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Sport

Lauf 246

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10 km in 57 Minuten 36 Sekunden, Fotostops inklusive. 

Na, das sieht doch nach einer Entlohnung für die nassen Füße aus!


Hach, schick!


2017: 2158,5 km gelaufen, 1049,3 km mit dem Pedelec, 22 km geschwommen.

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Ein paar Zahlen zwischendurch

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Stand vor zwei Tagen an meiner Joggingstrecke.


Inzwischen bin ich dieses Kalenderjahr mehr als 2000 km gelaufen. Der heutige Zählerstand in Sachen Joggen lautet 2078,3 km. Erreicht habe ich diese stattliche Zahl in 238 Läufen. Der vergangene August mit 334,9 km in 31 Läufen war mein bisheriger Rekordmonat.

Beim Schwimmen sieht es dieses Jahr mau aus. Da bin ich bei 20 km auf 17 Einheiten verteilt hängen geblieben. Allerdings haben meine Töchter bald wieder Training und dann werde ich mich sicher wieder öfter ins Wasser begeben.

Mit meinem Pedelec habe ich nicht ganz so viele Kilometer zurückgelegt, wie mir vorgenommen hatte, aber immerhin sind es auch schon 1002,5km. Da ich nun meinen neuen Stundenplan kenne und auf jeden Fall vier Tage die Woche arbeiten werde und somit auch mindestens vier Mal wöchentlich den Weg zur Schule und zurück einplanen kann, wird mein Pedelec aber wohl etwas öfter als bisher Auslauf bekommen. Das brave Tierchen hat seinen Checkup gerade gut überstanden und nagelneue, unplattbare Reifen spendiert bekommen. Sie sind flüsterleise und machen Lust kräftig in die Pedale zu treten.

Meine Schrittzählerapp ist jetzt seit etwas über einem Jahr aktiv und (die Läufe mit eingerechnet und auch ein Teil der Fahrten mit dem Rad wird da wohl irgendwie erkannt) ich komme auf eine Durchschnitt von 17.450 Schritten pro Tag. Ich kann also mit Recht behaupten, mich ausreichend zu bewegen.

Für mein Gewicht errechne ich mir immer monatlich einen Durchschnitt, weil das tägliche Wiegen zu vielen Schwanken unterworfen ist. Die Veränderungen der letzten vier Monate sind minimal: 49,31 kg, 49,04 kg, 48,78 kg, 49,02 kg. Bei einer durchschnittlichen Kalorienaufnahme von 2300 kcal kann niemand behaupten, ich würde zu wenig essen und da ich das Gewicht auch wirklich halte, ist da nun alles bestens. Ich fühle mich mit meinem Körper rundum wohl. Kleine Zipperlein, wie mal ein blockierter Wirbel oder Migräne sind alles, was mich plagen.

Die letzten Monate waren sehr lehrreich in Sachen Selbstwirksamkeit. Da ich bei meinem Körper meine (realistischen!) Ziele so gut erreichen konnte und mit mir als Famlienlogistikerin auch recht zufrieden bin, kann ich mich nun einem weiteren Bereich in Sachen Selbstoptimierung widmen. Da ich aber gelernt habe, dass ich solche Projekte am besten einfach anfange und erst darüber rede, wenn sie schon erfolgreich am Laufen sind, werde ich hier erstmal nichts weiter drüber schreiben. Das kommt dann später.

Hüpfte mir heute vor die Füße.

10.000 Schritte am Tag

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Nur ein roter Tag in der Vergangenheit. Und heute muss ich noch ran 😉

 

Seit 100 Tagen habe ich mein Aktivitätsziel von mindestens 10.000 Schritten pro Tag erfüllt. Ein einziger Tag in dieser Zeit fiel wegen eines Infekts, der mich ans Bett fesselte, aus dem Rahmen.

Nun, warum ist es mir so wichtig, diese 10.000 Schritte jeden Tag zurück zulegen?

Ich sammle mal kurz meine Inspirationsquellen:

Ich habe in meiner Verwandtschaft einige Personen, die aufgrund von Adipositas große gesundheitliche Probleme haben. Gelenkprobleme schon in sehr jungen Jahren mit den damit verbundenen enormen Schmerzen stehen dabei an oberster Stelle. Meine Knochen und Knorpel scheinen grundsätzlich solider gebaut zu sein, als bei diesen Personen, aber den Risikofaktor Übergewicht wollte ich schon als junges Mädchen um jeden Preis vermeiden.

In Morgan Spurlocks „Super Size Me“ wird der Bewegungsmangel im Alltag thematisiert. Ebenso in der Dokumentation „Overfed & Undernourished“. Auch Dr. Nadja Hermann erwähnt das weit verbreitete Problem in ihrem Buch „Fettlogik überwinden“. Und der Bewegungsmangel steht in allen Fällen in direktem Zusammenhang mit dem Übergewicht.

Ich habe noch beide Großmütter. Oma und Omi. Oma ist 87, Omi 89. Oma mied ihr Leben lang Anstrengungen wo sie konnte. Omi betonte stets „Wer rastet, der rostet!“ Oma ist hochgradig dement und an Rollstuhl und Bett gefesselt. Sie braucht eine Rundumbetreuung. Omi wohnt immer noch alleine. Sie braucht nur wenig Unterstützung. Natürlich habe ich keine Beweise, dass es Oma heute besser ginge, wenn sie aktiver gewesen wäre und auch keine, dass es Omi schlechter ginge, wenn sie sich weniger bewegt hätte. Aber es ist wohl klar, dass Omi mein Vorbild ist.

Bewege ich mich im Alltag ausreichend?

Ich bin im Grunde ein furchtbar fauler Mensch. Das Sofa schreit schon nach dem Aufstehen nach mir. Dazu kommt, dass mein Alltag permanent Alternativen zur Bewegung bereit hält: Unterrichtsvor- und Nachbereitung am Schreibtisch, Blogging, Filme und Serien. An normalen Tagen käme ich so zwar selten unter 5.000, aber auch nicht oft genug an die 10.000 Schritte heran.

Warum gerade 10.000 Schritte?

Um nun Faulheit und schlechtes Gewissen in eine Balance zu bringen kommt mir das Tagesziel 10.000 Schritte zu laufen – was offenbar als ein ausreichender Wert gilt, da es ja auch entsprechende Schrittzähler bzw. Apps gibt – sehr entgegen. Auch auf diversen Gesundheitsseiten im Web finden 10.000 Schritten als Richtwert.

Sind die 10.000 Schritte erreicht, kann ich mich mit dem Schweinehund auf das Sofa lümmeln ohne mir weiter Gedanken machen zu müssen. Habe ich über 20.000 Schritte geschafft, komme ich mir immer vor wie eine Heldin. Es fühlt sich einfach gut an.

Wie nun also baue ich diese 10.000 Schritte in meinen Tag ein?

  • Gleich nach dem Aufstehen Laufen: Das bedeutet an den meisten Tagen zwar früher aufstehen, aber was man hat, hat man. Wenn das Tagesziel dann schon vor dem Mittagessen erreicht ist, hinterlässt das ein sehr, sehr gutes Gefühl!
  • Vor dem Abendessen die Schritte auffüllen: Eine kleine Joggingrunde oder ein Spaziergang haben eigentlich immer noch Platz. Und wenn der Bauch grade noch nicht wieder voll ist, läuft es sich leichter.
  • Kurze Strecken: Eine gute halbe Stunde ordentliche Bewegung am Tag reicht um fit zu bleiben. Alles oben drauf darf als Zugabe betrachtet werden. Und es muss nicht jeden Tag eine Zugabe geben.
  • Gründe finden: „Ich brauche Geld von der Bank“, „Das Medikament liegt zur Abholung bereit“, „Der Brief muss noch unbedingt zur Post.“ Gerade wenn mal nicht so hoher Termindruck besteht, kann ich diese Notwenigkeiten mit dem Nützlichen, dem Laufen, verbinden. Einmal in die Innenstadt und zurück machen bei mir ca. 5 bis 6 km. Das ist eine hübsche kleine Runde. Und was freut sich das Kind, wenn es seine Schultasche von der Bushaltestelle nicht alleine nach Hause tragen muss. Ein zwanglose Mama-Kind-Zeit, in der man sachte abtasten kann, wie es dem Kind geht, gibt es hier als Zugabe noch obendrauf.
  • Ausrutscher beim Sport dulden: An 8 Tagen war ich nicht beim Joggen. Ja und? An 92 Tagen bin ich gerannt! So herum wird ein Schuh daraus! Allein die innere Haltung, dass ich jeder Zeit einen Tag Pause machen darf, bringt fast immer doch zum Laufen.
  • Mehr Essen: Anfang März beschloss ich, mein Vorhaben, mein Körperfettanteil zu reduzieren, zielstrebiger zu verfolgen. Ich begann Kilokalorien zu zählen. Sport lasse ich mir seither zu 50% auf meinen Tagesbedarf anrechnen. Mehr Sport heißt also mehr Kcal zur Verfügung. Nach der Pizza bleibt so noch Raum für eine Nascherei, die ich mir sonst verkneifen müsste.
  • Günstige Umstände: Unser Haus verteilt seine etwa 170 Quadratmeter Nutz- und Wohnfläche auf insgesamt vier Stockwerke. Zur Bushaltestelle sind es 800 Meter. Feld- und Waldwege sind quasi vor der Haustüre. Und nicht zu vergessen: Mein Körper spielt mit.

Wie zähle ich meine Schritte?

Ganz einfach mit dem IPhone. Die vorinstallierte Healthapp würde im Grunde reichen, aber ich habe noch eine weitere Schrittzählerapp (Schrittzähler++), die mir auf dem Icon die Schrittzahl anzeigt. So erfasse ich nicht alle Schritte, weil das Phone natürlich auch mal irgendwo rum liegt, aber mehr als 10.000 Schritte sind ja immer erlaubt. Weniger will ich nicht erreichen.

 

Neue Laufschuhe!

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Meine letzten Schuhe hatten nun schon 13 Monate, und damit etwa 1600 km, auf den Sohlen. Es wurde dringend Zeit für neue. Leider habe ich es zweimal geschafft, vor verschlossener Türe des vom Ehemann empfohlenen Laden zu stehen, was mich sehr geärgert hat, da der Laden auf keiner meiner üblichen Routen liegt. Da aller guten Dinge drei sind, gab es heute den finalen Anlauf.

Weil ich noch nie eine hatte machen lassen, fand ich eine Laufbandanalyse sinnvoll. Dabei wurde mir ein guter Laufstil attestiert. Rechts ist alles perfekt, links knicken Knie und Sprunggelenk einen Tick weg, aber das war keine Überraschung, das merke ich selbst. Ich vermute das sind die paar Milimeter Hüftschiefstand, die da durchschlagen? Bisher hatte ich damit nie Probleme, also wird die Tatsache ignoriert. Gibt es irgendwann Ärger, sehen wir weiter. Falls ich wegen der leichten Spreizfüße wieder taube Zehen bekomme, bearbeitet man mir im Laden die Einlegesohlen.

Die Auswahl an möglichen Schuhmodellen war dann reichlich. Zuerst plante ich zwei verschiedene zu wählen, aber letztlich blieb ich bei 2x Asics GT 2000 4 hängen. Sollte ich im Frühling richtig durchstarten und sich häufiger schnelle Läufe einschleichen, kann ich mir immer noch ein weiteres Paar zulegen. Meine Eltern und Schwiegermutter hatten mir nämlich das Geld für die Schuhe zum Geburtstag geschenkt. Dank einer Reparatur meiner Winterstiefel ist noch Platz im Schuhbudget. Die doppelte Ausführung gab es jetzt, weil ich dieses Jahr schon an 51 von 59 Tagen gelaufen bin. So kriegt jedes Paar immer einen Tag Pause und ich kann jetzt bestimmt 2500 km laufen ohne neue Schuhe zu brauchen. Ich muss mir also beim aktuellen Pensum bis Sommer 2018 keine Gedanken machen. Sehr schön!