Schlagwort-Archive: Jakobsweg

Jakobsbank 6

Standard

Ein Motiv wird ein Jahr lang begleitet.

Zeilenende hat das Projekt ins Leben gerufen. Viele machen mit!

Manchmal könnte man ein Motiv mit viel Nachdenken nicht besser arrangieren, als es sich einem ohne eigenes Zutun präsentiert. Gestern so geschehen:

Die Jakobsbank morgens 7.30 Uhr.

 

Und ein kleines Detail.

 

 

Bewegungsbilanz KW 29

Standard

Sonntag, 17.635 Schritte

10 km gelaufen und beim 90. der Oma reichlich Sekt getrunken und sich den Bauch mit Wildkrautwickel und Sahnetorte vollgeschlagen. Hinterher war mir einmal mehr klar, dass ich Sahnetorten doch nicht mag. Die sehen so lecker aus und hinterlassen aber jedes Mal ein schlechtes Bauchgefühl. Beim nächsten Mal lass ich das. Schade war aber, dass es als Alternative nur Erbeerkuchen mit viel zu viel Tortenguss gab. Der hat mich von vorne herein davon abgehalten, den Kuchen auf meinen Teller zu legen. Und der Marmorkuchen schmeckte irgendwie auch nicht. Obstsalat ohne alles wäre toll gewesen 😉

Montag, 18.534 Schritte

8 km gelaufen, 23 km mit dem Pedelec.

Dienstag, 20.446 Schritte

8 km gelaufen, 21,5 km mit dem Pedelec.

Mittwoch, 19.356 Schritte

10 km gelaufen, 11,5 km mit dem Pedelec.

Donnerstag, 12.371 Schritte

Das erste Mal nach 145 Tagen in Folge, dass ich nicht gelaufen bin! Trotzdem kam ich auf über 12.000 Schritte. Gründe: Morgens war ich einfach noch viel zu müde. Dann gab es eine verzweifelte stundenlange Suche nach dem extra gebatikten Shirt der Tochter für deren Grundschulabschlussfeier. Herr im Himmel, was man heutzutage alles feiern muss! Und wehe ich hätte das Shirt nicht wieder gefunden (im Zimmer der Schwester im Bücherregal in einem Pappkarton auf dem ein dicker Ordner geparkt war), dann wäre das arme Kind sein Leben lang traumatisiert. Ich begann mich schon zu entspannen und freute mich auf einen Lauf nach der ungeliebten Veranstaltung, als ich auf dem Kopf des besagten Kindes Verdächtiges bemerkte. Das Mädel hatte sich mal wieder von wer weiß wem Läuse mitgebracht. Also durfte ich nach 1,5 Stunden Smaltalk und sage und schreibe 45 Minuten Fotopräsention (mindestens die Hälfte der Bilder waren nur Gebäude der mittelalterlichen Stadt, in der das Schullandheim statt fand oder unscharf oder doppelt, mein Mann schlief gnadenlos ein), den Rest des Abends Läuseshampoo auftragen, Haare ausspülen, Haare mit Läusekamm auskämmen. Immerhin haben die anderen beiden Kinder bislang keine Tiere auf dem Kopf. Aber nach 22 Uhr wollte ich dann absolut nicht mehr joggen gehen.

Freitag, 28.007 Schritte

Kompensation des Donnerstag: 18 km gelaufen! 2,5 km mit dem Pedelec.

Samstag, 25.597 Schritte

12 km gelaufen

Zusammenfassung:

Diese Woche habe ich doch glatt meine bisherige Jahresbestleistung in Sachen Laufen von 2015 übertroffen. Und das Jahr hat noch ein paar Tage.

Beim Essen stimmt die Mischung recht gut. Interessanterweise ist mir die Kalorienzahl, die am Abend in meiner App steht ziemlich egal. Logisch ist das, denn das Gewicht bleibt quasi konstant. Was mich aber unglaublich nervt, sind Situationen, in denen ich bestenfalls schätzen kann, was ich esse und nicht weiß, was im Essen alles drin ist. Ich besitze zwar eine supergute Taschenwaage, aber man packe die mal in einem Restaurant aus und wiege sein Essen ab. Die Blicke und Kommentare zu Essstörungen will man natürlich nicht haben! Ja, klar, hab ich da nun wohl einen Tick entwickelt, aber ich genieße das Essen unglaublich und es zu tracken entspannt mich. Was ich nämlich nicht machen will, ist mich selbst zu bescheißen. Und vor allem erleichtert das Tracken die Entscheidung, womit das kleine Hüngerchen sinnvoll bekämpft wird. Heute noch zu wenig Proteine? – Wie wäre es mit Quark statt Aprikosen? Wenig Fett bisher? – Na, dann mal ran an die Nüsse! Bisher nur Kartoffeln und Sojawurst? – Dann her mit dem Gemüse! Meist vermeide ich dann allerdings das Essen in Situationen, in denen ich nicht wiegen kann oder die Zutaten nicht kenne. Und dabei ist mir dann jetzt schon oft aufgefallen, wann und wo man überall zum Essen angehalten wird: Naschereien im Lehrerzimmer, Probierhappen im Supermarkt, hier eine Abschiedsfeier, dort ein Schulfest. Und das dann immer zu Zeiten, die auch gar nicht übliche Essenzeiten sind, so dass man gar keinen echten Hunger hat (Beispiel: Abschlussfeier Grundschule, 17 Uhr, Start mit Buffet). Und quasi immer sind die Snacks kohlehydratreich und fett. Zucker überall. Als Ausweg bietet sich manchmal an, das, was man selbst beisteuert, eben „gesund“ zu gestalten (wie mein geliebter Linsensalat) und dann davon zu essen. Kaffee und Wasser sind auch gute Tarnung.

Ich gefalle mir so wie ich bin. Mein Gewicht ist zwar am unteren Rand des Normalbereichs, aber es ist normal! Ich habe eine gute Ausdauerleistung, mein Zyklus verläuft regelmäßig. Einzig noch ein bisschen mehr Muskeln wären schön, aber dafür muss ich halt auch noch was tun.

Langzeitziel wäre noch, meinen chronischen Eisenmangel loszuwerden. Immer wieder sackt das Ferritin auf 3 bis 6 ab und der Hb unter 12. Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich das mit der Ernährung hinbekomme ohne nochmal vieles umzustellen. Und aktuell habe ich darauf keinen Bock. Ich bin froh, dass ich fast nie echte Lust auf Schokolade, Kekse und Chips habe und denke, dass meine Nährstoffversorgung die beste jemals ist. Aber ein kleines Ziel schadet ja nicht 😉

2017: 1617,2 km gelaufen, 922,8 km gelaufen, 20 km geschwommen, Wunschgewicht seit 14 Wochen.

 

Jakobsbank 5

Standard

Ich hab mal den Titel geändert. Es gibt ein paar mehr Bildchen, so dass „Ein Jahr in zwölf Bildern“ einfach nicht passt.

Ins Leben gerufen wurde die Aktion von Zeilenende. Und viele machen mit!

Die Serie mit der immer gleichen Perspektive umfasst mittlerweile 84 Bilder.

Heute morgen 6.19 Uhr.

Und dann habe ich heute mal noch die Perspektive gewechselt:

Die Jakobsbank kaum zu sehen von der anderen Seite.

Ausblick von der Bank.

Der aktuelle Steinhaufen.

 

 

Ein Jahr in 12 Bildern 3

Standard

Das Zeilenende hat das Projekt ins Leben gerufen. Ganz viele machen mit.

Es ist wieder grüner geworden um die „Jakobsbank“. Ich freue mich jetzt schon, als letzten Beitrag dieser Reihe ein Filmchen zu machen, dass den Wandel dann im Zeitraffer dokumentiert. 41 Bilder sind schon zusammengekommen, denn ich mache jedes Mal eines, wenn ich vorbei komme.

29.4.2017 - Die Temperatur war deutlich niedriger als das Bild vermuten lässt.

Das ist der Baum, der im oberen Bild ganz hinten steht.

 

Ein Jahr in zwölf Bildern 2

Standard

Etwas grüner ist es um die „Jakobsbank“ geworden. Der Steinhaufen wurde umgeworfen. Ganz nebenbei sind noch 16 Bilder entstanden, denn ich mache jedesmal ein Bild wenn ich an der Stelle vorbeikomme. Aber die anderen Bildchen gibt es erst am Ende des Jahres zu sehen 😉

Der liebe Initiator dieses Projekts, Zeilenende, verlinkt zu den anderen Teilnehmern.
Alle Beiträge gibt es unter diesem Tag.

 

Ein Jahr in zwölf Bildern 1

Standard

Ein Jahr soll jeden Monat ein Ort oder Objekt fotografiert werden. Ich habe mir einen Ort in meiner Umgebung ausgesucht, den ich sehr oft passiere. Es handelt sich um eine Bank an einem Feldweg. Der Weg ist Teil des „Panoramawegs“ rund um Aalen. Neben dem weißen Aal auf rotem Grund, der den Weg markiert, findet man an einigen Stellen die Jakobsmuschel. Vermutlich vom Brauch am spanischen Jakobsweg inspiriert haben Wanderer oder Spaziergänger einen Steinhaufen neben der Bank hinterlassen. Ich bin gespannt, wie sich der Haufen im Laufe des Jahres verändert und natürlich auch, wie die frisch geschlagene Schneise daneben wieder zuwächst

Der liebe Initiator dieses Projekts, Zeilenende, verlinkt zu den anderen Teilnehmern.