Archiv der Kategorie: Heimwerken

Heimwerken

Nicht hübscher, aber trotzdem besser

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Vor viele Jahren bekam ich von meiner Mutter zu Weihnachten einen hölzernen Notenständer. Er war wirklich sehr hübsch anzusehen, aber in einem Punkt total unpraktisch: Das Oberteil war kein durchgängiges Brett, sondern aus Latten zusammengesetzt. Notenmaterial, das kleiner als A4 war, fiel einfach durch. Seit Jahren hatte ich deshalb einen Pappkarton auf dem Pult liegen. Ich plante immer mal eine Laubsägeaktion, bei der ich ornamentale Einsätze für die beiden rechteckigen Notenabsturzgaranten machen wollte. Es kam jedoch nie dazu.

Vor etwa zwei oder drei Jahren banden die Kinder dann im Spiel irgendein Seil dran, jemand fiel über das Seil und das Oberteil des Ständers verpasste dem Parkett eine tief Delle und war Schrott.

Mein Vater, ein großer Bastler, bekam es aber wieder hin.

Samstag morgen dann, gab es eine kleine Kettenreaktion: Kind gegen Wäscheständer, Wäscheständer gegen Notenständer, Notenständer fiel um. Schrott die zweite. Diesmal bleib das Parkett aber heil. Manchmal ist es von Vorteil, wenn die Kinder ihre Puzzleaktion nicht wie besprochen beseitigen.

Diesmal war er meiner Ansicht nach so gründlich zerbrochen, die Latten auch teilweise etwas gesplittert, dass ich beschloss, meinen Vater diesmal nicht zu bemühen. Mir fehlte für eine fachgerechte Reparatur einiges an Werkzeug. Also gab es letztlich eine pragmatische Lösung. Das Brett ließ ich im Baumarkt zuschneiden (50x35cm). Es blieb eine 50 cm lange Latte, knapp 5 cm breit übrig, die als Stellfläche mit 5 Schrauben befestigt wurde. Der alte Teil mit der Stellschraube wurde von gesplitterten Enden befreit. Da Schleifen und Schmirgeln nicht ausreichte, sägte ich einfach etwas ab. Dann mussten das neue Notenbrett und das „Scharnier“ nur noch verschraubt werden.

Man sieht nun natürlich, dass was verändert wurde, denn passendes Holz war nicht aufzutreiben (welcher Baumarkt führt Ulme?), aber das Teil ist wieder nutzbar und künftig fallen sogar keine Noten mehr durch! Mission erfüllt.

Wenn mir mal wirklich langweilig sein sollte (haha, Schenkelklopfer), werde ich sicher eine „Multicolorina“-würdige Farbgestaltung vornehmen. Stehen Noten drauf (wie üblich), sieht man das Brett aber sowieso nicht.

 

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Ein Spielhäuschen

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Nur die Balken für die Ecken habe ich gekauft. Ansonsten war es eine Resteverwertungsaktion. Und ein lange gegebenes Versprechen wurde damit endlich eingelöst. Einen Plan hatte ich nicht wirklich, sondern hab einfach drauf los genagelt. Im Gegensatz zu den Möbeln kam es hier ja nicht so auf rechte Winkel und dergleichen an. Heute morgen wusste ich noch nicht, wie es aussehen würde und jetzt kann schon gespielt werden!

 

 

Baumarkt statt Ikea 1

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Vergangenen Oktober wurde im Zuge der Küchenerneuerung auch der Boden im Windfang ausgewechselt. Die alte Garderobe landete auf dem Sperrmüll. Für eine neue Lösung fehlte jegliche Energie. Also blieb es beim Provisorium.

Gestern initiierte ich im Baumarkt eine wahre Zuschnittorgie und ging mit zwei vollen Wägen Brettern nach Hause. Zunächst wurde das Wohnzimmer fertig gemacht (mehr dazu am Sonntag beim Projekt „52 Wochen“). Dann ging es an die Garderobe. Am Abend war dann ein schraubfertiger Bausatz hergestellt.

Heute musste ich im Prinzip nur noch montieren. Und eine Garderobe nach unseren Wünschen war fertig. Einzig die Haken für die Helme fehlen noch. Jetzt muss nur noch eine Lösung für die 1000 Schuhe her. Der Rest der gekauften Bretter ist nämlich schon verplant. Demnächst auch mehr hierzu.

 

Oktoberstart

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Heute wurde unsere alte Küche von der Caritas abgeholt. Anschließend machte ich mich gleich daran, den Fliesenspiegel zu entfernen. Und nach dem Staub brauchte ich frische Luft. Der 10 Kilometerlauf unter blauestem Himmel läutete einen hoffentlich besseren Laufmonat ein. September war mit nur 115 km echt mau, schwächster Monat des Jahres.

 

Küche alt

 

Küche leer

 

Fliesen ab

 

Himmel blau (das ist wirklich ein Foto!)