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Gesundheit

Lauf 10 – Frost und Sonne

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Bislang klappt das mit den guten Vorsätzen für das neue Jahr recht gut. In zehn Läufen habe ich insgesamt schon 93,5 km gesammelt. Auf Schwimmen hatte ich allerdings noch keine Lust, vermutlich weil mancher Lauf schon so feucht war. Heute allerdings war das Wetter herrlich. Dank der Sonne gab es diesmal auch keine Erfrierung. Und glatt war es nur ein einigen ganz wenigen Stellen.

Man könnte beim aktuellen Tagesschnitt ja so auf Gedanken kommen. Wenn man 5 Kilometer am Tag laufen würde – das wäre ja eigentlich gar nicht viel – dann käme man in diesem Jahr auf 1830km. Es gab doch da mal so ne Kampagne „5 am Tag“ oder? Das bezog sich auf fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag. Aber 5km plus 5x Obst/Gemüse hört sich doch gleich noch viel besser an oder? Hm, ja da könnte man auf Gedanken kommen…(gleich mal den Fenchel aus dem Kühlschrank hol…)

Bewegungsdrang

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Nein, leider, ich bin nicht wieder fit. Das Virus will sich nicht verscheuchen lassen. Der Hals tut immer noch weh. Joggen kommt also noch nicht in Frage.

Aber statt mich gleich an den Schreibtisch zu setzen, habe ich den Gang zum Kinderzentrum mal eben um ein paar Kilometer Spazierengehen ausgedehnt. Darauf einen Salbeitee!

 

Martinsgänsle

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Schnell in der Mittagspause für das mittlerweile obligatorische Musikschulpicknick gezaubert.

Die Kinder essen in Hort und Kindergarten noch zu Mittag, während ich normalerweise Schwimmen gehe (leider bin ich immer noch nicht wieder fit, eine Bindehautentzündung gab es jetzt noch oben drauf). Nach dem Abholen vom Kinderzentrum ist keine Zeit noch einmal nach Hause zu fahren bevor der Geigenunterricht der Mädchen beginnt. Der Große muss schon in der Musikschule Hausaufgaben machen, weil er es sonst nicht pünktlich zum Ministrantentreffen schafft. Und obwohl das Essen im Kinderzentrum nicht übel ist, ist mit das erste, was ich nach dem Abholen zu hören bekomme, ein dreistimmiges „Ich hab Hunger!“. Also wird die übrige Viertelstunde nun seit einigen Wochen mit einem Snack überbrückt. Und heute hab ich mich dann halt statt in den Badeanzug in die Küchenschürze geworfen.

Süßer Quark-Öl-Teig

 

Vorsprung schrumpft

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Leider, leider hat mich irgendein Virus angefallen. Es hat sich in meinem Hals breit gemacht. Fiese Schluckbeschwerden, Reizhusten. Meine Kernfamilienmitglieder haben mich aber auch wochenlang mit ihren Bazillen beschenkt.

Mittwoch war ich zuletzt unterwegs und hoffte, dass der sich ankündigende Infekt durch den Lauf das Weite suchen würde, wie das oft passiert. Aber leider war das nichts. Die letzten Wochen waren wohl insgesamt zu turbulent. Da mein Schwager bei einer Erkältung letztes Jahr fast drauf gegangen wäre (Lungenenzündung, Endokarditis, letztlich dann Spenderherzklappe), bin ich nicht mehr leichtsinnig und kuriere den Hals lieber aus bevor ich wieder loslege. Ich will neben dem Virus ja nicht noch irgendwelchen Bakterien Angriffsfläche bieten. Dadurch ist mein Jahresziel zwar noch nicht gefährdet, aber der rausgelaufenen Vorsprung ist auf unter 100 km geschrumpft. Immerhin gut, dass ich den überhaupt habe.

Und auch gut, dass ich merke, dass mir das Laufen, so schwer es mir an manchen Tagen fällt mich aufzuraffen, richtig fehlt, wenn ich es nicht schaffe.

Der Blick durchs Haus löst zusätzlich leichte Fluchtinstinkte aus. Ich sollte Aufräumen und Saubermachen auch zu meinen Hobbys erklären. Beim Sport hat das ja funktioniert. Seither macht das Laufen mehr Spaß.

2015: 1379 km gelaufen

Motivationstief

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Ja, auch was das Laufen betrifft. Und schulisch und haushaltstechnisch…

Wegen diversen Terminen (Handwerker, Arztbesuche) musste in den letzen Wochen schon einiges an Lauferei ausfallen. Heute hab ich den Hausarzt dann mal wieder ratlos zurückgelassen und er muss jetzt erst noch HNO und Mikrobiologen um Rat fragen. Aber immerhin gibt er zu, dass er keine Ahnung hat.

Meine Schüler machen immer die gleichen Fehler und geben ihre Hausaufgaben auf indiskutablen Zetteln ab. Da macht die Korrektur Spaß! Denen kauf ich jetzt nach Ankündigung jeweils zwei Hefte und hoffe, dass sie die dann nicht verlieren, sondern brav ihre Aufgaben machen, während ich im anderen Heft korrigiere.

Und die neue Küche kommt erst am Donnerstag/Freitag. Überall noch Staub, nichts ist an seinem Platz. Ich komme mit Putzen und Aufräumen nicht hinterher, weil natürlich noch lauter Elternabende, Konferenzen, Vorspiele in der Musikschule und sonstige Fahrdienste für sie Kinder anstehen. Aber die Kids dürfen heute gleich mal Wäsche waschen, dann kriegen sie vielleicht ein besseres Gefühl für die Hausarbeit.

Ich hoffe, Freitagabend können wir mit Nachbars in der neuen Küche verspätet auf Mennes 40er anstoßen und wurschteln dann beschwingt und motivierter weiter.

Küche mit neuem Boden und im sichtbaren Bereich gestrichenen Wänden

 

Der neue Boden

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Gestern noch grundiert.

 

Heute gegossen. Montag wird versiegelt.

Arztbesuch des Familienmitglieds hat noch keine Entwarnung gegeben, aber einiges konnte zum Glück schon ausgeschlossen werden. Montag Facharztbesuch. Wenn jemand Däumchen zum Drücken frei hat, nehmen wir die gerne.

 

Rücken!

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Autsch, autsch, autsch!

Heute Nacht war es mir zunächst völlig unmöglich eine Position zu finden, in der meine Lendenwirbelsäule nur so leicht schmerzte, dass ich einschlafen konnte. Erst als ich dann ein Schmerzmittel einnahm ging es und ich bekam noch etwas Schlaf.

Damit stand dann aber auch fest, dass ich etwas unternehmen musste. Mit solchen Schmerzen hielte ich die Musicalproben den Rest der Woche nicht aus.

Der geplante 5km Lauf für heute (den gestern habe ich noch sehr unbehaglich hinter mich gebracht) wurde abgeblasen und statt dessen die Nachbarin auf dem Weg zu Arbeit – in eine orthopädische Praxis! – abgepasst.

Sie ermöglichte mir dann quasi sofort einen Termin. Halleluja!

Eine gründliche Untersuchung ergab zwar eine kleine Veränderung an einer Bandscheibe, die aber grundsätzlich noch unbedenklich ist. Allerdings war die wohl ursächlich für eine brachiale Blockade an einer eher unüblichen Stelle. Diese wurde gottlob mit lautem Krachen beseitigt und ich durfte mit dem Rat in den nächsten Tagen mit Schmerzmitteln erst mal nicht zu geizig zu sein und mich viel zu bewegen nach nur einer Stunde in der Praxis wieder abziehen.

Zum Glück hatte mein Musikerkollege gestern schon beschlossen, dass er für die Vormittagsprobe meine Unterstützung nicht benötigt und für den normalen Unterricht war ich schon freigestellt, so dass der Arztbesuch zu keinen weiteren Verwerfungen geführt hat.

Jetzt werde ich mir sogar noch was Gutes zu futtern machen können (Fenchel vielleicht?) bevor ich wieder meinen Platz am Klavier einnehmen muss. Deutlich weniger Stress diese Woche als befürchtet. Gut so. Und bestimmt auch gut für den Rücken.