Schlagwort-Archive: Schule

Januar 2018

Standard

Und schon ist er vorbei, der Januar.

In Sachen Laufen wäre mehr nicht drin gewesen. In 31 Läufen habe ich 326 km absolviert. Ein spontaner Halbmarathon war darunter, aber auch mal zwei „Alibi-Läufe“ mit nur 4 km.

Mit dem Pedelec war ich 207 km unterwegs. Einige Konferenzen und sonstige schulische Zusatztermine kompensierten locker die Tage, an denen ich mal mit dem Auto zur Arbeit fuhr.

Beim Ausmisten bin ich – wie die zahlreichen Beiträge zeigen – gut voran gekommen. Wie immer gibt es in unserem Haus viel mehr Staub, Haare und Spinnweben als mir lieb sind, aber in Sachen Ordnung und Übersichtlichkeit gibt es keinen Grund mich zu beschweren. Sogar die Kinderzimmer bereiten mir gerade keine Bauchschmerzen.

Mit meiner Ernährung bin ich momentan aber nicht zufrieden. Tags hab ich mich wie immer gut im Griff, aber abends…

Außerdem prokrastiniere ich zu viel in Sachen Arbeit. Unterrichtsvorbereitung wird immer erst am Vortag erledigt, statt an unterrichtsfreien Tagen zielstrebig vorzuarbeiten. Mit dem zweiten Schulhalbjahr kommt jetzt eine Klasse mehr auf mich zu und ein Theaterprojekt wirft schon seinen Schatten.

Die Baustellen für die nächsten Wochen sind also klar.

Das Bild habe ich heute aufgenommen und es passt ganz gut zu meiner emotionalen Großwetterlage.

Advertisements

Lohn der Arbeit?

Standard

Gestern war es wieder soweit: Das alljährliche vorweihnachtliche Konzert des Gymnasiums, an dem ich arbeite, fand statt.

Ich leite das Orchester der Klassen 6 und 7, das heißt die Kinder sind zwischen 11 und 13 Jahren alt. In wöchentlich einer Schulstunde (=45 Minuten) saßen da, nachdem sie Tische beiseite- und Stühle und Notenständer hergeschafft haben, ihr Instrument und ihre Noten ausgepackt und gestimmt haben, 27 Schülerinnen und Schüler in folgender Besetzung seit Beginn des Schuljahres vor mir:

  • 1 Querflöte
  • 3 Klarinetten
  • 6 Trompeten
  • 1 Horn
  • 2 Posaunen
  • 1 Akkordeon
  • 2 Schlagzeuger
  • 6 Gitarristen (akustisch)
  • 1 Geige
  • 1 Cello
  • 1 E-Bass
  • 2 Klavierspieler

Da ich mich nicht im Stande sah, für diese kuriose Besetzung ein fertiges Arrangement zu verwenden, habe ich mal wieder ein Stück selbst geschrieben. Einige der Schüler spielen schon ganz passabel, aber obwohl wir eine Schule mit Musikschwerpunkt sind, sind keine Stars, denen alles zufliegt, im Ensemble. Im Gegenteil haben manche echte Probleme beim Notenlesen.

Ich habe also mein Möglichstes getan, ein Stück zu schreiben, das möglichst vielen gerecht wird, so dass sie zeigen können, was in ihnen steckt und möglichst niemand merkt, wieviel sie noch nicht können. Um ehrlich zu sein, saß ich im Laufe des Kompositionsprozesses tatsächlich mal weinend an meinem Schreibtisch, weil es mir so schwer fiel, ein schönes Stück zu schreiben. Das fing schon bei der Tonart an. Die gleiche Melodie, die auf einer Trompete problemlos für einen Anfänger funktioniert, ist für einen Geigenanfänger unspielbar.

Nach wirklich hartem Ringen ist ein etwa sechsminütiges Stück herausgekommen, zu dem mir dann nicht mal mehr ein Titel einfallen wollte. Im Geheimen hatte ich es in der verzweifeltsten Stunde „Drecksmistmüll“ genannt, aber das ließ sich absolut nicht ins Programmheft schreiben. Für die Schüler wäre so ein Titel letztlich ja auch nicht motivierend gewesen. Also beschloss ich darauf zu bestehen, dass mein kleines Orchester das Konzert eröffnen dürfte und gab dem Stück den Namen „Ouvertüre“.

Die Probenarbeit war hart, denn obwohl viele sehr willige Geister ihre Instrumente bedienten, waren auch einige sehr (vor-)pubertierende Jungs unter den Spielern, die jede Gelegenheit nutzten, Blödsinn zu machen. Von den 45 Minuten jede Woche blieben nach Aufbau, Stimmen und Abzug alles Ermahnungen zu Ruhe und Konzentration effektiv höchstens 20 Minuten in denen wirklich musiziert werden konnte. Bis zuletzt war ich mir nicht sicher, ob wir überhaupt auftreten würden können, weil sich alles noch so furchtbar schief anhörte und die Spieler permanent ihre Einsätze verpassten.

Aber was soll ich sagen? Die Kinder haben ihre Sache sehr gut gemacht! Natürlich war nicht jeder Akkord sauber und das Tempo schwankte auch ein bisschen, aber neben all den schiefen und kratzigen Tönen, war wirkliche echte Musik zu hören!

Was schon am Abend einen faden Beigeschmack hinterließ, war der zögerliche Applaus, mit dem das Publikum das Eröffnungsstück des Abends bedachte. Die Schülerinnen und Schüler haben wirklich gegeben, was sie konnten und dafür hätten sie auch ein paar Bravorufe verdient gehabt!

Aber für das Publikum waren die folgenden Ensembles viel beeindruckender. Die Chöre der Klassen 5 sowie 6/7 sang insgesamt 9 Stücke, schön begleitet von diversen älteren Schülern oder Lehrern. Der Schulchor der älteren Schüler sang wunderschöne weihnachtliche Literatur. Das Streichorchester (ab Klasse 8) gab einen Sinfoniesatz, sowie Teile eines Konzertes für zwei Solocelli zum Besten. Und zuletzt trat der preisgekrönte Kammerchor mit insgesamt sieben Stücken auf.

Wen wundert es da, dass am Ende des Konzerts, mein Orchester schon wieder vergessen war? „Ach komm, das stimmt doch nicht“ – würden die Kollegen zu mir sagen? Wirklich? Tja, die Lokalpresse hat es nicht für nötig gehalten, mein Ensemble zu erwähnen. Zwar ist zunächst noch die Rede von Orchestern und einer Ouvertüre, aber aus Sicht des Journalisten fing das Konzert erst mit dem Chor an.

Bin ich jetzt gekränkt, weil zwar die Namen meiner Kollegen, aber meiner nicht erwähnt wurden? Ja, bin ich tatsächlich.

Aber ehrlich gesagt hätte ich keine Zeile darüber verloren, wenn nicht etwas anderes viel schlimmer wäre: Wie fühlt sich jetzt ein Schüler/eine Schülerin, der/die seit Anfang des Schuljahres, also drei Monate lang, jede Woche gekämpft hat, Töne zu treffen, idiotische Kommentare von Mitspielern zu ignorieren, Einsätze nicht zu verpassen und dem all das im Konzert nichts mehr ausgemacht hat und er statt dessen mit 26 anderen zusammen echte Musik gemacht hat? Und dann liest er in der Zeitung, wie toll der Chor seiner Mitschüler war und sein eigenes Stück findet er im Artikel nicht, obwohl sonst alle Ensembles erwähnt sind. Ja, wie fühlt der sich? Und mit welcher Einstellung geht er an die Vorbereitung des nächsten Konzerts? Stürzt er sich voll Freude rein, weil es sich so gelohnt hat? Oder denkt er vielleicht „Es interessiert sowieso keinen, was wir da machen!“?

Ich werde jedenfalls meinen Schülerinnen und Schülern nach den Weihnachtsferien eine kleine Belohnung mitbringen und ihnen neue Stücke schreiben. Ich bin stolz auf die Leistung, die sie gebracht haben. Sie haben so viel gelernt, solche Fortschritte gemacht!

Aber ich glaube, ich werde mir etwas einfallen lassen, so dass das Publikum nicht wieder mit Applaus spart und auch der schludrigste Lokaljournalist das Ensemble nicht zu erwähnen vergisst, denn das haben die Jungs und Mädels verdient!

Lauf 148 – Zeitmanagement, Rucksack, Schritte zählen

Standard

Heute gibt es keinen echten roten Faden, sondern eine Art Baustellenbericht:

Wow, bin ich schlapp. Den Schweinehund heute durch die Gegend zu schleifen, war höllisch. Für 12,3 km hab ich 1:23:58 gebraucht. Yoga und Co. fiel die letzten beiden Tage mal wieder meinem schlechten Zeitmanagment zum Opfer. Irgendwo in meinem Erbgut steckt ein fieses Gen. Das Prokrastinationsgen! Also war die Unterrichtsvorbereitung regelmäßig am Vorabend noch nicht fertig und statt abends am Schreibtisch einzuschlafen, geh ich halt lieber morgens noch an den Rechner. Tja, dann fehlt aber die Zeit für's Sportprogramm. Dass ich das aber besser durchziehen sollte, merkte ich heute bei jedem Schritt. Wo ist nur die Kondition hin?

Irgendwann diese Woche habe ich einen Artikel gelesen. Der Titel war etwa „Wie Kekse beim Abnehmen helfen“ (oder so ähnlich). Es ging um das Stärken der eigenen Willenskraft und ähnliches. Was ich für mich daraus gezogen habe, ist ein kleiner Tipp, von dem ich mir viel erhoffe: Sich bei einer vor einem liegenden Aufgabe einen klaren Arbeitsauftrag zum Anfangen geben. Ist der dann gemacht, macht man entweder gleich weiter, weil man ja schon dabei ist, oder man hat zumindest ein bisschen was geschafft und kann sich einen nächsten Auftrag geben. Meiner erster Arbeitsauftrag sieht nun so aus, dass ich heute die Tagebücher meiner Klassen durchsehe, ob alle Unterrichtsstunden genau eingetragen sind und die Klassenlisten aktualisiert sind. Ansonsten habe ich mir den Donnerstag jetzt zum Hausarbeitstag erkoren, das macht den Kopf schön frei und die Hütte für das Wochenende schick.

Das Wetter war weiter gnädig und so war ich jeden Tag, den ich in die Schule muss, mit dem Rad da. Gestern gönnte ich mir dann einen neuen Rucksack für die Arbeit – den alten hatte ich mindestens 13 Jahre in Gebrauch – und hoffe, dass mein Rücken damit etwas entlastete wird. Zweimal diese Woche gab es schon eine Schmerztablette, weil sich nachts eine Blockade einfach nicht lösen wollte. Der neue Rucksack hat nun einen integrierten Regenschutz und ein Helmnetz, was eine Ausrede weniger bei zweifelhaftem Wetter zulässt und die Frage, wohin mit dem Helm bei Besorgungen, beantwortet. Ja, und der Rücken kriegt zusätzlich sein Yoga! Arbeitsauftrag: Eine Übung für den Rücken.

Zugegebenermaßen von meinem Mann angesteckt, wollte ich schon länger wissen, wieviel ich mich tags tatsächlich bewege und so hab ich mir vor ein paar Wochen dann auf dem Smartphone eine Schrittzählerapp installiert. Ich schlepp das Ding zwar nicht immer durch die Gegend, aber doch meistens. Ohne meine To-Do-Listen geht es schließlich kaum. Also konnte ich nun ein ungefähres Bewegungsprofil einsehen. An den faulsten Tagen (ohne Sport) sagt die App zwischen 6000 und 7000 Schritte, was ich eigentlich ganz ok finde. Letzte Woche kam ich aber auch so auf ganz ordentliche Zahlen. Ich muss sagen, dass es mich schon irgendwie anspornt, abends doch noch schnell zum Briefkasten zwei Straßen weiter zu laufen, wenn die Anzeige dann von „Orange“ (zwischen 5000 und 9999 Schritten) auf „Grün“ schaltet. Vielleicht hilft das auch ein bisschen bei der Wiederherstellung des gewünschten Fitnesslevels.

2016: 1210 km gelaufen, 14,3 km geschwommen, 269 km mit dem E-Bike, aktuell 56,6 kg

 

Erste Anpassung

Standard

Mein neuer Stundenplan sieht auf den ersten Blick aus, wie der letztes Jahr. Montag, Dienstag und Mittwoch habe ich Schule, Donnerstag bis Sonntag bin ich hauptsächlich Familienmangerin. Doch der Teufel steckt wie so oft im Detail:

Ich unterrichte nur drei Schulstunden mehr, bin aber acht Zeitstunden länger in der Schule, weil ich viele so genannte Hohlstunden (unterrichtsfrei) habe. Es wird ja immer wieder mal gewünscht, dass Lehrer mehr Präsenszeiten an ihren Schulen haben sollten, aber dann sollten sie auch einen eigenen Arbeitsblatz haben. Unser Lehrerzimmer, in dem ich immerhin ein Schrankabteil und einen eigenen Sitzplatz mit Tischanteil hatte, wurde im Mai bei einem Unwetter geflutet und wir quetschen uns seither zu sechzigst in ein Klassenzimmer. Natürlich sind nicht immer alle da, aber es gibt keine festen Plätze mehr und die Schränke stehen noch nicht wieder zu Verfügung. Etwas verzweifelt habe ich meinen Krempel nun in einen Schrank im Musikvorbereitungsraum geschichtet. Dieser Vorbereitungsraum hat einen Schreibtisch für insgesamt fünf Kollegen und keine Heizung. Das wird also auch noch spannend. Denn so wie ich das sehe werde ich nur einen Bruchteil der Zeit, die ich nun mehr anwesend sein muss, sinnvoll nutzen können. Diese Vorbereitungzeit muss ich dann zuhause nachholen und da wird sie mir dann quasi doppelt fehlen.

Schlechte Karten für das Sportprogramm!

Da ich abends nicht gut arbeiten kann, wird wohl einiges in die frühen Morgenstunden wandern müssen, wo ich sonst gelaufen bin. Aber montags hat sich ein Zeitfenster von einer knappen Stunde am frühen Abend aufgetan. Die kleine Tochter hat Orchesterprobe und wenn ich da einen Lauf mache, spare ich Sprit (das Auto bleibt an der Musikschule stehen), ich starre aber auch nicht verzweifelt in meine Unterlagen, weil ich mich nach Schule von 9 bis 16:30 Uhr nicht mehr konzentrieren kann und muss aber auch keinen Smalltalk mit den Eltern meiner Schüler machen, die natürlich auch die Musikschule besuchen. Gestern habe ich das ausprobiert und für gut befunden.

Das Wetter spielt in Sachen Radfahren auch mit. Dreißig neue Kilometer sind auf dem Konto.

 

So sehe ich am Dienstag aus, wenn ich um 17 Uhr die wichtigsten organisatorischen Dinge für Mittwoch erledige: Ganz schön müde!

2016: 1181 km gelaufen, 13,3 km geschwommen, 208 km mit dem E-Bike, 56,7 kg

 

Und wieder ein Musical geschafft

Standard

Ich arbeite an einem Gymnasium mit Musikprofil, was bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler in den Klassen 5 bis 7 Musik dreistündig erteilt bekommen können und eine Musik-AG (Chor oder Orchester) besuchen. Ab Klasse 8 kann statt einer dritten Fremdsprache oder Naturwissenschaft-und-Technik Musik als vierstündiges Fach gewählt werden. Der Besuch einer AG ist auch dann obligatorisch.

Seit etwa 10 Jahren stellt ein Kollege jedes Jahr ein Musical auf die Beine. Meist stehen dabei die Kinder der Unterstufe im Mittelpunkt. Sie können sich als Solisten, Chorsänger oder Schauspieler bewähren.

Mittlerweile im dritten Jahr bin auch ich mit von der Partie. Als Leiterin des Unterstufenorchesters versuche ich die jungen Instrumentalisten in die Produktion einzubinden und die Musiker der höheren Klassen gezielt zu engagieren. Das ist mir mal mehr, mal weniger gut gelungen.

Dieses Jahr blieb es bis zum Schluss spannend.

Wie programmiert man einen Synthesizer, wenn man das noch nie gemacht hat, deshalb mit der Terminologie dieser Tätigkeit nicht vertraut ist, das DIN A4 Handbuch zwar vier Zentimeter dick, aber nur auf Englisch ist?

Noch zehn Tage vor der ersten Aufführung drohte eine wichtige Spielerin abzuspringen und einige „Küken“ brauchten auch in der Generalprobe noch einen Aufpasser, damit sie halbwegs zur rechten Zeit die rechten Töne spielten.

Ärgerlich dabei war für mich, dass einige der Kids das Musizieren nicht als Privileg (vor meiner Zeit durften die „kleinen“ Instrumentalisten nicht mitwirken) ansahen, sondern als lästige Pflicht. Die Arrangements so zu schreiben, dass sie für wenig weit fortgeschrittene Instrumentalisten zu bewältigen sind, war sehr viel Arbeit und machte ehrlich gesagt dieses Jahr keinen Spaß. Trotz meiner Vorarbeit muss aber jeder Spieler seinen Part auch üben, was manche aber offensichtlich nicht für nötig hielten. Meine Lehre habe ich daraus gezogen und werde die „Kleinen“ in Zukunft nur auf freiwilliger Basis einbinden, zur Not mit einem Probespiel. Wer seine Töne einfach nicht trifft, kann dann halt nicht mitmachen.

Höchst problematisch war für mich auch die Koordination des gesamten Musicalorchesters, da ich wegen meiner Teilzeittätigkeit nur zweieinhalb Tage die Woche in der Schule anwesend war und wenige Schüler selbst unterrichtet habe. Die Kommunikation von Probenterminen und die rechtzeitige Übergabe des Notenmaterials lief in einigen Fällen reichlich schief. Nächtliche Eltern-Mails waren die Folge – sehr unerfreulich.

Den letzten Nerv raubten mir dann nachdem die Hauptproben angelaufen waren, die permanenten Ausfälle verschiedener Schüler: „Da hab ich Gitarrenunterricht, da muss ich früher gehen“, „Ich hab einen Arzttermin“, „Ich hab den Bus verpasst“, „Da hab ich einen Gig“ – um nur eine Auswahl zu nennen.

Ein Orchester mit über 40 Mann muss gemeinsam proben! Es gibt viele Absprachen, die während dieser Proben getroffen werden. Jeder muss die Abläufe genau kennen und wissen wann er laut und leise spielen muss. Er muss die Zeichen des Dirigenten kennen und umgehend auf diese reagieren können. Es sind viele, viele Kleinigkeiten, die aber notwendig sind, damit eine Musicalaufführung gelingen kann. Wenn ständig Spieler fehlen, braucht man viel mehr Zeit bis alles sitzt. Und diese Zeit haben wir einfach nicht. Jedes Jahr von Neuem gibt es schon im Vorfeld Kritik wegen des Unterrichtsausfalls von Eltern, Kollegen, Schulleitung. Also versucht man mit einem Minimum an Probenzeit auszukommen um künftige Produktionen zu sichern.

Nun trotz aller Ärgernisse und Unsicherheiten ist die Produktion von „Schach 2.0“ von Andreas Schmittberger gelungen. Kollegen und Schüler haben letztlich wieder Unglaubliches geleistet und das Publikum dankte mit donnerndem Applaus.

Und ich bin einfach nur froh, dass es geschafft ist.

 

Lauf 40 – Sonne und Schatten

Standard

Heute musste ich morgens statt zu Laufen dringend noch ein paar Tonsatzhefte korrigieren. Allerdings ergab sich nach dem Unterricht auf Kosten des Wochenmarktbesuchs die Chance auf einen Lauf, die ich dann ergriff, da ich ohnehin nicht dazu gekommen war, einen neuen Wochenfutterplan zu erstellen.

Mein leckeres Frühstück sorgte heute für ein wirklich angenehmes Laufgefühl ohne Magenknurren: Banane, Apfel, Naturjoghurt, Korinthen, Kokosflocken, Haferflocken, Amaranthpops, Quinoapops. Da guckten einige Kollegen in der Pause recht neidisch 😉

Beim Lauf war es zwar recht frostig und es graupelte teilweise vor sich hin, aber dafür waren die Lichtverhältnisse sehr schick. Wie immer konnte ich das auf den Fotos nicht wirklich einfangen.

Das Mittagessen fiel dann eher spartanisch aus, weil ich für die Kids noch einen Nuss-Biskuit gebacken habe. Hierzu leider kein Foto – haben die Vielfraße schon vernichtet.

2016: 340,6 km gelaufen, 9 km geschwommen, 4,4 kg bis W (ja, ich trete auf der Stelle, hab aber vom Pilates ordentlich Muskelkater an den Rippen)