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Barbie in Not – der kann geholfen werden!

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Beim Spiel stellte heute die kleine Tochter fest: „Ohje, was macht die Barbie denn, wenn sie auf's Klo muss?“

Also kramte Muttern in ihrem Hirn und anschließend im Keller.

„Zutaten“: ein Styroporstück in Fußform (da waren mal Babyschühchen drum herum), ein Styroporkeil, eine große Streichholzschachtel, Kleber, Edding.

Und schon fertig. Jetzt kann Barbie ihre Notdurft verrichten.

 

 

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Geschenkkorb

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In Kürze besuchen wir für ein paar Tage einen alten Freund und seine Familie. Da ich selbst Staubfänger und Hinstellsel nicht besonders schätze, werden wir als Geschenk Essbares in haltbarer Form (schöne Nudeln, Kekse usw.) mitbringen. Dafür entstand heute aus Zeitungspapier dieser Korb:

Sollten die Gastgeber keine Verwendung für den Korb finden, lässt er sich ohne schlechtes Gewissen problemlos in der Papiertonne entsorgen. Die Müllbeseitigung wurde dann einfach nur etwas aufgeschoben.

Nebenbei tat mir diese quasi überflüssige Bastelei mal sehr gut. Und ich wollte immer schon wissen, wie man eine Korb flicht, was ich hiermit erfolgreich ausprobiert habe.

 

Körbchen für die Blumenkinder

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Eine Hochzeit steht an und unsere drei Kinder dürfen zusammen mit zwei weiteren Kindern Blumen streuen. Vom Brautpaar wurde ein einheitliches Design für die Körbchen gewünscht und ich war zu geizig welche zu kaufen. Also warf ich das „Recyclinghirn“ und Google an und raus kam dann folgendes:

Man nehme: alte Zeitungen, Pappe, Klebestift und Flüssigkleber, Zirkel, Schere, Schaschlikspieß, 13 Wäscheklammern, ein Blumenübertopf.

1. Zeitungen in einzelne Blätter teilen und diese vierteln.

2. Zeitungen in Streifen schneiden.

3. Die Streifen mit Hilfe des Spießes aufrollen und das Ende mit Hilfe des Klebestifts festkleben. Ich habe pro Körbchen etwa 40 solche Streifen gebraucht.

4. Mit Hilfe des Zirkels zwei Kreise ausschneiden. Auf einen davon mit Flüssigkleber eine „Uhr zeichnen“.

5. Zwölf Streifen mit den dicken Enden aufkleben. Noch zwei weitere, diese aber mit dem dünnen Ende, schräg dazwischen kleben. Anschließend den zweiten Pappkreis mit ordentlich Kleber aufkleben. Das Ganze mit dem Blumentopf beschweren.

6. Die „Strahlen“ am Blumentopf festklammern, die Flechtstreifen mit einer weiteren Klammer am Körbboden fixieren.

7. Nun einfach mit den beiden Streifen zu Flechten beginnen. Wenn die Streifen zu kurz werden einfach neue Streifen anstecken.

8. Wenn das Körbchen hoch genug ist die Flechtstreifen einfach auslaufen lassen oder einflechten.

9. Die senkrechten Streifen miteinander verschränken und einschlingen. Bei diesem Schritt habe ich das zweite Foto vergessen.

10. Drei Streifen miteinander wie einen Zopf verflechten, drei freilassen und die drei gegenüberliegenden ebenso. Die freien Streifen in die Korbwand einflechten.

11. Zuletzt die beiden Zöpfe zum Henkel mit einem eingefädelten Streifen umwinden.

12. Der letzte Schritt das Färben mit Acrylfarbe steht noch aus, da ich von der Braut noch Rückmeldung bezüglich des Farbwunsches brauche. Ich finde allerdings, dass die Körbchen auch so nett aussehen.

 

Tetrapacks 7 – Plätzchenform

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Mein kleines Töchterchen fand mein Salzgebäck diesmal besonders zum Anbeißen, forderte dann aber von mir, doch einmal einen „gaaaaanz großen Hasen“ zu backen. Da ich natürlich die anderen Kids nicht benachteiligen kann, mussten auf jeden Fall drei Hasen her. Und weil ich im „Freihandschnitzen“ eine echte Niete bin, musste eine Form her. Man hätte jetzt natürlich losziehen und eine Monsterhasenform in einem Haushaltswarenladen erjagen können. Dabei hätte man aber auch leer ausgehen können, mangels Form oder gar mangels Laden. Und selbst bei erfolgreicher Jagd wäre die Trophäe dann auf ewig Teil des Hausstandes gewesen. Meine Förmchenkiste quillt auch so schon über.

Die Lösung bot der gute alte Tetrapack. Hase entworfen, aufgezeichnet, ausgeschnitten und schon war eine abwaschbare (!) Hasenform entstanden. Die musste dann nur auf den Teig gelegt werden und schon konnten drei richtig große Hasen fabriziert werden. Die Form kann nun platzsparend aufbewart oder im gelben Sack entsorgt werden.

 

Tetrapacks 4

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Das T-Shirt rollen und in Tetrapacks stecken funktioniert bei mir bis etwa Größe 116 problemlos. Darüber hinaus passen auch kurzärmlige Shirts meist noch gut, bei den langärmligen wird die Rolle jedoch dann meist zu dick.

Da wir für unsere Kinder keine Schränke sondern nur Regale mit quadratischen Fächern von einem bekannten schwedischen Möbelhaus haben, lagern wir die Kleidung in den dazu passenden Boxen. Um den Stauraum optimal auszunutzen kam ich auf die Idee mit den Tetrapacks, denn so lässt sich in zwei Etagen arbeiten. Die Tetrapacks sind immer zu acht mit Klebeband zusammengefasst, so dass man sie am Stück herausnehmen kann, um an die untere Lage zu kommen.

Doch zurück zu obigem Problem. Für Pullis und größere Shirts wollte ich nun auch eine Tetralösung zum herausnehmen. Und nach ein klein wenig Tüfteln bezüglich der Stabilität war ich heute erfolgreich. Zwei Tetrapacks wurden zu einer Box zusammengefasst und wiederum vier von den Großpacks zu einer Herausnehmeinheit.