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Eine Menge Schritte

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Wie schon aufgefallen sein dürfte, hat das Bloggen aktuell bei mir keine hohe Priorität. Es fehlen zwar nicht mal die Ideen, aber ich bringe nicht die Energie auf, zu recherchieren, zu fotografieren und zu formulieren. Ich denke, ich brauche gerade einfach Ruhe und hin und wieder sogar eine Portion Langeweile um wieder Kraft zu sammeln. Beides gönne ich mir.
Die letzten sieben Tage waren allerdings trotzdem recht gut gefüllt, da wir zuerst auf einem Familientreffen waren und uns anschließend als Familie vier Tage in Hamburg herumgetrieben haben.

Ursprünglich war ich davon ausgegangen, nur beim Familientreffen Laufen gehen zu können und plante in Hamburg dann nur etwas Yoga und ein paar sonstige Übungen zu machen. Letztlich schaffte ich es aber doch jeden Tag in die Laufschuhe. Und da wir zudem viele Spaziergänge und Besichtigungen machten, habe ich einen neuen persönlichen Wochen-Schritt-Rekord aufgestellt. Die vielen Schritte kompensierten dann auch die Schlemmereien an den Frühstücksbüffets der Jugendherbergen und die Naschereien und alkoholischen Getränke. Gefühlt hatte ich mich kugelrund gefuttert. Praktisch hab ich nichts zugenommen.

Insgesamt war ich 87 km in den letzten sieben Tagen Joggen. An Schritten kamen 226.851 zusammen, was einem Durchschnitt von 32.407 entspricht. Bis ich so einen Schnitt das nächste Mal hinbekomme, wird jetzt aber sicher einige Zeit ins Land gehen.

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Bewegungsbilanz KW 29

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Sonntag, 17.635 Schritte

10 km gelaufen und beim 90. der Oma reichlich Sekt getrunken und sich den Bauch mit Wildkrautwickel und Sahnetorte vollgeschlagen. Hinterher war mir einmal mehr klar, dass ich Sahnetorten doch nicht mag. Die sehen so lecker aus und hinterlassen aber jedes Mal ein schlechtes Bauchgefühl. Beim nächsten Mal lass ich das. Schade war aber, dass es als Alternative nur Erbeerkuchen mit viel zu viel Tortenguss gab. Der hat mich von vorne herein davon abgehalten, den Kuchen auf meinen Teller zu legen. Und der Marmorkuchen schmeckte irgendwie auch nicht. Obstsalat ohne alles wäre toll gewesen 😉

Montag, 18.534 Schritte

8 km gelaufen, 23 km mit dem Pedelec.

Dienstag, 20.446 Schritte

8 km gelaufen, 21,5 km mit dem Pedelec.

Mittwoch, 19.356 Schritte

10 km gelaufen, 11,5 km mit dem Pedelec.

Donnerstag, 12.371 Schritte

Das erste Mal nach 145 Tagen in Folge, dass ich nicht gelaufen bin! Trotzdem kam ich auf über 12.000 Schritte. Gründe: Morgens war ich einfach noch viel zu müde. Dann gab es eine verzweifelte stundenlange Suche nach dem extra gebatikten Shirt der Tochter für deren Grundschulabschlussfeier. Herr im Himmel, was man heutzutage alles feiern muss! Und wehe ich hätte das Shirt nicht wieder gefunden (im Zimmer der Schwester im Bücherregal in einem Pappkarton auf dem ein dicker Ordner geparkt war), dann wäre das arme Kind sein Leben lang traumatisiert. Ich begann mich schon zu entspannen und freute mich auf einen Lauf nach der ungeliebten Veranstaltung, als ich auf dem Kopf des besagten Kindes Verdächtiges bemerkte. Das Mädel hatte sich mal wieder von wer weiß wem Läuse mitgebracht. Also durfte ich nach 1,5 Stunden Smaltalk und sage und schreibe 45 Minuten Fotopräsention (mindestens die Hälfte der Bilder waren nur Gebäude der mittelalterlichen Stadt, in der das Schullandheim statt fand oder unscharf oder doppelt, mein Mann schlief gnadenlos ein), den Rest des Abends Läuseshampoo auftragen, Haare ausspülen, Haare mit Läusekamm auskämmen. Immerhin haben die anderen beiden Kinder bislang keine Tiere auf dem Kopf. Aber nach 22 Uhr wollte ich dann absolut nicht mehr joggen gehen.

Freitag, 28.007 Schritte

Kompensation des Donnerstag: 18 km gelaufen! 2,5 km mit dem Pedelec.

Samstag, 25.597 Schritte

12 km gelaufen

Zusammenfassung:

Diese Woche habe ich doch glatt meine bisherige Jahresbestleistung in Sachen Laufen von 2015 übertroffen. Und das Jahr hat noch ein paar Tage.

Beim Essen stimmt die Mischung recht gut. Interessanterweise ist mir die Kalorienzahl, die am Abend in meiner App steht ziemlich egal. Logisch ist das, denn das Gewicht bleibt quasi konstant. Was mich aber unglaublich nervt, sind Situationen, in denen ich bestenfalls schätzen kann, was ich esse und nicht weiß, was im Essen alles drin ist. Ich besitze zwar eine supergute Taschenwaage, aber man packe die mal in einem Restaurant aus und wiege sein Essen ab. Die Blicke und Kommentare zu Essstörungen will man natürlich nicht haben! Ja, klar, hab ich da nun wohl einen Tick entwickelt, aber ich genieße das Essen unglaublich und es zu tracken entspannt mich. Was ich nämlich nicht machen will, ist mich selbst zu bescheißen. Und vor allem erleichtert das Tracken die Entscheidung, womit das kleine Hüngerchen sinnvoll bekämpft wird. Heute noch zu wenig Proteine? – Wie wäre es mit Quark statt Aprikosen? Wenig Fett bisher? – Na, dann mal ran an die Nüsse! Bisher nur Kartoffeln und Sojawurst? – Dann her mit dem Gemüse! Meist vermeide ich dann allerdings das Essen in Situationen, in denen ich nicht wiegen kann oder die Zutaten nicht kenne. Und dabei ist mir dann jetzt schon oft aufgefallen, wann und wo man überall zum Essen angehalten wird: Naschereien im Lehrerzimmer, Probierhappen im Supermarkt, hier eine Abschiedsfeier, dort ein Schulfest. Und das dann immer zu Zeiten, die auch gar nicht übliche Essenzeiten sind, so dass man gar keinen echten Hunger hat (Beispiel: Abschlussfeier Grundschule, 17 Uhr, Start mit Buffet). Und quasi immer sind die Snacks kohlehydratreich und fett. Zucker überall. Als Ausweg bietet sich manchmal an, das, was man selbst beisteuert, eben „gesund“ zu gestalten (wie mein geliebter Linsensalat) und dann davon zu essen. Kaffee und Wasser sind auch gute Tarnung.

Ich gefalle mir so wie ich bin. Mein Gewicht ist zwar am unteren Rand des Normalbereichs, aber es ist normal! Ich habe eine gute Ausdauerleistung, mein Zyklus verläuft regelmäßig. Einzig noch ein bisschen mehr Muskeln wären schön, aber dafür muss ich halt auch noch was tun.

Langzeitziel wäre noch, meinen chronischen Eisenmangel loszuwerden. Immer wieder sackt das Ferritin auf 3 bis 6 ab und der Hb unter 12. Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich das mit der Ernährung hinbekomme ohne nochmal vieles umzustellen. Und aktuell habe ich darauf keinen Bock. Ich bin froh, dass ich fast nie echte Lust auf Schokolade, Kekse und Chips habe und denke, dass meine Nährstoffversorgung die beste jemals ist. Aber ein kleines Ziel schadet ja nicht 😉

2017: 1617,2 km gelaufen, 922,8 km gelaufen, 20 km geschwommen, Wunschgewicht seit 14 Wochen.

 

Bewegung KW 21

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Etwa 135.000 Schritte diese Woche. Die Grafik erspare ich euch.

Ich komme gerade einfach nicht zum Posten und noch weniger zum Nachlesen der Beiträge anderer Blogger, denn meine Arbeit fordert gerade sehr viele Resourcen. Sorry, Ihr Lieben!

Mein Projekt „52 Wochen Klassik“ muss leider ruhen. Die Playlist ist vollständig. Wer mag kann sich ja jede Woche ein Stück rauspicken. Die Hintergrundinfos folgen, sobald ich wieder Nerven dazu habe.

Sonntag

Blick vom Stuttgarter Fernsehturm in die Richtung in der ich wohne.

8 km gelaufen, kleine Einheit Krafttraining mit Eigengewicht, 6 km mit dem Pedelec, Exkursion mit der italienischen Austauschgruppe, Migräneanfall.

Montag

8 km gelaufen, 11,5 km mit dem Pedelec, Spaziergang.

Dienstag

8 km gelaufen, 11 km mit dem Pedelec, Spaziergang.

Mittwoch

8 km gelaufen, 22 km mit dem Pedelec.

Donnerstag

So fängt der Tag gut an!

8 km gelaufen, kleine Einheit Krafttraining mit Eigengewicht.

Freitag

Bioradler - Fidelio mit Bionade Zitrone-Bergamotte

10 km gelaufen.

Samstag

Salvia Pratensis.

15 km gelaufen.

Zusammenfassung: Ab Donnerstag musste ich viel Zeit am Schreibtisch verbringen. Auch wenn ich mich selber immer als im Herzengrund stinkfaul empfinde und ich das Träumen im Ledersessel liebe, so war mir das wirklich Graus. Ich habe mich so daran gewöhnt, im Alltag viel auf den Beinen zu sein, dass das dauerhafte Sitzen sich falsch anfühlt. Rein aus Protest lief ich am Samstag in der Mittagshitze die 15 km. Das war nicht vernünftig, aber außer dass ich dann am Nachmittag etwas müde vor dem Rechner hing, habe ich es nicht bereut.

Seit Januar 2014 nutze ich die Nike Running App. Seither bin ich nun 5000 km damit gelaufen.

In Sachen Ernährung: Mein Körper hat Angst vor dem Verhungern und reagiert mit riesigem Appetit. Das ist etwas lästig, aber ich gebe dem Hunger natürlich nach solange ich mein Gewicht trotzdem halte, was aktuell auch der Fall ist.

2017: 1056,2 km gelaufen, 641,5 km mit dem Pedelec, 16,5 km geschwommen, Wunschgewicht seit 6 Wochen erreicht.

 

Mal wieder Musical

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Das vierte Jahr nun in Folge arbeite ich an einer Musicalproduktion mit. Dieses Jahr ist es „Emelie voll abgehoben“ von Andreas Schmittberger.

Wie schon zuvor bin ich für das Orchesterarrangement zuständig.

Und es fällt mir schwer.

Die Musik an sich ist ok. Und nach Verhandlungen mit dem Verlag hat mein Kollege auch erreicht, dass ich Notendateien bekommen habe und nicht jede Note einzeln eingeben muss, sondern oft nur die Parts in andere Stimmen kopieren muss. Zusätzlich habe ich diesmal auch Einzelstimmen, aus denen ich viel übernehmen kann und eine Tonaufnahme, die mir hilft den Sound abzuschätzen. Auch habe ich einige gute Instrumentalisten, die ich einsetzen kann.

Trotzdem macht es mir keinen Spaß. Ich quäle mich jeden Tag an den Rechner. Und halte es immer nur einige Zeit dort aus. Ich müsste schon viel weiter voran gekommen sein, aber es fällt mir so schwer.

Viel lieber würde ich endlich an meinem eigenen Musical weiter arbeiten. Oder endlich ein Werk für großes Orchester schreiben, für Leute, die ihre Instrumente wirklich beherrschen.

Aber es ist keine Zeit dafür. Unterrichten, die Kinder versorgen, den Haushalt in Schuss halten, andere Familienangelegenheiten regeln, Sport, in der Kirche mitarbeiten und eben Arrangieren – mein Mann kommt zu kurz und die Spielzeit mit den Kindern ist viel zu selten…echter Urlaub wäre auch mal was…

So sieht der Schreibtisch aktuell aus.

 

52 Wochen – Teil 46

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Nach langer Zeit mal wieder das Wohnzimmer:

Da stand der Baum noch. Inzwischen wurde er wegen der Geburtstagsnachfeier des Familienchristkindes entfernt.

Im Hintergrund mein Weihnachtsgeschenk an mich: Ein neuer Kasten für mein Cello.

Auf dem Trockengestell befinden sich die Schneeklamotten der Kinder. Wer entdeckt den fallenden Tropfen?

Das Projekt:

Initiator: Zeilenende

Partizipanten: Solera, Marinsche, Wili, Gertrud, Trienchen, 365 Tage

 

52 Wochen – Teil 45

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Heute gab es vor der XXL-Latte Macchiato einen kurzen Lauf über 5 km.

Dann ging es mit dem Ehemann in die Sauna. Dort wurde dann doch ein Vorsatz für das neue Jahr gefasst…heftig die Augen verdreh…in Deckung geh…

Das Mittagessen war schon mal ganz im Sinne dieses Vorsatzes (Solera zauberte eine Pastinaken-Zwiebel-Erbsen-Erdnuss-Rosenkohl-Nudelpfanne mit ganz wenig Nudeln).

Und nach ein klein wenig Aufräumen, Saubermachen und einer Tasse Kaffee ging es noch mit den Kindern zu einem ordentlichen Spaziergang nach draußen. Das Bild entstand bei der Rückkehr.

Inzwischen ist der Rest Glühwein vernichtet, so dass er dem Vorsatz nicht mehr im Weg stehen kann…rot werd…Allerdings ist da ne Pizza im Ofen. Tja, ähchäm…immerhin Marke Eigenbau…räusper…verlegen wegguck…

Das Projekt:

Initiator: Zeilenende

Partizipanten: Solera, Marinsche, Wili, Gertrud, Trienchen

 

52 Wochen – Teil 41

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Heute gibt es ein Bild vor der Tafel des Unterrichtsraums, in dem ich mich am meisten aufhalte. Mit der Ausstattung bin ich sehr zufrieden: Flügel, Schlagzeug, Stereoanlage mit DVD-Player, Laptop, Beamer, ausreichend Liederbücher.

Anstrengend ist es aber den Raum für Orchester oder Spielkreise umzuräumen. Tische und Stühle müssen aus dem Weg gestellt, Notenständer verteilt und Instrumente aus dem Vorbereitungsraum geholt werden. Bei meinem Unterstufenorchester sind das meist: Synthesizer mit Verstärker und zugehörigen Kabeln, E-Gitarre mit Verstärker und Kabeln und diverse Percussionsinstrumente.

Es gibt zwei Möglichkeiten: So viel wie möglich selbst machen, was (Frei)Zeit kostet oder die Schüler mit Argusaugen überwachen. Man glaubt ja nicht, auf was für glorreiche Ideen die Kids aus Faulheit kommen oder weil es cool ist Blödsinn zu machen. Haarig wird es, wenn man (oder die Kollegen) die Überwachung schleifen lässt. Dann hilft auch eine eindeutige Beschriftung von Equipment und Aufbewahrungsort nicht. Die „Monitorbox 1“ landet dann einfach nicht mehr in der Vorbereitung im Regal am Platz „Monitorbox 1“, sondern im Abstellraum des Hausmeisters eine Tür weiter. Manchmal müsste ich mich mindestens fünfteilen.

Habe ich mal erwähnt, dass ich Unordnung und damit verbundenes Suchen hasse? Das erklärt meinen strengen Blick.

Das Projekt:

Initiator: Zeilenende

Partizipanten: Solera, Marinsche, Wili, Gertrud, Trienchen