Schlagwort-Archive: Backen

Bewegung und Ernährung KW 27 und 28

Standard


Sonntag, 2. Juli

10 km gelaufen, 1 Klimmzug-2 Liegestütze-3 Kniebeugen (8 Durchgänge), 5 x 12 CrissCross

Montag, 3. Juli


Unser Fiat als Transporter für das Schulkonzert: Was ist das wohl alles?

8 km gelaufen, 3 Minuten Planke, je 1 Minute Planke seitlich, Equipment schleppen für das Schulkonzert.

Dienstag, 4. Juli

8 km gelaufen, 1 Klimmzug-2 Liegestütze-3 Kniebeugen (10 Durchgänge), 5 x 12 CrissCross

Mittwoch, 5. Juli

SchwäPo 5.7.17. Das verschwundene Dorf heißt allerdings Archenbrunn.

8 km gelaufen, 6 Durchgänge Sonnengruß, 3 Durchgänge Mondgruß.

Donnerstag, 6. Juli

12 km gelaufen.

Freitag, 7. Juli

8 km gelaufen, 6 Durchgänge Sonnengruß, 3 Durchgänge Mondgruß, 11,5 km mit dem Pedelec.

Samstag, 8. Juli

8 km gelaufen, 3,4 km mit dem Pedelec, Klimmzüge (11-5-4), Liegestütze (10-7-5).

Sonntag, 9. Juli

Lustiger psychologischer Trick: Milchkaffee schmeckt aus dieser Flasche besonders cremig.

8 km gelaufen, Criss Cross (5×12), Wandsitz, Planke.

Montag, 10. Juli

8 km gelaufen, 18,5 km mit dem Pedelec.

Dienstag, 11. Juli

Hauptarbeitsplatz beim Musical.

8 km gelaufen, Klimmzüge (12-3-5-5)

Mittwoch, 12. Juli

21.48 Uhr Nordwesten.

21.48 Uhr Westen

21.48 Uhr Südwesten

21.48 Uhr Süden

21.48 Osten

8 km gelaufen, 18,5 km mit dem Pedelec.

Donnerstag, 13. Juli

Hafer und Linsen.

8 km gelaufen, 11,7 km mit dem Pedelec.

Freitag, 14. Juli

8 km gelaufen, 13,6 km mit dem Pedelec, 1 km geschwommen.

Samstag, 15. Juli

10 km gelaufen.

Zusammenfassung:

Es waren wieder zwei sehr, sehr anstrengende Wochen mit insgesamt über 248.000 Schritten (Tagesschnitt 17.747). Obwohl zuerst eine meiner Klassen nicht da war und deren Unterricht entfiel, reichte die Zeit hinten und vorne nicht. Da ich das schon hatte kommen sehen, hatte ich mir in Sachen Bewegung einen genauen Plan für die erste Woche zurecht gelegt.

Den zog ich dann konsequent durch, aber musste auch kleine Abstriche machen, weil sich einfach keine Zeit kaufen lässt. Zunächst war da das Schulkonzert mit einem Neuarrangement und einer Uraufführung von mir, dann mussten noch die letzten drei Klassenarbeiten und Tests korrigiert werden, Jahresendnoten ausgerechnet und eingetragen werden und die Tochter hatte wieder einen Auftritt mit ihrem Streichquartett. Ein Nachbarschaftsfest stand auch noch auf dem Plan. Das war zwar nett, passte aber nicht so recht zwischen die Arbeit, sondern strengte statt zu entspannen eher an.

Ich überflog dann meine Termine für die zweite Woche und stellte fest, dass außer dem Minimalprogramm beim Laufen nichts drin sein würde und selbst das schwierig werden würde.

Und so kam es dann auch.

Eine Musicalproduktion frisst sämtliche Ressourcen. Zumindest war das Wetter dieses Jahr so, dass man in der Halle nicht vor Hitze zerlaufen musste. Die letzen freien Minuten durfte ich dann in Notenkonferenzen sitzen und noch für einen Studioabend proben.

An dieser Stelle muss ich unbedingt mal meinem Mann danken, der diese beiden Wochen einen großen Teil der Familienlogistik schultern musste und das meisterlich erledigt hat! Er war sogar für mich bei Arzt und Apotheke, um mich mit Medikamentennachschub zu versorgen. Dann natürlich gehen die Tabletten in solchen Zeiten überraschend aus.

Der Schweinehund versuchte trotzdem morgens immer mich im Bett festzuhalten, aber ich riss mich doch jedes Mal los.

Zur Motivation hatte ich mir folgende Kurve erstellt:

In den letzten Jahren war immer ein Gewichtsanstieg zum Juli (blaue Pfeile) hin und oft auch noch danach zu beobachten gewesen. Im Laufe des neuen Schuljahres hatte ich mich dann jeweils mehr am Riemen gerissen. Aber spätestens ab März waren die Kräfte jedes Mal erlahmt (Tiefststand grüne Pfeile).

Nach einem traurigen Höhepunkt letzten August (roter Pfeil) an dem mich nicht mal so recht das Gewicht als viel mehr der Bauchspeck störte, sieht dieses Jahr die Sache ganz anders aus!

Unschöne Wampe!

Ziel ist nun, nicht mehr über das Gewicht von letztem April zu kommen, aber auch auf keinen Fall weiter abzunehmen. Wenn ich das Sportlevel halte (und jeden Tag zu Laufen ist mittlerweile wirklich Gewohnheit geworden), darf und soll ich eher mehr essen! Und ich werde sicher nicht den Fehler machen und anders essen, d.h. ich werde weiter auf wenig Verarbeitetes und geringe Kaloriendichte achten. Aber die Mengen meiner gesunden Sachen kann ich durchaus erhöhen oder einfach zwischendurch über die Stränge schlagen. Das gefällt mir!

2017: 1551,2 km gelaufen, 864,3 km mit dem Pedelec, 20 km geschwommen, Wunschgewicht seit 13 Wochen erreicht.

 

Advertisements

Bewegung und Ernährung KW 26

Standard

Im Vergleich zu letzter Woche fällt die Bilanz eher bescheidener aus. Mehr als 28.000 Schritte weniger. Aber ich hadere nicht damit, denn der Juni war mit 316 km mein intensivster Laufmonat den ich jemals hatte. Die Läufe sind so zuletzt auch ein bisschen flotter geworden. Die Kondition ist besser. Da lässt sich auch noch was machen ohne mehr Zeit investieren zu müssen. Außerdem will ich meinen Schweinehund noch ein bisschen mehr zum Krafttraining überreden. Das wird vermutlich etwas zu Lasten der Gesamtkilometerzahl gehen, weil ich einfach nicht mehr Zeit in den Sport stecken will, aber das Ziel ist auch nicht eine Zahl, sondern den Körper in der bestmöglichen Form halten und sich dabei wohl fühlen.

Beim Essen läuft weiter alles bestens. Ich achte darauf, dass meine Nahrungsmittel insgesamt einen hohen Ballaststoff- und Eiweißgehalt haben bei möglichst geringer Energiedichte. An den meisten Tagen esse ich mich abends am „gesunden Zeug“ pappsatt. Tags nehme ich schon hin und wieder etwas Hunger in Kauf, denn ich will mich beim Essen einfach entspannen. Wenn es dafür immer nur kurze Zeitfenster gibt oder meine Kinder aufgeregt alle Neuigkeiten loswerden müssen und ich mich nicht aufs Essen konzentrieren kann, dann halt ich mich lieber zurück und verschiebe den Genuss auf die „Mama-Papa-Zeit“ wenn alle Kids in ihren Zimmern sind. Und wenn der Schweinehund dann mal eine Brownieeisorgie feiern muss, dann kriegt er sie ganz ohne schlechtes Gewissen. Die Waage zeigt, dass die Strategie richtig ist: Das Gewicht ist völlig stabil.

Sonntag

10 km gelaufen

Montag

8 km gelaufen, 10,8 km mit dem Pedelec.

Dienstag

8 km gelaufen, 11,6 km mit dem Pedelec.

Mittwoch

8 km gelaufen, 11,5 km mit dem Pedelec.

Donnerstag

Da hat mich der Regen dann ordentlich erwischt.

8 km gelaufen, Liegestütze, Klimmzüge, Criss Cross, Wandsitz, Planke, Kniebeugen…

Freitag

12,1 km gelaufen, Yoga

Samstag

Guter Auftakt für einen entspannten Abend!

10 gelaufen.

Der Salat (300 kcal): Johannisbeeren aus dem Garten, ein Champignon, Salatgurke,Spitzpaprika gelb und rot, Karotte, Cocktailtomaten, Eisbergsalat, leichter Schafskäse, Balsamicocreme, Salz. Anschließend gab es selbstgebackenes Dinkelvollkorn-Roggen-Leinsamen-Brot.

Ich besitze nun endlich eine Getreidemühle! Da sie ein Stahlmahlwerk hat, kann ich damit auch Ölsaaten schroten.

Brotrezept: 200g Roggenmehl, 200g Dinkelvollkornmehl, 50 g geschrotete Leinsamen,10 g Fertigsauerteig, 20 g Hefe, Salz, 250 ml Wasser.

Hefe im Wasser auflösen, zu den anderen Zutaten geben und 10 Minuten kneten. 30 Minuten ruhen lassen, nochmal 5 Minuten kneten, 5 Minuten entspannen lassen, Teig formen, etwa 2 Stunden gehen lassen, 25 Minuten bei 180 °C (Brotbackstufe).

2017: 1431,2 km gelaufen, 775,4 km mit dem Pedelec, 19 km geschwommen, Wunschgewicht seit 11 Wochen erreicht.

 

 

Ich kann auch unordentlich!

Standard

Die letzten Jahre:

Dieses Jahr:

Alle Versuche mit den Weihnachtsvorbereitungen rechtzeitig zu beginnen scheiterten dieses Jahr. Der Plan war gut, aber es war einfach zu viel, was noch oben drauf kam. Und so sprang ich über meinen Schatten und verhunzte das Schwarz-Weiß-Gebäck bei vollem Bewusstsein. Nein, stimmt gar nicht, bei etwa 0,6 Glühwein-Promille.

 

Glaskuchen

Standard

Nach langen Arbeitstagen ist ein kurzes Innehalten, bevor man an die privaten Pflichten geht, sehr entspannend. Eine Tasse Tee, Kaffee oder warmer Saft bieten sich in der kalten Jahreszeit an. Und wenn man einen kleinen Energieschub braucht, ist ein Stück Kuchen schwer in Ordnung.

Allerdings ist gekaufter Kuchen vom Bäcker teuer, man muss beim nach Hause fahren zuerst daran denken, dann einen Umweg machen und dann auch noch wissen, wer überhaupt Kuchen möchte und welchen. Und der aus der Tüte aus dem Supermarkt ist nur bedingt lecker und vor allem voller Zeug, dessen Namen man kaum aussprechen kann.

Da ist das Selbstbacken quasi unumgänglich. Und man braucht eine Lösung für die Portionierung, damit Kuchen nicht alt wird, wenn die Kinder im Hort schon was Süßes hatten oder der Ehemann was herzhaftes möchte.

Nachdem ich zweimal Kuchen im Weckglas geschenkt bekommen hatte, machte ich mich vor einiger Zeit selbst daran, Glaskuchen herzustellen. Ich griff dabei auf normale Marmeladengläser zurück und es funktionierte einwandfrei.

Der Kuchen wird dabei einfach im Glas gebacken und der Deckel aufgeschraubt, wenn er fertig aber noch heiß ist.

Heute habe ich meinem Bananenkuchenrezept noch 100 g gehackte Zartbitterschokolade hinzugefügt. Und Vollkornmehl habe ich auch keines benutzt. Das schmeckt mir gerade zu gesund. Ich brauche Seelenfutter!

Nun gibt es 18 – nein 17, Solera hat sich eines unter den Nagel gerissen – Gläser, die in den Keller wandern und bei Bedarf geholt und geöffnet werden.

Wie lange sich der Glaskuchen hält, kann ich nicht sagen. Bisher war er nie länger als drei, höchstens vier Wochen im Regal. Er lässt sich übrigens auch als Nascherei mit zur Arbeit nehmen 😉

 

Wohlfühlmittagessen

Standard

Nach dem Frühstück das passende zu Mittag: Salat und dreierlei Brot.

Tomatenbrot (Weizen, Hefeteig, Tomatenmark, Oregano, Basilikum, Salz),

Quarkbrot (Dinkelvollkorn, Quark, Salz, Brotgewürz, Honig, Backpulver) und

Bananenbrot (Dinkelvollkorn, Ei, Nüsse, Zimt, Äpfel, Bananen, Backpulver).

Und dazu Butter, Ziegenkäse, Obazda, Frischkäse.

 

 

Tetrapacks 7 – Plätzchenform

Standard

Mein kleines Töchterchen fand mein Salzgebäck diesmal besonders zum Anbeißen, forderte dann aber von mir, doch einmal einen „gaaaaanz großen Hasen“ zu backen. Da ich natürlich die anderen Kids nicht benachteiligen kann, mussten auf jeden Fall drei Hasen her. Und weil ich im „Freihandschnitzen“ eine echte Niete bin, musste eine Form her. Man hätte jetzt natürlich losziehen und eine Monsterhasenform in einem Haushaltswarenladen erjagen können. Dabei hätte man aber auch leer ausgehen können, mangels Form oder gar mangels Laden. Und selbst bei erfolgreicher Jagd wäre die Trophäe dann auf ewig Teil des Hausstandes gewesen. Meine Förmchenkiste quillt auch so schon über.

Die Lösung bot der gute alte Tetrapack. Hase entworfen, aufgezeichnet, ausgeschnitten und schon war eine abwaschbare (!) Hasenform entstanden. Die musste dann nur auf den Teig gelegt werden und schon konnten drei richtig große Hasen fabriziert werden. Die Form kann nun platzsparend aufbewart oder im gelben Sack entsorgt werden.