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Januar 2018

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Und schon ist er vorbei, der Januar.

In Sachen Laufen wäre mehr nicht drin gewesen. In 31 Läufen habe ich 326 km absolviert. Ein spontaner Halbmarathon war darunter, aber auch mal zwei „Alibi-Läufe“ mit nur 4 km.

Mit dem Pedelec war ich 207 km unterwegs. Einige Konferenzen und sonstige schulische Zusatztermine kompensierten locker die Tage, an denen ich mal mit dem Auto zur Arbeit fuhr.

Beim Ausmisten bin ich – wie die zahlreichen Beiträge zeigen – gut voran gekommen. Wie immer gibt es in unserem Haus viel mehr Staub, Haare und Spinnweben als mir lieb sind, aber in Sachen Ordnung und Übersichtlichkeit gibt es keinen Grund mich zu beschweren. Sogar die Kinderzimmer bereiten mir gerade keine Bauchschmerzen.

Mit meiner Ernährung bin ich momentan aber nicht zufrieden. Tags hab ich mich wie immer gut im Griff, aber abends…

Außerdem prokrastiniere ich zu viel in Sachen Arbeit. Unterrichtsvorbereitung wird immer erst am Vortag erledigt, statt an unterrichtsfreien Tagen zielstrebig vorzuarbeiten. Mit dem zweiten Schulhalbjahr kommt jetzt eine Klasse mehr auf mich zu und ein Theaterprojekt wirft schon seinen Schatten.

Die Baustellen für die nächsten Wochen sind also klar.

Das Bild habe ich heute aufgenommen und es passt ganz gut zu meiner emotionalen Großwetterlage.

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Weg damit 21

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Eigentlich gilt dieser Beitrag gar nicht. Denn mit dem Aussortieren der alten Laufschuhe habe ich unseren Hausstand nicht reduziert, sondern nur erneuert. Und so habe ich auch gar kein Bild von den alten Schuhen (die blieben nämlich gleich im Laden zurück), sondern nur eines von den neuen. Meine alten Asics GT 2000-4 haben mich 1583 bzw. 1495 Kilometer weit getragen. Interessanterweise waren – obwohl genau gleiches Modell, nur unterschiedliche Farbe – die türkisen Schuhe seitlich vorne löchrig geworden und die pinken am Futter hinten an der Ferse. Der Verkäufer im Orthopädie-Schuhladen konnte mir das auch nicht erklären, außer dass wir beide vermuteten, dass einfach mit der unterschiedlichen Farbe minimale Unterschiede im Material einher gingen. Die Sohlen waren bei beiden sehr gleichmäßig abgelaufen, so dass die Schuhe offensichtlich sehr gut zu mir passten.

Ich teste jetzt, wie die Abnutzung bei noch einer weiteren Farbvariante des gleichen Modells ist, denn ich war mit dem Schuh ja super zufrieden und zufällig gab es noch ein letztes Paar. Das war erfreulicherweise deutlich reduziert. Laufschuhe kosten echt eine ordentliche Stange Geld. Und weil ich Sparfuchs den Preisnachlass auch beim Nachfolgemodell Asics GT 2000-5 witterte (den 6er bekam ich nämlich auch angeboten), hab ich mich dafür als Zweitschuh entschieden. Statt der letztjährigen 223 € hab ich diesmal also nur 161 € bezahlt. Wahrscheinlich hätte ich bei einer Bestellung übers Internet nochmal etwas sparen können, aber die Beratung in diesem Laden ist wirklich gut. Das ist es mir auf jeden Fall wert wieder dorthin zu gehen.

Radeln, Schwimmen, Laufen, 10.000 Schritte 2017

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1745 Kilometer war ich insgesamt mit meinem Pedelec unterwegs. Hauptsächlich handelte es sich um die Fahrten zum Arbeitsplatz und zurück.

31 Kilometer bin ich geschwommen. Die Lust, sich im Wasser zu bewegen, wollte in diesem Jahr einfach nicht recht aufkommen.

Gejoggt bin ich 3200 Kilometer in 350 Läufen. Von den 15 Tagen ohne Läufe war ich an einigen einfach krank, an zwei auf Dienstreise, an zwei weiteren hatte ich den Tag durchgearbeitet und konnte mich auch ohne Lauf kaum mehr auf den Beinen halten und ich kann mich an nur einen Tag erinnern, wo ich aufgrund vorangegangenen Stresses den Schweinehund gewinnen lies, obwohl reichlich Zeit gewesen wäre. Ich war sehr gemächlich unterwegs, so dass ich nur auf einen Schnitt von 6 Minuten und 54 Sekunden pro Kilometer gekommen bin. Ausgezahlt hat sich das allerdings darin, dass ich mich an keine nennenswerten Kreislauf-, Muskel- oder Gelenkprobleme durch das Laufen erinnern kann.

Mein Ziel täglich 10.000 Schritte zurück zu legen habe ich nur an sechs Tagen nicht erreicht. An fünf davon war ich krank. Dem gegenüber stehen aber auch ein Tag mit mehr als 40.000 Schritten und acht mit mehr als 30.000 Schritten. Im Durchschnitt waren es über 19.000 Schritte pro Tag.

Es fiel mir im Alltag oft schwer, mir meine sportlichen Leistungen anzuerkennen, da in meinem Haushalt eine Person lebt, die jeden Tag noch viel früher aufsteht als ich und fast doppelt so viele Kilometer rennt. Neben Soleras Bilanz wirkt meine immer kläglich. Aber wenn ich mich nur an mir selbst messe, habe ich dieses Jahr unglaubliches geleistet. Die Gesamtlaufkilometer der Jahre 2014, 2015 und 2016 waren 800 km, 1600 km und 1500 km. Davor kam ich nie auch nur annähernd auf eine ähnliche Zahl.

Somit war 2017 absolute Spitze!!!

Gewichtstechnisch zeigte die Waage zuletzt wieder ziemlich nach oben, weil ich viel Stress hatte und dadurch in fiese alte Verhaltensmuster gefallen bin. Aber da ich immer noch deutlich unter dem Gewicht liege, das ich letztes Jahr um dieses Zeit hatte, versuche ich mich nicht zu sehr zu ärgern, sondern einfach jeden neuen Tag als Chance zu begreifen.

Vorsätze für 2018?

In Bewegung bleiben, weniger Müll essen und – viel wichtiger als alles andere – mehr Lachen!

Bewegung und Ernährung KW 43

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In den letzten Wochen gelang es mir recht gut, das Laufen trotz sehr vieler Termine in die Tagesabläufe zu integrieren. Bin ich früher sehr strickt morgens gelaufen, so mache ich es inzwischen sehr von Wetter, Stundenplan und vor allem von meiner Tagsform abhängig wann ich losziehe. Ich setze mir beim Loslaufen immer ein Minimalziel und dann schaue ich, wie sich die Füße anfühlen. Sind sie gar zu schwer, bleibt es beim kürzeren Lauf. Bin ich fit, sind es derzeit maximal 13 km. 

Heute wird es den 292. Lauf in diesem Kalenderjahr geben. Der Kilometerzähler steht auf 2620 km. Eigentlich sollte ich schwer zufrieden mit mir sein.

Mit meinem Liebsten, solera1847, kann ich aber natürlich nicht mithalten. Manchmal ärgert es mich das sehr. Er ist ein Mann, deutlich größer als ich und bewegt sich auch noch deutlich mehr als ich. Er hat allerdings auch keine Grunderkrankung, die ihn ausbremst.

Meine Autoimmunerkrankung (Hashimoto) beschert mir zur Zeit Wassereinlagerungen, Schmerzen vor allem in den Unterschenkeln, Schwindel, Konzentrationsprobleme („Watte im Hirn“) und viele Tage erscheinen mir als eine Aneinanderreihung von Tritten in den Allerwertesten, die ich mir geben muss, um überhaupt das Nötigste für Familie und Arbeit zu leisten. 

Diese permanente Selbstdisziplinierung führt dazu, dass ich abends dann die Kontrolle über mein Essen verliere und in letzter Zeit gab es wieder oft Schokolade in unterschiedlichsten Formen statt Trockenobst, Gouda statt Magerquark und Salzstangen statt selbstgemachtem Popcorn. 

Die Waage zeigt folglich nach oben. Noch ist es im Monatsdurchschnitt höchstens ein Kilogramm vom diesjährigen Tiefststand, aber ärgerlich ist es trotzdem und trägt auch nicht zum allgemeinen Wohlbefinden meinerseits bei. Und noch mehr will ich auf keinen Fall zunehmen.

Ich bin mir noch nicht sicher, wie ich aus dem aktuellen Tief herauskomme. Ruhe und Entspannung wären sicher hilfreich, sind aber gar nicht so einfach zu bekommen. 

Oft schon habe ich überlegt, das Laufen ausfallen zu lassen. Aber die Zeit an der frischen Luft, ganz ohne andere Menschen tut ja gut. Der Kreislauf kommt richtig in Schwung und Kalorien werden natürlich auch verbrannt. Das gleiche gilt für die Fahrten mit dem Pedelec zur Arbeit (Jahreskilometerstand: 1439 km). Das Schwimmen läuft ohnehin auf Sparflamme (nur 28,5 km in 2017). Und das abendliche Seriengucken mit meinem Mann (aktuell sind wir im „MacGyver-Fieber“) kostest mich zwar sicher einige Minuten Schlaf, aber ist eben auch Zeit als Paar ohne die Kinder. Fertigessen, wie Tiefkühlpizza statt selbstgemachter oder Pommes statt Rosmarinkartoffeln würden zwar viel Zeit bei Zubereitung und Abwasch sparen, aber in Sachen Wertigkeit und Sättigung würde das ja auch gar nichts bringen. Dummerweise kommt jetzt auch noch die Lebkuchen- und Plätzchenzeit.

Nun, es bleibt mir ja nichts anderes übrig, als mich jeden Tag neu allen Herausforderungen zu stellen. Also packe ich es für heute mal wieder an…


2017: 2620 km gelaufen, 1439 im mit dem Pedelec, 28,5 km geschwommen, BMI 19,3, Körperfettanteil laut Waage 18,7%

Ein paar Zahlen zwischendurch

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Stand vor zwei Tagen an meiner Joggingstrecke.


Inzwischen bin ich dieses Kalenderjahr mehr als 2000 km gelaufen. Der heutige Zählerstand in Sachen Joggen lautet 2078,3 km. Erreicht habe ich diese stattliche Zahl in 238 Läufen. Der vergangene August mit 334,9 km in 31 Läufen war mein bisheriger Rekordmonat.

Beim Schwimmen sieht es dieses Jahr mau aus. Da bin ich bei 20 km auf 17 Einheiten verteilt hängen geblieben. Allerdings haben meine Töchter bald wieder Training und dann werde ich mich sicher wieder öfter ins Wasser begeben.

Mit meinem Pedelec habe ich nicht ganz so viele Kilometer zurückgelegt, wie mir vorgenommen hatte, aber immerhin sind es auch schon 1002,5km. Da ich nun meinen neuen Stundenplan kenne und auf jeden Fall vier Tage die Woche arbeiten werde und somit auch mindestens vier Mal wöchentlich den Weg zur Schule und zurück einplanen kann, wird mein Pedelec aber wohl etwas öfter als bisher Auslauf bekommen. Das brave Tierchen hat seinen Checkup gerade gut überstanden und nagelneue, unplattbare Reifen spendiert bekommen. Sie sind flüsterleise und machen Lust kräftig in die Pedale zu treten.

Meine Schrittzählerapp ist jetzt seit etwas über einem Jahr aktiv und (die Läufe mit eingerechnet und auch ein Teil der Fahrten mit dem Rad wird da wohl irgendwie erkannt) ich komme auf eine Durchschnitt von 17.450 Schritten pro Tag. Ich kann also mit Recht behaupten, mich ausreichend zu bewegen.

Für mein Gewicht errechne ich mir immer monatlich einen Durchschnitt, weil das tägliche Wiegen zu vielen Schwanken unterworfen ist. Die Veränderungen der letzten vier Monate sind minimal: 49,31 kg, 49,04 kg, 48,78 kg, 49,02 kg. Bei einer durchschnittlichen Kalorienaufnahme von 2300 kcal kann niemand behaupten, ich würde zu wenig essen und da ich das Gewicht auch wirklich halte, ist da nun alles bestens. Ich fühle mich mit meinem Körper rundum wohl. Kleine Zipperlein, wie mal ein blockierter Wirbel oder Migräne sind alles, was mich plagen.

Die letzten Monate waren sehr lehrreich in Sachen Selbstwirksamkeit. Da ich bei meinem Körper meine (realistischen!) Ziele so gut erreichen konnte und mit mir als Famlienlogistikerin auch recht zufrieden bin, kann ich mich nun einem weiteren Bereich in Sachen Selbstoptimierung widmen. Da ich aber gelernt habe, dass ich solche Projekte am besten einfach anfange und erst darüber rede, wenn sie schon erfolgreich am Laufen sind, werde ich hier erstmal nichts weiter drüber schreiben. Das kommt dann später.

Hüpfte mir heute vor die Füße.

Eine Menge Schritte

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Wie schon aufgefallen sein dürfte, hat das Bloggen aktuell bei mir keine hohe Priorität. Es fehlen zwar nicht mal die Ideen, aber ich bringe nicht die Energie auf, zu recherchieren, zu fotografieren und zu formulieren. Ich denke, ich brauche gerade einfach Ruhe und hin und wieder sogar eine Portion Langeweile um wieder Kraft zu sammeln. Beides gönne ich mir.
Die letzten sieben Tage waren allerdings trotzdem recht gut gefüllt, da wir zuerst auf einem Familientreffen waren und uns anschließend als Familie vier Tage in Hamburg herumgetrieben haben.

Ursprünglich war ich davon ausgegangen, nur beim Familientreffen Laufen gehen zu können und plante in Hamburg dann nur etwas Yoga und ein paar sonstige Übungen zu machen. Letztlich schaffte ich es aber doch jeden Tag in die Laufschuhe. Und da wir zudem viele Spaziergänge und Besichtigungen machten, habe ich einen neuen persönlichen Wochen-Schritt-Rekord aufgestellt. Die vielen Schritte kompensierten dann auch die Schlemmereien an den Frühstücksbüffets der Jugendherbergen und die Naschereien und alkoholischen Getränke. Gefühlt hatte ich mich kugelrund gefuttert. Praktisch hab ich nichts zugenommen.

Insgesamt war ich 87 km in den letzten sieben Tagen Joggen. An Schritten kamen 226.851 zusammen, was einem Durchschnitt von 32.407 entspricht. Bis ich so einen Schnitt das nächste Mal hinbekomme, wird jetzt aber sicher einige Zeit ins Land gehen.