Schlagwort-Archive: Saubermachen

Januar 2018

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Und schon ist er vorbei, der Januar.

In Sachen Laufen wäre mehr nicht drin gewesen. In 31 Läufen habe ich 326 km absolviert. Ein spontaner Halbmarathon war darunter, aber auch mal zwei „Alibi-Läufe“ mit nur 4 km.

Mit dem Pedelec war ich 207 km unterwegs. Einige Konferenzen und sonstige schulische Zusatztermine kompensierten locker die Tage, an denen ich mal mit dem Auto zur Arbeit fuhr.

Beim Ausmisten bin ich – wie die zahlreichen Beiträge zeigen – gut voran gekommen. Wie immer gibt es in unserem Haus viel mehr Staub, Haare und Spinnweben als mir lieb sind, aber in Sachen Ordnung und Übersichtlichkeit gibt es keinen Grund mich zu beschweren. Sogar die Kinderzimmer bereiten mir gerade keine Bauchschmerzen.

Mit meiner Ernährung bin ich momentan aber nicht zufrieden. Tags hab ich mich wie immer gut im Griff, aber abends…

Außerdem prokrastiniere ich zu viel in Sachen Arbeit. Unterrichtsvorbereitung wird immer erst am Vortag erledigt, statt an unterrichtsfreien Tagen zielstrebig vorzuarbeiten. Mit dem zweiten Schulhalbjahr kommt jetzt eine Klasse mehr auf mich zu und ein Theaterprojekt wirft schon seinen Schatten.

Die Baustellen für die nächsten Wochen sind also klar.

Das Bild habe ich heute aufgenommen und es passt ganz gut zu meiner emotionalen Großwetterlage.

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Weg damit 1

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Mit meiner neuen Kategorie „Weg damit“ kehre ich zu den Anfängen dieses Blogs zurück.

Ich bin in der privilegierten Situation, dass ich viel mehr Dinge besitze, als ich wirklich benötige. In vielerlei Hinsicht darf ich ein Leben im Luxus führen. Und das genieße ich auch ganz bewusst. Es ist schön, sich beim Notwendigen nicht einschränken zu müssen und darüber hinaus auch einiges Unnötige zu besitzen einfach weil es schön oder bequem ist.

Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass übermäßiger Besitz auch irgendwann einschränkt. Alle Dinge nehmen Raum ein und irgendwann wird der „Freiraum“ zu klein. Das was ich habe, soll geschätzt und genutzt werden. Das ist aber nur möglich, wenn ich den Überblick über das behalten kann, was ich besitze. Werden die Dinge zu viel, blicke ich nicht mehr durch. Und deshalb versuche ich auch immer die richtigen Zeitpunkte zu finden, mich wieder von Dingen zu trennen, wenn sie beginnen mir meinen Freiraum zu beschneiden.

Unter „Weg damit“ gibt es künftig ein Bild und ein paar Worte, was und warum es entsorgt wird. Mal werden es ganz banale kleine Dinge sein, mal auch große Teile mit lange Geschichten. So wie es sich eben ergibt.

Heute fange ich banal an.

Schon seit vielen Monaten habe ich eine Kurzhaarfrisur und benutze nur noch etwas Wachs um diese in Form zu bringen. Im Badschrank habe heute morgen noch ein altes Haargel und einen Rest Schaumfestiger gefunden.

Weg damit!

52 Wochen – Teil 39

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Es gibt viele kleine Hausarbeiten, die man sehr lange ignorieren kann. Allerdings ärgert man sich dann unglaublich, wenn man den Job nicht mehr aufschieben kann und er durch das Prokrastinieren erst richtig eklig geworden ist.

Einer davon ist das Wischen der Ober – und Unterseiten der Küchenschränke. Ich erinnere mich mit Grauen an den Zustand der Küche, die wir beim Hauskauf übernahmen. Die Oberseite fühlte sich beim unaufmerksamen Drüberstreichen an wie Filz. Mit normalen Reinigungsmitteln kam ich nicht weiter und dachte schon, die Oberfläche wäre blanker Pressspan ohne Beschichtung und somit Fett und Staub auf ewig mit dem Schrankmaterial verbunden. Dann fiel mir ein Superfettlöser in die Hände und ich gab den Schränken noch eine Chance. Und siehe da, die Oberfläche war doch beschichtet und sogar mal weiß gewesen. Mich schüttelt es noch immer in der Erinnerung.

Von so Superreinigern halte ich an sich auch nicht viel, denn man ist damit ganz klar eine Umweltsau. Also habe ich es mir zur Pflicht gemacht meine Küchenschränke ganz regelmäßig mit einem gut abbaubare Reiniger zu wischen. Das dauert dann auch gar nicht lange, zumal ich versuche, keinen unnötigen Kram auf den Oberflächen zu lagern.

Mit der neuen Küche gab es natürlich auch eine neuen Dunstabzug. Dieser fordert nach 15 Betriebsstunden durch ein Blinklicht eine Reinigung der Filter. Diese lassen sich einfach in die Spülmaschine stecken. Immer wenn es wieder soweit ist, wische ich dann einfach auch die Schränke.

Wie man meinem kritischen Blick ansieht – auch wenn die unkomplizierte Tätigkeit nicht lange dauert – putze ich nur, damit es hinterher sauber ist. Spaß hab ich trotzdem keinen dran.

Das Projekt:

Initiator: Zeilenende

Partizipanten: Solera, Marinsche, Wili, Gertrud, Trienchen