich schnell ziemlich nass war.

Am Umkehrpunkt gab es heute keinen „Ring-Kling“ sondern nur ein „Ring-Klonk“, denn die Stange konnte wegen des Schnees nicht frei schwingen.

Als das Haus schon in Sichtweite war, fiel leider das iPhone bei nun Primärniederschlag in Winterstarre. Allerdings können sich die 11,58 km bis dahin sehen lassen: 1 Std. 4 Min. 45 Sek.!

Mit dem heutigen Tage, die Gelegenheit – Aschermittwoch – beim Schopfe packend, widme ich mich dem Projekt Wunschgewicht intensiver als bisher. Tatsächlich ist es so, dass ich eigentlich nicht zu viel wiege, sondern gewissermaßen nur an der falschen Stelle. Wenn ich aus meiner Bauchreserve Oberweite machten könnte, dann käme ich vermutlich nie auf die Idee auch nur ein Kilo loswerden zu wollen. Nur leider geht das nicht. Wenn ich es im Laufe des Projekts schaffen sollte, den Speck in Muskeln umzubauen, bei gleichbleibendem Gewicht, dann ist alles bestens, nur gehe ich davon aus, dass ich es nicht schaffe, mein Sportprogramm so zu modifizieren, dass das wirklich klappt. Vor ziemlich genau 4 Jahren war ich mal kurzfristig bei einem Gewicht, bei dem ich mich rundum schön fand (da war der tatsächlich Bauch weg) und da will ich wieder hin. Die Fastenzeit nutze ich also nun, um an meiner Ernährung rumzubasteln. Die Herausforderung besteht vor allem darin, weniger zu futtern, aber nicht ständig hungrig zu sein, was wohl vor allem „Gemüse, Gemüse, Gemüse“ heißt, wenn man Obst nicht gut verträgt. Aber ich werde experimentieren und erwähnenswertes berichten.

2016: 252,5 km gelaufen, 5 km geschwommen, 4,95 kg bis W

 

Lauf 27/28 – zu dritt und windig

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Lauf 27 fand schon am Samstag statt. Wir waren auf einem Familientreffen in einer Jugendherberge. Als mein Mann verkündete morgens Laufen gehen zu wollen, fand sich eine Cousine von ihm, die sich anschließen wollte. Und da konnte ich dann nicht kneifen.

Zunächst verliefen wir uns ein wenig – um 6 Uhr ist es einfach wirklich noch finster – aber nach gut 3 Kilometern waren wir auf der vorgesehenen Route. Nach etwa 9,5 km gab ich es auf mit den beiden fliegengewichtigen Langbeinern mithalten zu wollen und ließ die beiden vorauslaufen.

Und um die Ausrede nicht verlegen, dass wer kleiner und dicker ist auch weniger laufen muss, kürzte ich ein wenig ab und machte einen auf Igel. 13,4 Kilometer sind keine Schande, auch wenn die beiden Hasen ihre 15 runtergerissen haben.

Am Sonntag hab ich die Hasen dann alleine losgeschickt und statt dessen länger gefrühstückt.

Es ist naheliegend, dass ich das dann heute auch auf der Waage zu sehen bekam. Aber was soll's. „Wer nicht genießt wird ungenießbar“ und „Man muss Feste feiern wie sie fallen“. In diesem Sinne werde ich gleich anfangen, meine Geburtstagsfeier morgen vorzubereiten. Dem Gewicht widme ich mich dann ganz traditionell mit Beginn der Fastenzeit wieder.

Heute trotzte ich tränenden Auges dem Wind und lief mal ohne Audiorückmeldung meiner App. Einen Schnitt von 5'50'' min/km find ich ganz ok.

2016: 241 km gelaufen, 5 km geschwommen, 5,5 kg bis W

 

Lauf 21 – neue Schuhe

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asics Gel-Nimbus 16 und 17

Nachdem ich mit den alten Schuhen so etwa 1600 km zufrieden war, wollte ich mich diesmal auf keine Experimente einlassen und habe das direkte Nachfolgermodel gekauft. Und ein bisschen Geduld hat sich wieder ausgezahlt, denn ich musste nur 100 € investieren. Gelistete ist der Schuh für 180 €.

Mein Knie war sofort dankbar, hat sich heute gar nicht gemeldet. Nur wie jedesmal bei neuen Laufschuhen stimmt die Schnürung noch nicht und mir schliefen Zehen ein. Aber am Ende des ersten Laufs, passte es dann mit einigem Ruckeln und Zuppeln zumindest links schon wieder perfekt.

Gestern gab es keinen Lauf, aber ich war Schwimmen.

Ernährungstechnisch bin ich grade nicht zufrieden. Abendliche Fressattacken machen die Disziplin tagsüber völlig zunichte. So wird das nix.

2016: 180 km gelaufen, 5 km geschwommen, 4,75 kg bis W

 

Lauf 14 – unentspannt

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Nein, ein Fan von Eis und Schnee werde ich nicht, auch wenn beides besser ist als drückende Hitze. Mich stört vor allem, dass ich mich beim Laufen auf das Laufen konzentrieren muss und auf den Weg achten muss. Trotz Spikes rutscht man doch immer mal weg oder sinkt im Schnee unregelmäßig ein. Von der reizvollen Winterlandschaft seh ich so kaum was, dafür viel gelben Schnee. Und so richtig im Kopf abschalten geht auch nicht recht. Heute kam noch dazu, dass ich ab Kilometer 10 brachiales Magenknurren hatte. Normalerweise hält meine Latte bis mindestens 11 oder sogar 12 Uhr vor, aber heute hatte ich ein fieses Loch im Bauch.

Sieht schon schick aus.

Joghurt mit Banane, Korinthen und Walnüssen

2016: 132 km gelaufen, 1 mickrigen km geschwommen, 4,15 kg bis W