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Jakobsbank 7

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Huch, diesmal hab ich es total verpeilt, meinen Beitrag rechtzeitig fertig zu machen. Und zwar ausnahmsweise nicht, weil ich zu viel zu tun gehabt hätte, sondern weil ich es unglaublich genieße, endlich mal fast nichts zu müssen, sondern alles nur zu dürfen. Erst nächsten Montag bekomme ich meinen neuen Stundenplan und bis dahin bereite ich nur Kleinigkeiten für die Schule vor. Das führt dazu, dass ich viele Dinge anpacke, die im Alltag keinen Platz haben. Aktuell bin ich noch beim Aufräumen und Ausmisten eines Kellerraums. Und dabei bin ich unglaublich entspannt. Die sonst übliche to-do-Liste auf dem iPhone, ohne die ich normalerweise keinen Tag überstehe, öffne ich aktuell nur alle paar Tage. So vergesse ich schon mal was.

Immerhin ist noch August, wenn dieser Beitrag online geht.

Die Aktion ins Leben gerufen hat Zeilenende und viele machen mit!

Ein Jahr lang fotografiere ich eine Feldwegbank. Da der Weg als Teil des Jakobswegs ausgewiesen ist und neben der Bank ein Steinhaufen, wie ihn Pilger hinterlassen, steht, habe ich die Bank kurzerhand „Jakobsbank“ genannt.

Spannend wäre es eigentlich, die Leute, die ich auf der Bank so sitzen sehe, zu fotografieren, aber mir ist auf meinen Läufen meist nicht zum Reden zu Mute und schließlich müsste ich ja das Einverständnis der Leute einholen. Sonntag juckte es mich besonders, die drei Damen in ihren besten Jahren abzulichten, die es sich nach einem heftigen Unwetter mit einer Flasche Sekt gemütlich gemacht hatten.

Aber statt dessen gibt es einen Sonnenuntergang mit leicht veränderter Perspektive zu den vorherigen Bildern. Die Handykamera ist für die Lichtverhältnisse natürlich nicht optimal, aber mir gefällt das Bild trotzdem.

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Eine Menge Schritte

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Wie schon aufgefallen sein dürfte, hat das Bloggen aktuell bei mir keine hohe Priorität. Es fehlen zwar nicht mal die Ideen, aber ich bringe nicht die Energie auf, zu recherchieren, zu fotografieren und zu formulieren. Ich denke, ich brauche gerade einfach Ruhe und hin und wieder sogar eine Portion Langeweile um wieder Kraft zu sammeln. Beides gönne ich mir.
Die letzten sieben Tage waren allerdings trotzdem recht gut gefüllt, da wir zuerst auf einem Familientreffen waren und uns anschließend als Familie vier Tage in Hamburg herumgetrieben haben.

Ursprünglich war ich davon ausgegangen, nur beim Familientreffen Laufen gehen zu können und plante in Hamburg dann nur etwas Yoga und ein paar sonstige Übungen zu machen. Letztlich schaffte ich es aber doch jeden Tag in die Laufschuhe. Und da wir zudem viele Spaziergänge und Besichtigungen machten, habe ich einen neuen persönlichen Wochen-Schritt-Rekord aufgestellt. Die vielen Schritte kompensierten dann auch die Schlemmereien an den Frühstücksbüffets der Jugendherbergen und die Naschereien und alkoholischen Getränke. Gefühlt hatte ich mich kugelrund gefuttert. Praktisch hab ich nichts zugenommen.

Insgesamt war ich 87 km in den letzten sieben Tagen Joggen. An Schritten kamen 226.851 zusammen, was einem Durchschnitt von 32.407 entspricht. Bis ich so einen Schnitt das nächste Mal hinbekomme, wird jetzt aber sicher einige Zeit ins Land gehen.

Bewegungsbilanz KW 29

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Sonntag, 17.635 Schritte

10 km gelaufen und beim 90. der Oma reichlich Sekt getrunken und sich den Bauch mit Wildkrautwickel und Sahnetorte vollgeschlagen. Hinterher war mir einmal mehr klar, dass ich Sahnetorten doch nicht mag. Die sehen so lecker aus und hinterlassen aber jedes Mal ein schlechtes Bauchgefühl. Beim nächsten Mal lass ich das. Schade war aber, dass es als Alternative nur Erbeerkuchen mit viel zu viel Tortenguss gab. Der hat mich von vorne herein davon abgehalten, den Kuchen auf meinen Teller zu legen. Und der Marmorkuchen schmeckte irgendwie auch nicht. Obstsalat ohne alles wäre toll gewesen 😉

Montag, 18.534 Schritte

8 km gelaufen, 23 km mit dem Pedelec.

Dienstag, 20.446 Schritte

8 km gelaufen, 21,5 km mit dem Pedelec.

Mittwoch, 19.356 Schritte

10 km gelaufen, 11,5 km mit dem Pedelec.

Donnerstag, 12.371 Schritte

Das erste Mal nach 145 Tagen in Folge, dass ich nicht gelaufen bin! Trotzdem kam ich auf über 12.000 Schritte. Gründe: Morgens war ich einfach noch viel zu müde. Dann gab es eine verzweifelte stundenlange Suche nach dem extra gebatikten Shirt der Tochter für deren Grundschulabschlussfeier. Herr im Himmel, was man heutzutage alles feiern muss! Und wehe ich hätte das Shirt nicht wieder gefunden (im Zimmer der Schwester im Bücherregal in einem Pappkarton auf dem ein dicker Ordner geparkt war), dann wäre das arme Kind sein Leben lang traumatisiert. Ich begann mich schon zu entspannen und freute mich auf einen Lauf nach der ungeliebten Veranstaltung, als ich auf dem Kopf des besagten Kindes Verdächtiges bemerkte. Das Mädel hatte sich mal wieder von wer weiß wem Läuse mitgebracht. Also durfte ich nach 1,5 Stunden Smaltalk und sage und schreibe 45 Minuten Fotopräsention (mindestens die Hälfte der Bilder waren nur Gebäude der mittelalterlichen Stadt, in der das Schullandheim statt fand oder unscharf oder doppelt, mein Mann schlief gnadenlos ein), den Rest des Abends Läuseshampoo auftragen, Haare ausspülen, Haare mit Läusekamm auskämmen. Immerhin haben die anderen beiden Kinder bislang keine Tiere auf dem Kopf. Aber nach 22 Uhr wollte ich dann absolut nicht mehr joggen gehen.

Freitag, 28.007 Schritte

Kompensation des Donnerstag: 18 km gelaufen! 2,5 km mit dem Pedelec.

Samstag, 25.597 Schritte

12 km gelaufen

Zusammenfassung:

Diese Woche habe ich doch glatt meine bisherige Jahresbestleistung in Sachen Laufen von 2015 übertroffen. Und das Jahr hat noch ein paar Tage.

Beim Essen stimmt die Mischung recht gut. Interessanterweise ist mir die Kalorienzahl, die am Abend in meiner App steht ziemlich egal. Logisch ist das, denn das Gewicht bleibt quasi konstant. Was mich aber unglaublich nervt, sind Situationen, in denen ich bestenfalls schätzen kann, was ich esse und nicht weiß, was im Essen alles drin ist. Ich besitze zwar eine supergute Taschenwaage, aber man packe die mal in einem Restaurant aus und wiege sein Essen ab. Die Blicke und Kommentare zu Essstörungen will man natürlich nicht haben! Ja, klar, hab ich da nun wohl einen Tick entwickelt, aber ich genieße das Essen unglaublich und es zu tracken entspannt mich. Was ich nämlich nicht machen will, ist mich selbst zu bescheißen. Und vor allem erleichtert das Tracken die Entscheidung, womit das kleine Hüngerchen sinnvoll bekämpft wird. Heute noch zu wenig Proteine? – Wie wäre es mit Quark statt Aprikosen? Wenig Fett bisher? – Na, dann mal ran an die Nüsse! Bisher nur Kartoffeln und Sojawurst? – Dann her mit dem Gemüse! Meist vermeide ich dann allerdings das Essen in Situationen, in denen ich nicht wiegen kann oder die Zutaten nicht kenne. Und dabei ist mir dann jetzt schon oft aufgefallen, wann und wo man überall zum Essen angehalten wird: Naschereien im Lehrerzimmer, Probierhappen im Supermarkt, hier eine Abschiedsfeier, dort ein Schulfest. Und das dann immer zu Zeiten, die auch gar nicht übliche Essenzeiten sind, so dass man gar keinen echten Hunger hat (Beispiel: Abschlussfeier Grundschule, 17 Uhr, Start mit Buffet). Und quasi immer sind die Snacks kohlehydratreich und fett. Zucker überall. Als Ausweg bietet sich manchmal an, das, was man selbst beisteuert, eben „gesund“ zu gestalten (wie mein geliebter Linsensalat) und dann davon zu essen. Kaffee und Wasser sind auch gute Tarnung.

Ich gefalle mir so wie ich bin. Mein Gewicht ist zwar am unteren Rand des Normalbereichs, aber es ist normal! Ich habe eine gute Ausdauerleistung, mein Zyklus verläuft regelmäßig. Einzig noch ein bisschen mehr Muskeln wären schön, aber dafür muss ich halt auch noch was tun.

Langzeitziel wäre noch, meinen chronischen Eisenmangel loszuwerden. Immer wieder sackt das Ferritin auf 3 bis 6 ab und der Hb unter 12. Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich das mit der Ernährung hinbekomme ohne nochmal vieles umzustellen. Und aktuell habe ich darauf keinen Bock. Ich bin froh, dass ich fast nie echte Lust auf Schokolade, Kekse und Chips habe und denke, dass meine Nährstoffversorgung die beste jemals ist. Aber ein kleines Ziel schadet ja nicht 😉

2017: 1617,2 km gelaufen, 922,8 km gelaufen, 20 km geschwommen, Wunschgewicht seit 14 Wochen.

 

Bewegung und Ernährung KW 26

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Im Vergleich zu letzter Woche fällt die Bilanz eher bescheidener aus. Mehr als 28.000 Schritte weniger. Aber ich hadere nicht damit, denn der Juni war mit 316 km mein intensivster Laufmonat den ich jemals hatte. Die Läufe sind so zuletzt auch ein bisschen flotter geworden. Die Kondition ist besser. Da lässt sich auch noch was machen ohne mehr Zeit investieren zu müssen. Außerdem will ich meinen Schweinehund noch ein bisschen mehr zum Krafttraining überreden. Das wird vermutlich etwas zu Lasten der Gesamtkilometerzahl gehen, weil ich einfach nicht mehr Zeit in den Sport stecken will, aber das Ziel ist auch nicht eine Zahl, sondern den Körper in der bestmöglichen Form halten und sich dabei wohl fühlen.

Beim Essen läuft weiter alles bestens. Ich achte darauf, dass meine Nahrungsmittel insgesamt einen hohen Ballaststoff- und Eiweißgehalt haben bei möglichst geringer Energiedichte. An den meisten Tagen esse ich mich abends am „gesunden Zeug“ pappsatt. Tags nehme ich schon hin und wieder etwas Hunger in Kauf, denn ich will mich beim Essen einfach entspannen. Wenn es dafür immer nur kurze Zeitfenster gibt oder meine Kinder aufgeregt alle Neuigkeiten loswerden müssen und ich mich nicht aufs Essen konzentrieren kann, dann halt ich mich lieber zurück und verschiebe den Genuss auf die „Mama-Papa-Zeit“ wenn alle Kids in ihren Zimmern sind. Und wenn der Schweinehund dann mal eine Brownieeisorgie feiern muss, dann kriegt er sie ganz ohne schlechtes Gewissen. Die Waage zeigt, dass die Strategie richtig ist: Das Gewicht ist völlig stabil.

Sonntag

10 km gelaufen

Montag

8 km gelaufen, 10,8 km mit dem Pedelec.

Dienstag

8 km gelaufen, 11,6 km mit dem Pedelec.

Mittwoch

8 km gelaufen, 11,5 km mit dem Pedelec.

Donnerstag

Da hat mich der Regen dann ordentlich erwischt.

8 km gelaufen, Liegestütze, Klimmzüge, Criss Cross, Wandsitz, Planke, Kniebeugen…

Freitag

12,1 km gelaufen, Yoga

Samstag

Guter Auftakt für einen entspannten Abend!

10 gelaufen.

Der Salat (300 kcal): Johannisbeeren aus dem Garten, ein Champignon, Salatgurke,Spitzpaprika gelb und rot, Karotte, Cocktailtomaten, Eisbergsalat, leichter Schafskäse, Balsamicocreme, Salz. Anschließend gab es selbstgebackenes Dinkelvollkorn-Roggen-Leinsamen-Brot.

Ich besitze nun endlich eine Getreidemühle! Da sie ein Stahlmahlwerk hat, kann ich damit auch Ölsaaten schroten.

Brotrezept: 200g Roggenmehl, 200g Dinkelvollkornmehl, 50 g geschrotete Leinsamen,10 g Fertigsauerteig, 20 g Hefe, Salz, 250 ml Wasser.

Hefe im Wasser auflösen, zu den anderen Zutaten geben und 10 Minuten kneten. 30 Minuten ruhen lassen, nochmal 5 Minuten kneten, 5 Minuten entspannen lassen, Teig formen, etwa 2 Stunden gehen lassen, 25 Minuten bei 180 °C (Brotbackstufe).

2017: 1431,2 km gelaufen, 775,4 km mit dem Pedelec, 19 km geschwommen, Wunschgewicht seit 11 Wochen erreicht.

 

 

Bewegung und Ernährung KW 23 und 24

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Wir waren unterwegs, so dass ich die Zusammenfassung für die 23. Kalenderwoche einfach vergessen habe. Zudem kann ich mich grade einfach nicht zum Schreiben aufraffen. Viele andere Dinge rutschen in der Priorität immer wieder vor das Bloggen. Aber ihr werdet es merken, wenn ich wieder ein größeres Mitteilungsbedürfnis habe 😉

Sonntag 4.6.

10 km gelaufen.

Montag 5.6.

13 km gelaufen.

Dienstag 6.6.

10 km gelaufen, wenig Krafttraining.

Mittwoch 7.6.

10 km gelaufen, 1 km geschwommen.

Donnerstag 8.6.

10 km gelaufen.

Freitag 9.6.

Mein aktueller Lieblingssalat: Tomate, Paprika, Salatgurke, Essiggurken, Apfel, Linsen, Essig, Öl.

12,5 km gelaufen.

Samstag 10.6.

10 km gelaufen.

Einsamer Hof an der Joggingstrecke meiner Jugend. Beim Besuch der alten Heimat konnte auf den Lauf nicht verzichtet werden.

Morgenstimmung.

Traumhaft!

Sonntag 11.6.

10 km gelaufen.

Montag 12.6.

6,3 km mit dem Pedelec, 10 km gelaufen, wenig Krafttraining.

Dienstag 13.6.

10 km gelaufen

Mittwoch 14.6.

10 km gelaufen, wenig Krafttraining, 12,7 km mit dem Pedelec.

Donnerstag 15.6.

14 km gelaufen.

Freitag 16.6.

13 km gelaufen.

Samstag 17.6.

13 km gelaufen.

Zusammenfassung:

Urlaub! An den Kilometerzahlen der Läufe kann man sehen, dass ich die freien Tage gut genutzt habe. Allerdings durfte ich meist ganz dekadent bis nach 6.00 Uhr im Bett bleiben und mir dann erst Mal meine Latte Macchiato genüsslich einverleiben. Und nach dem Lauf war ich dann zu eher weniger sonstiger Bewegung zu motivieren, so dass die Schrittzahl durchschnittlich „nur“ bei etwa 20.000 Schritten lag.

Mit dem Krafttraining verbindet mich immer noch keine Liebe und so hab ich mich vor allem nach der Gartenarbeit, die mir reichlich Muskelkater beschert hat, davor gedrückt.

Beim Essen liegt mein Kalorienschnitt jetzt mittlerweile bei über 2100 kcal – und damit halte ich nun auch das Gewicht. Esse ich weniger geht es sofort runter. Ich könnte natürlich auch weniger Sport treiben. Aber mehr Essen ist deutlich befriedigender als weniger Sport 😉

2017: 1292 km gelaufen, 17,5 km geschwommen, 724 km mit dem Pedelec, Wunschgewicht seit 9 Wochen erreicht.

 

Glaskuchen

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Nach langen Arbeitstagen ist ein kurzes Innehalten, bevor man an die privaten Pflichten geht, sehr entspannend. Eine Tasse Tee, Kaffee oder warmer Saft bieten sich in der kalten Jahreszeit an. Und wenn man einen kleinen Energieschub braucht, ist ein Stück Kuchen schwer in Ordnung.

Allerdings ist gekaufter Kuchen vom Bäcker teuer, man muss beim nach Hause fahren zuerst daran denken, dann einen Umweg machen und dann auch noch wissen, wer überhaupt Kuchen möchte und welchen. Und der aus der Tüte aus dem Supermarkt ist nur bedingt lecker und vor allem voller Zeug, dessen Namen man kaum aussprechen kann.

Da ist das Selbstbacken quasi unumgänglich. Und man braucht eine Lösung für die Portionierung, damit Kuchen nicht alt wird, wenn die Kinder im Hort schon was Süßes hatten oder der Ehemann was herzhaftes möchte.

Nachdem ich zweimal Kuchen im Weckglas geschenkt bekommen hatte, machte ich mich vor einiger Zeit selbst daran, Glaskuchen herzustellen. Ich griff dabei auf normale Marmeladengläser zurück und es funktionierte einwandfrei.

Der Kuchen wird dabei einfach im Glas gebacken und der Deckel aufgeschraubt, wenn er fertig aber noch heiß ist.

Heute habe ich meinem Bananenkuchenrezept noch 100 g gehackte Zartbitterschokolade hinzugefügt. Und Vollkornmehl habe ich auch keines benutzt. Das schmeckt mir gerade zu gesund. Ich brauche Seelenfutter!

Nun gibt es 18 – nein 17, Solera hat sich eines unter den Nagel gerissen – Gläser, die in den Keller wandern und bei Bedarf geholt und geöffnet werden.

Wie lange sich der Glaskuchen hält, kann ich nicht sagen. Bisher war er nie länger als drei, höchstens vier Wochen im Regal. Er lässt sich übrigens auch als Nascherei mit zur Arbeit nehmen 😉